Im Zeitraum vom 25. bis 28. Februar werden im Verbund zwischen einem Hochdrucksystem über Skandinavien und Grönland und einem Tiefdruckgebiet zwischen der östlichen Mittelmeerregion und dem östlichen Europa arktische Kaltluftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt. Die kälteste Nacht könnte die Nacht auf den 28. Februar werden, wenn die Temperaturen verbreitet auf -13 bis -5 Grad und über Schnee und bei Aufklaren auf bis zu -20 Grad absinken können. Der kälteste Tag ist am 28. Februar - dem letzten Wintertag der Saison 2017/18 - mit Werten von -9 bis -2 Grad zu erwarten.

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Schneeprognose

Zwar sind bei richtig eisiger Kälte nicht unbedingt die großen Neuschneemengen zu erwarten, aber über den Küstenregionen und insbesondere über Mecklenburg-Vorpommern kann es zum sog. Lake Effect kommen, was nördlich einer Linie von Köln und Berlin zu Neuschneemengen zwischen 0 bis 4 cm und über dem nördlichen Niedersachsen, Schleswig-Holstein, und Mecklenburg-Vorpommern sind 3 bis 12 cm und an den Küstenregionen der Ostsee auch bis 20 cm möglich. Weiter nach Süden schwächt sich die Niederschlagsneigung ab und es bleibt bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken weitgehend trocken. Lediglich entlang der Alpen kann mit 0 bis 5 cm etwas Neuschnee hinzukommen.

Schneeverwehungen

Der Wind pfeift recht kräftig und kommt aus nordöstlichen Richtungen, was über den Gebieten mit Schnee für ordentliche Schneeverwehungen führen kann. Zudem sorgt der Wind für gefühlte Temperaturen im Bereich von -10 bis -20 Grad.

Über dem Norden gibt es Neuschnee, weiter südlich wird es einfach nur Saukalt
Über dem Norden gibt es im Februar Neuschnee, weiter südlich wird es einfach nur Saukalt

Wetter März 2018

Anfang März positioniert sich ein Tiefdrucksystem zwischen den Azoren, Spanien und England und kann auch seiner Vorderseite langsam mildere Luftmassen nach Deutschland führen. So ist es am 1. März über dem Süden häufig stark bewölkt und zum Nachmittag kann dort mit einsetzendem Niederschlag gerechnet werden. Teils als Schnee, teils aber auch schon als Regen, gefr. Regen oder Eisregen. Etwa nördlich der Mittelgebirge lockert die Bewölkung mehr und mehr auf und häufiger kommt dort die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen über dem Südwesten -5 bis +1 Grad, sonst sind -8 bis -1 Grad zu erwarten. Der Wind kommt stark bis mäßig aus östlichen Richtungen.

Milder werdendes März-Wetter

Der Wind dreht am 2. März über dem Süden auf südliche Richtungen und lässt die Temperaturen auf +3 bis +7 Grad ansteigen. Weiter nach Norden hält sich aber mit Werten zwischen -7 bis 0 Grad der Dauerfrost. Die Dauerfrostgrenze verläuft in etwa entlang einer Linie von Düsseldorf und Nürnberg. So ist es auch südlich der Linie häufig stark bewölkt und zum Nachmittag ist mit einsetzendem Niederschlag zu rechnen, welcher über dem Süden und Westen überwiegend als Regen und weiter nach Norden als Schnee-, Schneeregen-, gefr. Regen oder Eisregen niedergehen kann. Über dem Norden und Osten von Deutschland bleibt es niederschlagsfrei und die Sonne kann häufiger zum Vorschein kommen.

Die Milderung setzt sich im März weiter durch

Zum 3. März bleibt es über Deutschland meist stark bewölkt und zeitweilig kann es zu etwas Niederschlag kommen - meist in Form von Regen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und lässt die Temperaturen verbreitet auf +4 bis +8 Grad ansteigen, wobei in Alpennähe auch bis +10 Grad nicht ausgeschlossen werden können. Etwa nördlich der Linie von Bremen und Berlin können die Temperaturen mit -3 bis +2 Grad noch größtenteils im Dauerfrostbereich liegen.

Ob sich darüber hinaus in der ersten März-Dekade der Frühling oder noch einmal der Winter durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Frühling und Sommer 2018. Heute Abend erfolgt gegen 20:00 Uhr nochmals eine Aktualisierung der Frühlingsprognose.

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