Der März ist aus meteorologischer Sicht der erste Frühlingsmonat, wenngleich das noch nicht sofort mit frühlingshaften Temperaturen gleichzusetzen ist. Denn zum Ende des Winters kommt es - statistisch gesehen - häufiger zu sog. Polarwirbelsplits, welche unter "günstigen" Bedingungen über Deutschland auch einen "Märzwinter" herbeiführen können. Gelingt das nicht, sorgt der zunehmend höhere Sonnenstand für teils turbulentes Wetter, da die Landtemperaturen schneller als die Wassertemperaturen ansteigen und somit für einen Temperaturunterschied sorgen können, was die Grundlage für teils kräftige Tiefdrucksysteme sein kann. Oftmals ist das Wetter im März Phasenweise auch stürmisch.

Geht es nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle, so ist ein Polarwirbelsplit Ende Februar nicht gänzlich auszuschließen. Viel wahrscheinlicher ist jedoch eine Abwechslungsreiche Wetterlage, bei der Vorderseitig mildere und rückseitig kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Das Temperaturspektrum bewegt sich dabei im meist nasskalten, aber für die Jahreszeit leicht zu milden Bereich. Daran wird sich mit wohl auch in den ersten März-Tagen nichts ändern. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6) liegen am 29. Februar bei 10/35/55 und am 3. März bei 0/35/65 und weisen eine höhere Wahrscheinlichkeit für normale bis zu milde Temperaturwerte für die ersten März-Tage aus.

Das Langfristmodell stützt diese Temperaturentwicklung nach seiner aktuellen Wetterprognose im März mehrheitlich. So liegt die Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert zwischen +1/+2 Grad in zu milden bis zu warmen Bereich. In der Niederschlagsentwicklung zeigt sich im März eine leicht positive Entwicklung (zu nass).

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