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Wetter: Ein Dämpfer für den Frühling - Temperaturen gehen spürbar zurück

| M. Hoffmann

Das Omegahoch über Deutschland schwächt sich im Verlauf der Woche ab und zieht sich weiter nach Osteuropa zurück. So wird der Spielraum der Frontalzone auf dem Atlantik größer und nimmt zunehmend Einfluss auf das Wetter über Deutschland. Die Bewölkung nimmt im Verlauf der Woche weiter zu und mit vermehrten Niederschlagsaktivitäten ist bei einem auflebenden Wind zu rechnen. Bleiben die Temperaturen zunächst noch frühlingshaft warm, so ändert sich das zum Wochenende.

Wetterwechsel im März - mehr Wolken, mehr Regen und zum Ende der Woche ein Rückgang der Temperaturen
Wetterwechsel im März - mehr Wolken, mehr Regen und zum Ende der Woche ein Rückgang der Temperaturen

Starke, bzw. hochreichende Schichtbewölkung mindert heute den Sonnenschein über weite Teile von Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Weiter nach Westen und Osten lockert die Bewölkung auf und insbesondere über Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist mit viel Sonnenschein zu rechnen, der nur durch Saharastaub etwas eingetrübt werden kann. Ein paar Schauer sind zum Nachmittag über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern möglich, sonst bleibt es bei schwachen Winden aus südlichen Richtungen und Temperaturen von +14 bis +18 Grad und örtlich mit bis +20 Grad trocken.

Das Wetter im März wird unbeständiger

Ein schwacher Tiefdruckausläufer erreicht am Dienstag, 10. März, Deutschland und macht sich mit zunehmender Quellbewölkung bemerkbar. So kommt es bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken zu gelegentlichen Schauern, deren Schwerpunkt zum Nachmittag über Teilen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen liegen kann. Lokal können die Schauer auch von Gewittern begleitet werden. Über dem Rest von Deutschland bleibt es weitgehend trocken und nach Süden überwiegt der Sonnenschein. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und kann in Schauernähe böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen +14 bis +18 Grad.

Ein Regenband erreicht Deutschland

Der nächste Ausläufer der Frontalzone erreicht Deutschland am 11. März (Mittwoch). Nach einem verbreitet sonnigen Start in den Tag nimmt die Bewölkung von Westen rasch zu und trübt den Sonnenschein bis zum Nachmittag westlich einer Linie zwischen Rostock und Ulm vollständig ein. Nachfolgend beginnt es über dem Westen zu regnen, der sich bis zum Abend quer über Deutschland ausdehnt und seinen Schwerpunkt entlang eines breiten Streifens zwischen dem Schwarzwald und Hamburg haben kann. Der Niederschlag kann durchaus nennenswert und lokal auch ergiebig ausfallen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen vor dem Niederschlag +15 bis +20 Grad und mit Durchzug des Regens kühlt es auf +10 bis +15 Grad ab.

Ruhiges, trockenes und warmes Frühlingswetter, dann wieder Regen.

Der Niederschlag vom Mittwoch zieht in der Nacht auf Donnerstag (12. März) zügig nach Osten ab und kann in den frühen Morgenstunden über dem Bayerischen Wald, dem östlichen Mittelgebirgsrand sowie über dem Berchtesgadener Land noch für etwas Regen sorgen. Nach Westen klingt der Niederschlag ab und bei aufgelockerter Bewölkung stellt sich bis Freitagnachmittag (13. März) ein überwiegend sonniger und trockener Wettercharakter ein.

Ab Freitagnachmittag nimmt die Bewölkung von Westen erneut zu und zu den späten Nachmittagsstunden beginnt es über den westlichen Landesteilen zu regnen. Weiter nach Osten bleibt es noch bis in die Abendstunden hinein verbreitet sonnig und trocken. Der Wind frischt aus südlichen Richtungen kommend auf und kann am Donnerstag über den Küstenregionen der Nordsee für kräftige und örtlich auch stürmische Windböen sorgen. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag +10 bis +15 und am Freitag +15 bis +20 Grad.

Viele Wolken und etwas Regen, wechselhaftes Märzwetter

Der Wind frischt am 14. März (Samstag) aus südwestlichen bis westlichen Richtungen kommend auf und treibt starke Bewölkung von West nach Ost über Deutschland hinweg. Mit zeitweiligem Niederschlag ist zu rechnen, der tagsüber im Schwerpunkt südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin niedergeht und über Baden-Württemberg auch nennenswert ausfallen kann. Weiter nach Westen lockert die Bewölkung zum Nachmittag auf und ermöglicht so noch ein paar sonnige Momente. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad merklich zurück und können in den sonnigen Momenten bis +12 Grad erreichen.

Das Wetter im März wird unbeständiger
Das Wetter im März wird unbeständiger © www.meteociel.fr || wxcharts.com
Nächste Aktualisierung der Wetterprognose

Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 20.04.2026 19:30 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 17,4 °C Rheinfelden (Baden-Württemberg)
Min. Temp. -7,8 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 82,1 km/h Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
Max. Niederschlag 19,8 mm Grambek (Schleswig-Holstein)
Sonne (Ø) 5,7 h
Ø Temp. 7,1 °C
Wind (Ø) 15,4 km/h
Niederschlag (Ø) 5,01 mm
Luftdruck (Ø) 1.018,6 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    17,4 Rheinfelden (Baden-Württemberg)
    17,3 Wutöschingen-Ofteringen (Baden-Württemberg)
    17,0 Müllheim (Baden-Württemberg)
    16,8 Ohlsbach (Baden-Württemberg)
    16,6 Rheinau-Memprechtshofen (Baden-Württemberg)
  • Temperatur (°C) Station
    -7,8 Zugspitze (Bayern)
    -3,0 Meßstetten-Appental (Baden-Württemberg)
    -1,8 Brocken (Sachsen-Anhalt)
    -1,8 Fichtelberg (Sachsen)
    -1,7 München-Flughafen (Bayern)
  • Niederschlag (mm) Station
    19,8 Grambek (Schleswig-Holstein)
    19,8 Wittendörp-Dodow (Mecklenburg-Vorpommern)
    19,5 Pulsnitz (Sachsen)
    17,5 Kamenz-Cunnersdorf (Sachsen)
    17,5 Carlow (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Windböe (km/h) Station
    82,1 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    76,7 Putbus (Mecklenburg-Vorpommern)
    74,2 Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern)
    71,6 Travemünde (Schleswig-Holstein)
    70,2 Büsum (Schleswig-Holstein)
  • Sonnenschein (h) Station
    12,4 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    11,7 Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern)
    11,7 Freiburg (Baden-Württemberg)
    11,3 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg)
    11,1 München-Flughafen (Bayern)

Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)