Deutschland liegt in der kommenden Woche weiterhin im Einzugsgebiet einer Tiefdruckrinne von Skandinavien bis über das Mittelmeer reichend. Soweit sind sich die Wettermodelle einig. Wobei die Simulationen im Detail noch sehr weit auseinander liegen. Für alle Urlauber, die ihr Pfingstferien in Deutschland verbringen, ist auch heute die Simulation des europäischen Wettermodells am "schlimmsten". Ab Dienstag positioniert sich zwischen Skandinavien und Deutschland ein kleinräumiges Tiefdrucksystem quasi Stationär und sorgt für reichlich Regen und mit einer nordwestlichen Luftströmung für unterkühlte Temperaturen zwischen 7/15 Grad - mit frühsommerlichen Gefühlen hat das wenig zu tun. Zum heutigen Stand hat diese Wetterlage einen Bestand bis zum 25. Mai. Das amerikanische Wettermodell ist dagegen etwas gemäßigter. Zwar gibt es im Schwerpunkt in den westlichen Regionen bis zum Mittwoch immer wieder Regen, aber mit +10/+15 Grad bei Regen und +15/+21 Grad bei wechselnder Bewölkung zeigt sich das Wetter nicht gar so fies, wie beim europäischen Wettermodell. Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe folgen klar dem negativen Wettertrend bis zum 25. Mai. So zeigt das Temperaturspektrum zum 24. Mai Werte zwischen +8/+18 Grad um im Mittel +16 Grad. Im weiteren Verlauf wird der Wettertrend zunehmend positiver, so dass der Mai doch noch versöhnlich enden könnte.

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