Wetter März 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im März 2015 - Wetterprognose vom 26. Februar

Das amerikanische Wettermodell hält seine Simulationen für eine turbulent-dynamische Wetterentwicklung Anfang März aufrecht. So gelingt es der atlantischen Frontalzone sich bereits zum Sonntagabend mit einem Sturmtief bis nach Deutschland durchzusetzen. Im weiteren Verlauf kommt es an der südlichen Gradientenstruktur zu sog. Randtiefentwicklungen, welche den Zeitraum 1./2. März weitgehend wechselhaft, windig und mit Temperaturen zwischen +5/+10 Grad noch mäßig mild, bis zum 5. März jedoch wieder zunehmend nasskalt erscheinen lässt. Starkwindereignisse, z.T. auch Extremwindereignisse sind im Zeitraum 1./3. März nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells wahrscheinlich. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so verläuft die komprimierte Gradientenstruktur weiter westlicher, bzw. auch nördlicher, da das Azorenhoch insgesamt eine nördlichere Position einnimmt. Würde sich diese Variante durchsetzen, so wäre auch hier mit einem windigen, wechselhaften und überwiegend nasskalten Wettercharakter zu rechnen, wobei Stark- oder gar Extremwindereignisse weniger wahrscheinlich sind. Interessant ist jedoch der gleiche Ansatz der Wettermodelle, bei der sich die Tiefdruckstruktur bis über das östliche Mitteleuropa durchsetzen und sich über der Mittelmeerregion mit einen Tiefdrucksystem positionieren kann. Das hätte ein "aufkeilendes" Hochdrucksystem im Westen zur Folge, so dass es mit frühlingshaften Temperaturen jenseits der +15 Grad Marke so schnell nichts werden kann - dazu gehen wir heute Nachmittag aber näher darauf ein. Was ist denn nun für die ersten März-Tage am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe zeigen ein relativ einheitliches Bild: im Zeitraum 1./3. März zeigt sich eine rege Niederschlagsneigung, welche bis zum 5. März eine leicht abnehmende Tendenz hat. Insofern sind die Sturmtiefszenarien des amerikanischen Wettermodells durchaus als wahrscheinlich zu betrachten, welche im weiteren Verlauf durch ein herannahendes Hochdrucksystem und nachlassenden Niederschlägen ersetzt wird. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt am 1. März zwischen +3/+7 Grad (Mittelwert: +5/+7 Grad) und am 5. März zwischen +0/+6 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad). Insofern sind winterliche Verhältnisse ab den mittleren Lagen nicht unwahrscheinlich. Zusammenfassend: wechselhaft, windig und überwiegend nasskalt. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Frühling.
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Wetter im März 2015 - Wetterprognose vom 25. Februar

Für die ersten März Tage simulieren die Wettermodelle weiterhin eine aktiv dynamische Wetterlage über Mitteleuropa. Wie dynamisch diese verlaufen kann hängt im Wesentlichen davon ab, wie sich das Azorenhoch positionieren wird. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so liegt das Hochdruckgebilde Anfang März zwischen Neufundland, den Azoren bis über die Mittelmeerregion. Nördlich davon erstreckt sich ein kräftiges Tiefdrucksystem von Kanada über Grönland und Island bis nach Skandinavien. Der sog. atlantischen Frontalzone gelingt es nach dieser Simulation sich weiter nach Süden auszuweiten, so dass Deutschland in den gradientenstarken Bereich gelangen kann. In Folge daraus würde das Wetter am 1./2. März mit einer kräftigen Südwestströmung etwas milder aber auch wechselhafter werden. Starkwindereignisse sind auch zum heutigen Stand nicht auszuschließen und gegenüber gestern sogar etwas wahrscheinlicher geworden (30-70 km/h, über exponierten Lagen und entlang der Küste auch bis 70-100 km/h möglich). Im Zeitraum zwischen dem 2./5. März verlagert sich der hohe Luftdruck weiter nach Osten und "drückt" von Süden her gegen das sich über Skandinavien etablierte Tiefdrucksystem, was in weiterer Abfolge einen windigen und zunehmend auch nasskalten Wettercharakter zur Konsequenz hätte. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so liegt das Azorenhoch in einer nördlicheren Position und verläuft mit seiner südlichen Hochdruckachse über das Mittelmeer und Osteuropa und kann zum 2. März eine labile Hochdruckbrücke zum Kontinentalhoch aufbauen. Im Grunde ist diese Simulation der des amerikanischen Wettermodell sehr ähnlich, jedoch hat diese Verschiebung der Systeme im Detail andere Auswirkungen zur Folge. Die atlantische Frontalzone kann sich demnach nicht so dynamisch wie nach dem amerikanischen Wettermodell durchsetzen, so dass Starkwindereignisse weniger wahrscheinlich sind. Auch die milden Phasen am 1./2. März kommen auf der Vorderseite des Tiefdrucksystems kaum zustande, so dass der Temperaturcharakter bei wechselhaften Wetter überwiegend nasskalt bis mäßig mild bleiben kann. Im Zeitraum 2./5. März simuliert das europäische Wettermodell einen grundsätzlich anderen Ansatz, als das amerikanische Wettermodell. Das Tiefdrucksystem positioniert sich über Skandinavien und das Hoch weicht nach Westen aus. Somit ist der Grundstein für eine meridionale Ausrichtung des Zirkulationsmusters gelegt, was einen weiterhin wechselhaften und nasskalten Witterungsabschnitt bis zum 5. März zur Folge haben kann. Zusammenfassend: wechselhaft, teils windig am 1./2. März und bis zum 5. März in der Tendenz eine abnehmende Niederschlagsneigung, jedoch in Schauerform weiterhin möglich. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe schwankt bspw. am 1. März zwischen +1/+10 Grad (Mittelwert: +4/+7 Grad) und am 5. März zwischen +1/+10 Grad (Mittelwert: +4/+6 Grad), zeigt jedoch mit seinen Mittelwerten einen überwiegend nasskalten Temperaturverlauf. Die Höhentemperaturen (1.200-1.600 Meter Höhe) schwanken zwischen -4/-10 Grad, so dass die Niederschläge - je nach Intensität - in mittleren und tieferen Lagen auch in Form von Schnee-, Schneeregen oder Graupelschauer niedergehen können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Frühlingswetter.

Wetter im März 2015 - Wetterprognose vom 24. Februar

Für Anfang März scheint die Grundkonstellation der Großwetterlage in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle klar zu sein. Sowohl nach dem amerikanischen, als auch europäischen Wettermodell befindet sich zum 1. März zwischen Island und England ein steuerndes Tiefdrucksystem mit einem Kerndruck von 945 bis 960 hPa. Demgegenüber steht das Azorenhoch, welches sich nach den gängigsten Varianten Winkelförmig zwischen Neufundland, den Azoren über das Mittelmeer bis über das östliche Europa erstreckt und in Ansätzen "Kontakt" mit dem Kontinentalhoch über Russland aufnehmen kann. Aufgrund der Winkelform kann die atlantische Frontalzone auf Mitteleuropa übergreifen. Im Detail kommt es darauf an, wie sich dieser Winkel ausbildet und wie weit die Frontalzone nach Süden voran kommen kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist das Tiefdruckkonstrukt auf dem Atlantik bemerkenswert und erstreckt sich vom kanadischen Raum, über Grönland und Island bis nach Skandinavien. Deutschland gelangt dabei auf die südliche Gradientenseite, so dass mögliche Randtiefentwicklungen in den ersten März-Tagen mit Starkwindereignisse durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Die Grundströmung erfolgt überwiegend aus südwestlichen Richtungen, so dass mit entsprechender Dynamik auf der Frontvorderseite auch warme Luftmassen advehiert werden können. Sollte diese Variante so eintreten, würden die Temperaturen bspw. am 1./2 März auf +7/+12 Grad ansteigen können. Im weiteren Verlauf folgt die kühlere Rückseite nach, so dass bei einem weiterhin wechselhaften Wettercharakter die Temperaturen mit +1/+7 Grad auf nasskalte Werte absinken können. Im Zeitraum 3./5. März folgt das Azorenhoch dem tiefen Luftdruck nach und kann sich bis zum 5. März zwischen England, Deutschland und Frankreich positionieren. In Folge daraus schwächt sich der aktiv-dynamische Wettercharakter ab und wird durch einen ruhigeren ersetzt. Die Temperaturen verbleiben überwiegend im Bereich unterhalb der +10 Grad Marke. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Ausgangslage sehr ähnlich der des amerikanischen Wettermodells, allerdings gelingt es dem Azorenhoch eine etwas nördlichere Position beizubehalten, so dass der Wind entlang der Polarfront weiter nach Norden verschoben werden kann. Starkwindereignisse sind zwar nicht auszuschließen, aber nach der heutigen Simulation des europäischen Wettermodells weniger wahrscheinlich. Bis zum 5. März hat sich auch nach dieser Simulation das Hochdrucksystem über Frankreich und England positioniert, so dass Deutschland im steten Zufluss maritimer Kaltluft verbleibt, was einen überwiegend nasskalten Temperaturcharakter zur Folge hat. Zusammenfassend simulieren die Wettermodelle einen wechselhaften und überwiegend nasskalten Wettertrend in den ersten März-Tagen, welcher gerade zu Beginn auch windig bis stürmisch ausfallen kann. Im Verlauf bis zum 5. März zeichnet sich in der Tendenz zunehmend hoher Luftdruck über Mitteleuropa ab. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Frühling.

Wetter im März 2015 - Wetterprognose vom 23. Februar

Die in den letzten Tagen für Anfang März des Öfteren simulierte Hochdruckbrücke über Mitteleuropa kann sich in den heutigen Simulationen nur bedingt, bzw. nur kurzweilig durchsetzen. Beide Wettermodelle simulieren Anfang März ein kräftiges Tiefdrucksystem bei Island und ein sich langsam zurück ziehendes Azorenhoch, dessen Hochdruckachse eine überwiegend West-Ost Ausrichtung einnehmen kann. Im Detail kommt es darauf an, wie weit südlich die atlantische Frontalzone vorankommt - aber sollten diese Simulationen so eintreten, wäre der Wettercharakter bis zum 4. März als aktiv-dynamisch zu bezeichnen. Insbesondere das amerikanische Wettermodell schließt Randtiefentwicklungen in seinen Berechnungen nicht aus, so dass Starkwindereignisse am 2./3. März durchaus möglich sind. Im weiteren Verlauf gelingt es dem ehemaligen Sturmtief sich bis zum 5. März über das östliche Europa zu positionieren, so dass nachfolgend das "Azorenhoch" sich über Mitteleuropa positionieren kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich nach dem 2./3. März eine ebenfalls aufbauende Hochdrucktendenz über Mitteleuropa, bei der die atlantische Frontalzone weitgehend vor Deutschland und Frankreich nach Nordosten abgelenkt, bzw. blockiert werden kann. Zusammenfassend Simulieren die Wettermodelle einen noch wechselhaften und teils windigen Start in den März, wobei sich im Trend bis zum 5. März eine Hochdruckdominanz über Mitteleuropa aufbauen kann. Die Kontrollläufe stützen diesen nasskalten und wechselhaften Witterungscharakter Anfang März mehrheitlich, wobei eine Hochdruckdominanz bis zum 5. März nur bedingt unterstützt wird. Das Temperaturspektrum liegt mit seinem Mittelwert bei einer relativ hohen Niederschlagswahrscheinlichkeit bis zum 5. März zwischen +4/+6 Grad und somit weder frühlingshaft mild noch winterlich kalt, sondern der Jahreszeit entsprechend. Ob sich im weiteren Verlauf der hohe Luftdruck durchsetzen und welche Folgen das für das Wetter in Deutschland haben kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Frühling.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten März

Statistische Wetterwerte für März

Das Wetter im März befindet sich häufig in der Übergangsphase von kalt zu mild. Entsprechend verhält sich das Wetter - teils auch schon turbulent.

  • Die erste März-Hälfte meist noch kalt mit Neigung zum März-Winter
  • Frühlingshafte Temperaturen meist zwischen dem 17.-25. März
  • Vom 25. März an oftmals erneuter Kaltlufteinbruch mit Schnee- oder Graupelschauer (Ostern im Schnee)
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit zu skandinavischen Hochdruckgebieten zwischen dem 10.-23. März

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