Wetter: Kurzer Sommerimpuls, dann dominieren Tiefausläufer das Deutschlandwetter
Die Frontalzone zwischen Island und England beginnt im Verlauf der Woche ihren Einfluss weiter nach Skandinavien auszudehnen - mit spürbaren Folgen für das Wetter über Deutschland. Heute ist noch mit einer vergleichsweise warmen Vorderseitenanströmung der Tiefdruckausläufer zu rechnen, was über dem Süden und Osten Temperaturen von bis zu +28 Grad möglich macht. Doch kündigt kündigt sich im Tagesverlauf eine Wetterumstellung an: Erste Schauer und Gewitter erreichen ab den späten Vormittagsstunden den Westen und breiten sich bis in die Nacht auf Dienstag über weite Teile des Landes aus - örtlich auch mit unwetterartigem Charakter. In der Folge setzen sich weitere Tiefdruckausläufer durch, sodass sich das Wetter bis zum Wochenende unbeständig und windig zeigt. Gleichzeitig gehen die Temperaturen spürbar zurück.

Zum Start in die neue Juniwoche ist zunächst verbreitet mit Sonnenschein zu rechnen, der sich noch am Vormittag zügig von West nach Ost durch aufziehende Bewölkung eintrüben lässt. Zum Nachmittag setzen über dem Westen die ersten Schauer und Gewitter ein, die sich bis zu den Abendstunden etwa westlich einer Linie zwischen Hamburg und München nach Osten ausdehnen und in der zweiten Nachthälfte auch die östlichen Landesteile erreichen. Die Gewitter können mitunter kräftiger ausfallen und örtlich mit Blitz- und Hagelschlag auch unwetterartig in Erscheinung treten (Gewitterradar || Warnlagenbericht). Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen und kann in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin auf sommerliche +24 bis +28 Grad ansteigen, während es weiter nach Norden mit +20 bis +24 Grad etwas frischer bleibt. Mit Einsetzen der Schauer und Gewitter kühlt es auf bis +17 Grad ab.
9. und 10. Juni: Wetter kippt - Schauer, Wind und spürbar kühler
Die Front vom Montag zieht am 9. Juni (Dienstag) zügig weiter nach Osten und erreicht mit ihrem Hauptniederschlagsfeld zu den Nachmittagsstunden eine Linie östlich zwischen dem Bodensee und Berlin und zieht zum Abend ganz nach Osten ab. Weiter nach Westen lockert die Bewölkung auf und zeitweilige Schauer sind möglich. Zwischendurch sind auch immer wieder sonnige Abschnitte zu erwarten. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und die Temperaturen gehen mit +17 bis +22 Grad spürbar zurück. An diesem unbeständigem und wechselhaftem Wetter ändert sich am 10. Juni (Mittwoch) so gut wie nichts.
11. bis 13. Juni: Kein Sommerwetter - Tiefdruck dominiert das Deutschlandwetter
Die Frontalzone dehnt sich mit einem Ausläufer im Zeitraum vom 11. bis 13. Juni (Donnerstag, Freitag und Samstag) in Richtung Skandinavien aus und beeinflusst das Wetter über Deutschland vollständig.
So kommt es bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder zu Schauern und örtlichen Gewittern unterschiedlichster Intensität und Dauer. Zwischendurch sind auch immer wieder mal sonnige Abschnitte möglich, doch ist das Wetter weit von sommerlichen Verhältnissen entfernt.
Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und frischt zum Ende der Woche stark böig und an den Küsten auch stürmisch aus nordwestlichen Richtungen kommend auf. Erreichen die Temperaturen am Donnerstag noch +17 bis +22 Grad, so sinken diese bis Samstag auf +15 bis +20 Grad ab. In den sonnigen Momenten können bis +22 Grad erreicht werden und bei länger anhaltendem Niederschlag können die Temperaturen auch unter die +15-Grad-Marke absinken.

- 13:00 Uhr: Wetter Sommer - Wann ist mit stabilen sommerlichen Wetterverhältnissen zu rechnen?
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