Ein markanter Temperaturumschwung erfolgt am Wochenende, was zu Start in die neue Woche für Graupelschauer bis auf tiefere Lagen sorgen kann.

Über dem Norden machen sich heute mit starker Bewölkung die Ausläufer eines Sturmtiefs über Skandinavien bemerkbar. Hin und wieder ist mit dem einen oder anderen Regentropfen zu rechnen, viel an Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Etwa südlich der Linie von Köln und Berlin nimmt die Bewölkung ab und die Sonnenscheindauer zu. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen und frischt über dem Norden etwas auf. Die Temperaturen erreichen verbreitet +16 bis +20 Grad und gehen über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf +8 bis +13 Grad zurück.

Schauerwetter
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Inhaltsverzeichnis

Leicht wechselhaftes Schauerwetter

Am 24. März verlagert sich die Störung weiter nach Süden und sorgt bei wechselnder bis starker für zeitweilige Schauer, welcher in einem Streifen zwischen dem Saarland und Sachsen ihren Schwerpunkt haben können. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Norden +8 bis +12 Grad und über dem Süden sind nochmals +14 bis +18 Grad möglich.

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Graupelschauer

Die Tiefdruckstörung über Skandinavien ist bis zum 25. März weiter über die Ostsee gezogen und sorgt auf ihrer Rückseite für die Zufuhr labiler und kühler Luftmassen. Bei einem böigen und über exponierten Lagen und den Küstenregionen auch stürmischen Wind aus nördlichen Richtungen gehen die Temperaturen am Montag auf +5 bis +10 Grad zurück. Bei einer hohen Schauerneigung sind Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab nicht auszuschließen, auch kurze Gewitter können möglich sein.

Kaltluft unter Hochdruckeinfluss

Die eingeflossene Kaltluft gelangt am 26. März unter Hochdruckeinfluss. Bleibt der Himmel über dem Norden meist stark bewölkt, so zeigen sich südlich der Linie von Köln und Berlin häufiger sonnige Lücken. Hin und wieder ist über dem Nordosten ein Schauer möglich, verbreitet aber bleibt es trocken. Der Wind kommt über dem Norden mäßig und über dem Süden schwach aus nordwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen mit +6 bis +12 Grad verhältnismäßig frische Werte.

Tiefdruckstörung

Ein weiteres Tiefdrucksystem zieht am 27. März über den Norden von Deutschland hinweg und sorgt verbreitet für starke Bewölkung. Zeit für etwas Sonnenschein ist westlich der Linie von Köln und München möglich. Weiter nach Osten und Norden nimmt die Niederschlagsaktivität zu - viel ist aber erneut nicht zu erwarten. Der Wind kommt über dem Norden mäßig stark aus nordwestlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden spürbar ab. Die Temperaturen sind mit +8 bis +13 Grad für die Jahreszeit typisch.

Hochdruckzone

Am 28. März dehnt sich eine Hochdruckzone über Deutschland aus. Der Wind dreht auf östliche Richtungen und führt immer wieder Wolkenfelder über Deutschland hinweg, welche über dem östlichen Mittelgebirgsrand und Bayern für ein paar Regentropfen sorgen können. Sonst bleibt es verbreitet sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen auf +10 bis +14 Grad an und ganz über dem Westen sind mit viel Sonnenschein auch bis +16 Grad möglich.

Das warme Frühlingswetter erhält einen Dämpfer, doch ein nachhaltiger Wetterumschwung ist vorerst nicht auszumachen. Die Kaltluft gelangt rasch in den Einflussbereich einer Hochdruckzone, was die Schauerneigung abklingen und die Temperaturen ansteigen lässt. Ob sich diese Hochdruckzone noch bis in den April hinein halten wird, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter April 2019.

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