Großwetterlagen haben zumeist eine sehr lange "Lebensdauer", wobei die sog. Erhaltungsneigung eine große Rolle spielt. Betrachtet man das Wetter aus dem Dezember und Januar, so zeigten sich bislang zwei unterschiedliche Entwicklungen. Mild und überwiegend durch hohen Luftdruck geprägt war die Wetterlage im Dezember, während der Januar mit West bis Nord des Öfteren auch den Winter Einzug halten ließ, teils mit strengen Nachtfrösten und einer Schneedecke, welche zum heutigen Stand bis zu einer Woche über den mittleren Lagen Süddeutschlands bestand hatte. Aktuell steht der Winter am Scheideweg - intensiviert sich der Kaltluftzustrom über Europa, oder setzt sich der milde Westdrift durch? Im ersten Fall wird das sibirische Hochdrucksystem für den Kaltlufttransport aus östlichen Richtungen verantwortlich sein und im zweiten Fall wird die Wetterküche bei "Neufundland" den Takt über das Wetter Mitteleuropa angeben und maßgeblich auch das Wetter im Februar 2017 noch mit beeinflussen. Was für Auswirkungen hat das auf das Wetter im März 2017? Ist der Februar zu kalt, so besteht auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen kälteren Start in den März 2017, fällt der Februar zu mild aus, so ist auch im März eine höhere Wahrscheinlichkeit für mildere Wetterlagen gegeben.

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