Nach der turbulenten und teils stürmischen Wochen sinken die Temperaturen am Freitag kurzzeitig ab, was bis in tiefere Lagen für Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer - örtlich auch mit Gewitter - führen kann. Doch bereits am Wochenende zeigt sich mit einer zunehmend südwestlichen Grundströmung wieder ein ansteigen der Temperaturen, welche bis zum 28. Februar über dem Süden bis auf +12/+16 Grad ansteigen könnten. Mit anderen Worten scheint sich der Winter bis Ende Februar nicht mehr durchsetzen zu können (Details unter Wettervorhersage Winter).

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Das Wetter bietet im Verlauf dem kommenden Woche so ziemlich alles auf, was an Wetter möglich sein kann. Von Wind über Starkwind bis hin zu orkanartigen Windböen, welche von teils kräftigen Niederschlägen begleitet werden können und zwischendurch sind auch immer wieder einmal kurze sonnige Abschnitte möglich, bevor zum Freitag ein markanter Frontendurchgang in der Höhe kältere Luftmassen nach Deutschland führen kann, so dass die Niederschläge teils bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer übergehen können - örtliche Gewitter sind dabei nicht auszuschließen. In den letzten Winter-Tagen zeigt sich dann mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Wetterberuhigung bei einer ansteigenden Temperaturtendenz (s. Wettervorhersage Winter).

Weiterlesen: Wetter März 2017 - Wettertrend vom 18. Februar - Ein breites Entwicklungsspektrum
Heute Nachmittag bestätigte das amerikanische Wettermodell eine recht turbulente Wetterphase im Zeitraum vom 19./25. Februar, bei der sog. Randtiefentwicklungen mit Potential für Starkwindereignisse möglich und zwischenzeitlich auch wahrscheinlich geworden sind. Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer sind vom 24./25. Februar teils bis in tiefere Lagen möglich. Darüber hinaus breitet sich ein Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa aus, so dass sich das Wetter bis Ende Februar wieder beruhigen könnte.

Weiterlesen: Wetter März 2017 - Wettertrend vom 17. Februar - ein zu kalter oder zu warmer März?
Vom 24./27. Februar zeichnet sich in den Berechnungen der Wettermodelle mehr und mehr eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine nasskalte Wetterlage ab, welche durchaus auch für Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sorgen kann. Im Zeitraum zuvor zeigt sich eine aktiv-dynamische Westwetterlage, bei der Starkwindereignisse weiterhin nicht ausgeschlossen werden können. Die Großwetterlage verändert sich so langsam und die Hochdruckdominanz der letzten Wochen schwindet.

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Sehr lange Zeit über zeigte sich im Winter eine Hochdruckdominanz, welche im Februar durch ein Hochdrucksystem über Skandinavien noch gesteigert werden konnte. So fiel vom Dezember bis Mitte Februar deutlich zu wenig Niederschlag, was den Grundwasserpegel über Süddeutschland auf einen historischen Tiefststand brachte, bzw. dieser aktuell weiterhin sich auf einem Tiefststand befindet. Sollte nun der März oder gar der gesamte Frühling zu trocken ausfallen, so wäre das eine für die Vegetation äußerst ungünstige Entwicklung.

Blickt man auf die aktuelle Simulation der Wettermodelle für das letzte Februar-Drittel, so erkennt man eine erhöhte Aktivität der zonalen Zirkulation, es ist also zum aktuellen Stand nur eine Frage der Zeit, bis dass ehemalige Skandinavienhoch seinen Einfluss über Mitteleuropa gänzlich verliert und die Niederschlagsneigung wieder ansteigen kann. Was allerdings noch nicht ganz aus den Simulationen ersichtlich ist, ist die Ausgestaltung der zonalen Zirkulation und damit die möglichen Wetterverhältnisse Anfang März 2017. Drei mögliche Varianten sind zum heutigen Stand in der Entwicklung denkbar.

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