Nach einer nasskalten Witterungsphase Ende Februar simuliert das amerikanische Wettermodell die Ausbildung einer labilen Hochdruckbrücke über Mitteleuropa. Deutschland liegt zunächst noch an der östlichen Strömungskomponente des Hochdrucksystems, so dass mit einer Nord-Süd Strömungsrichtung der nasskalte Witterungscharakter in den ersten zwei März-Tagen dominierend sein kann. Gleichzeitig kann sich zwischen Grönland und Island ein kräftiges Tiefdrucksystem etablieren, so dass das Zirkulationsmuster in weiterer Abfolge einer Südwestwetterlage am ähnlichsten ist und die Temperaturtendenz bis zum 4. März einen leicht ansteigenden Charakter hat. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so liegt das Tiefdruckzentrum nicht zwischen Grönland Island, sondern eher zwischen Island/England und somit deutlich südlicher, so dass eine mögliche Hochdruckbrücke Mitteleuropa nach dieser Simulation weniger wahrscheinlich ist. Stattdessen zeigt sich in den labilen Luftmassen ein westlich bis nordwestlich orientiertes Grundmuster, so dass in den ersten März-Tagen nach dem europäischen Wettermodell die Fortsetzung der nasskalten und wechselhaften Witterung wahrscheinlicher ist. Auch wenn der März der Auftakt in den meteorologischen Frühling ist, darf man heute noch nicht zu viel von ihm erwarten. Deutlicher wird das im Temperaturspektrum der Kontrollläufe, welche mit ihrem Mittelwert im Zeitraum 1./5. März zwischen +4/+5 Grad im Süden und Osten und +5/+7 Grad im Westen und Norden liegen. Auffällig ist bei beiden Wettermodellen jedoch das Mäandrieren der Gradienten zueinander. Was es damit auf sich hat und welche Folgen das für das Wetter im ersten März-Drittel haben kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Frühling.

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