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Wetter Juni 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterbericht: Heißer Juni mit extremer Wärmebelastung und regionalen Unwettern

| M. Hoffmann

Das Hoch über Mitteleuropa sorgt in den kommenden 72 Stunden neben großer Hitze mit Temperaturen von bis +39 Grad und einer enormen Schwüle für regional unwetterartige Gewitter. In den Nächten sinken die Temperaturen kaum mehr unter die +20-Grad-Marke ab, sodass neben Hitze- und Wüstentagen auch tropische Nächte zu erwarten sind. Entsprechend hoch ist die Wärmebelastung - der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Wärmebelastung. Zum Start in die neue Woche dreht der Wind kurzzeitig auf nördliche Richtungen und führt über Norddeutschland frischere Luftmassen heran. Jedoch bleibt es über der Südhälfte hochsommerlich heiß und phasenweise auch gewittrig.

Ein Sommerhoch bringt Deutschland weitere Hitze- und Wüstentage mitsamt tropischer Nächte, drückender Schwüle und einer regional extremen Wärmebelastung
Ein Sommerhoch bringt Deutschland weitere Hitze- und Wüstentage mitsamt tropischer Nächte, drückender Schwüle und einer regional extremen Wärmebelastung

Die Gewitter der Nacht fallen am Vormittag über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern in ich zusammen. Rückseitig setzt sich dann über weiten Teilen Deutschlands wieder hochsommerlich heißes Wetter mit einem strahlend blauen Himmel und viel Sonnenschein durch. Allerdings bleibt die Wetterlage weiterhin labil: Zum Nachmittag hin bilden sich über dem Süden erneut kräftige Quellwolken aus. Zunächst liegt der Schwerpunkt der Gewitterentwicklung über Baden-Württemberg, wo sich teils unwetterartige Gewitter entwickeln können. Im weiteren Verlauf, besonders am späten Nachmittag und in den Abendstunden, können sich diese Gewitter zunehmend ausbreiten und auf große Teile Deutschlands übergreifen. In der Nacht auf Samstag schwächen sich die Gewitter schließlich ab und fallen allmählich in sich zusammen.

Die Gewitter können regional heftig ausfallen und mit Starkregen, häufigem Blitzschlag, Hagel sowie teils schweren Sturmböen einhergehen. Lokal sind auch Sturzfluten und Überflutungen durch große Regenmengen in kurzer Zeit möglich (Gewitterradar || (Warnlagenbericht). Die Temperaturen steigen verbreitet auf heiße +30 bis +35 Grad, örtlich sind sogar Spitzenwerte bis zu +38 Grad denkbar. In unmittelbarer Nähe von Gewittern kann der Wind stark böig bis stürmisch auffrischen.

Aufgrund der sehr energiegeladenen und feuchten Luftmasse besteht zudem ein geringes, aber nicht völlig auszuschließendes Risiko für tornadoartige Entwicklungen. An diesem explosiven Luftmassengemisch mit Hitze-, Wüstentagen, tropischen Nächten und unwetterartige Schauer und Gewitter ändert sich am 20. Juni (Samstag) nichts.

21. Juni: schwülheißes Wetter über dem Süden, frische Luft über dem Norden

Am 21. Juni (Sonntag) stellt sich über Deutschland eine zweigeteilte Wetterlage ein. Während sich über der Nordhälfte mit einer Drehung des Windes auf nördliche Richtungen etwas frischere Luft durchsetzt, gehen die Temperaturen dort bei einem Wechselspiel aus sonnigen Abschnitten und zeitweise stärker aufquellenden Wolkenfeldern auf etwa +20 bis +27 Grad zurück. Die Luft ist insgesamt nicht mehr so heiß und es bleibt voraussichtlich trocken .

Ganz anders präsentiert sich die Lage südlich einer Linie von Münster bis Berlin: Hier bleibt die hochsommerlich heiße Luft bestehen. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +27 bis +33 Grad, im Südwesten – insbesondere über Baden-Württemberg – sind lokal sogar Spitzenwerte bis zu +37 Grad möglich. Gleichzeitig nimmt im Tagesverlauf die Schwüle zu, was die Belastung durch die Hitze zusätzlich verstärkt.

Am Nachmittag entwickeln sich aus den zunehmend mächtigen Quellwolken heraus verbreitet kräftige Gewitter. Der Schwerpunkt liegt dabei voraussichtlich über Nordbayern und dem nördlichen Baden-Württemberg sowie über Teilen von Hessen, dem südlichen Thüringen und Sachsen. Zum Abend hin fächern die Gewitter auf und verlieren allmählich an Intensität.

Dennoch ist weiterhin mit teils unwetterartigen Erscheinungen zu rechnen: Lokal können die Gewitter von Stark- und Platzregen, Blitz- und Hagelschlag sowie stürmischen Windböen begleitet werden. Auch Sturzfluten und Überflutungen sind regional möglich, vor allem bei langsam ziehenden Gewitterzellen. Zudem bleibt das Risiko für vereinzelte tornadoartige Entwicklungen erhöht.

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