Wettervorhersage Juni - Der Sommer kann sich nicht über Deutschland durchsetzen
Die Frontalzone beginnt sich über das Wochenende mit einem Zentraltief zwischen Island und England neu zu sortieren und richtet ihren Einfluss zunehmend auf Mitteleuropa aus. Immer wieder greifen dabei Ausläufer in Richtung Deutschland über und sorgen für unbeständiges Wetter mit Schauern und lokalen Gewittern. Sommerliche Temperaturen bleiben dabei zunächst eher die Ausnahme - erst zum Wochenstart könnte sich daran vorübergehend etwas ändern.

Der Samstag beginnt nördlich einer Linie zwischen Münster und München verbreitet noch mit Sonnenschein. Weiter nach Süden und Westen verdichtet sich die Bewölkung rasch und dehnt sich bis zu den späten Nachmittagsstunden über die nordöstlichen Landesteile aus (Wolkenradar). Nachfolgend setzen Schauer und örtliche Gewitter ein, die noch in der ersten Nachthälfte den Nordosten von Deutschland erreichen. Ist das Schauerband durch, lockert die Bewölkung rückseitig auf und sonnige Momente sind zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen steigen auf +18 bis +22 Grad und über den Regionen mit Sonnenschein auf bis +24 Grad.
7. Juni: Unbeständig im Norden, freundlich und wärmer im Süden
Am 7. Juni (Sonntag) zieht ein kleinräumiges Tief zwischen Frankreich und England über die Nordsee nach Osten und streift dabei den Norden von Deutschland. So zeigt sich der Himmel nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin überwiegend stark bewölkt und über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen. Weiter nach Süden klingt die Schauertätigkeit ab und bei auflockernder Bewölkung kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt über dem Süden schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +15 bis +20 Grad und können in Schauernähe auf bis +13 Grad zurückgehen. Etwa südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Usedom erreichen die Temperaturen +20 bis +25 Grad.
8. Juni: Kurzer Sommer über dem Süden, kräftige Gewitter ziehen von Westen auf
Deutschland liegt am 8. Juni (Montag) zwischen den Fronten eines Hochdruckkeils über Osteuropa und eines sich vom Atlantik her nähernden Tiefdruckausläufers. Der Wind kommt zunächst schwach aus südlichen Richtungen und frischt im Tagesverlauf weiter auf. Beginnt der Tag östlich einer Linie zwischen Hamburg und Ulm noch mit Sonnenschein, so trübt sich dieser bis zum Nachmittag rasch von Westen her durch aufziehende starke Bewölkung ein. Nachfolgend beginnt es ab den späten Nachmittagsstunden über dem Westen zu regnen, der sich noch in der ersten Nachthälfte unter weiterer Intensivierung westlich einer Linie zwischen Hamburg und München nach Osten ausdehnen kann. Regional werden diese Schauer auch von teils kräftigen Gewittern begleitet. Die Temperaturen erreichen über dem Westen +20 bis +24 Grad, über dem Osten bis +26 Grad und über den südlichen Landesteilen können sommerliche +28 Grad erwartet werden.
9. bis 11. Juni: Deutlich kühler und wechselhaft - Schauer und Gewitter dominieren den Juni
Im gesamten Zeitraum vom 9. bis 11. Juni (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag) zieht die kleinräumige Störung vom Atlantik über Deutschland hinweg und drängt das Hoch über Osteuropa weiter zurück. So gelangt Deutschland in den gradientenschwachen Einflussbereich der Tiefdruckausläufer, was bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder zu Schauern und örtlichen Gewittern führen kann. Insbesondere über Süddeutschland können die Schauer länger andauern und südlich der Donaulinie auch ergiebig ausfallen. Weiter nach Norden und Nordwesten lockert die Bewölkung häufiger auf und ermöglicht so ein paar sonnige Momente. Der Wind kommt meist schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen gehen auf +16 bis +21 Grad zurück und verweilen bei länger andauerndem Niederschlag meist unter der +15-Grad-Marke.

- 13:00 Uhr: Ein Sommer der aus dem Rahmen fällt










