Das Wetter im März zeigte sich Subjektiv eher durchschnittlich - wenig frühlingshaft, kaum mehr winterlich - wobei in einigen Regionen doch mehr Schnee gefallen war, als im Dezember 2015 und Februar 2016 zusammen. So lag die Durchschnittstemperatur mit +4,0 Grad um +0,5 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 im leicht zu milden Bereich. Gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 Betrug die Abweichung -0,3 Grad. Somit kommen beide objektiven Werte der eingangs erläuterten subjektiven Wahrnehmung recht nahe. Der tiefste Wert wurde am 1. März mit -10,5 Grad in der Nähe von Bautzen registriert. Im ersten und zweiten März-Drittel zeigten sich die Temperaturen verhalten, oftmals gab es noch Nachtfröste, gelegentlich auch noch einmal Schneefall, bevor es im Verlauf des letzten März-Drittels wärmer wurde.

Mit 45 l/m² Niederschlag verfehlt der März erneut sein Niederschlagssoll von 57 l/m² und ist damit bereits der siebte Monat in Folge, welcher sein Soll nicht erfüllen konnte. Herausragend war der 7. März, wo über dem Westen sich teils eine Schneedecke von bis zu 20 cm ausbreiten konnte. Der meiste Niederschlag war mit 140 l/m² über dem Schwarzwald und die höchste Tagesmenge am 25. April mit 44 l/m² über Ruhpolding-Seehaus registriert worden.

Mit 100 Sonnenstunden wurde das "Soll" von 111 Sonnenstunden knapp verfehlt. Am häufigsten kam die Sonne mit 140 Stunden südlich der Donau und entlang der Nordsee zum Vorschein, während über dem Thüringer Wald, Erzgebirge und Fichtelgebirge mit 65 Sonnenstunden sich die Sonne deutlich seltener zeigte. Den gesamten Rückblick für das Wetter März 2016 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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