Zum Hauptinhalt springen

Wetter Juni 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Juni: Zunehmende Unwettergefahr - Wetterumschwung mit Gewittern und Abkühlung

| M. Hoffmann

Die Frontalzone auf dem Atlantik nimmt zu Beginn des Juni Kurs auf Mitteleuropa und beginnt das Wettergeschehen über Deutschland immer stärker zu beeinflussen. Erste Anzeichen zeigen sich bereits heute: schwülwarme Luft dominiert, während Schauer und Gewitter sich weiter ausbreiten und mit ihnen auch eine ansteigende Unwettergefahr. Zum Start in den Juni entspannt sich die Lage kurzzeitig, doch ist die Wetterberuhigung nur vorübergehend. Bereits ab Dienstag rückt die nächste Unwetterfront näher an Deutschland heran und sorgt mit Blitz- und Hagelschlag, Sturzfluten und Überfluten erneut für unwetterartige Wetterbedingungen.

Unwetterfront erreicht Deutschland und bringt im Juni den Wetterwechsel
Unwetterfront erreicht Deutschland und bringt im Juni den Wetterwechsel

Die Bewölkung verdichtet sich heute im Tagesverlauf zügig von West nach Ost und trübt den Sonnenschein nahezu vollständig ein. Ein paar sonnige Momente sind zum Nachmittag nur noch über dem Norden von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu erwarten. Weiter nach Süden bilden sich kräftige Gewitterzellen aus, welche lokal zu kräftigen und lokal unwetterartigen Schauern und Gewittern führen. Der Schwerpunkt der Gewitteraktivität kann zum Nachmittag mit sog. Superzellen entlang eines breiten Streifens zwischen Münster und Dresden und zum Abend südlich der Donau liegen und die Unwettergefahr mit Blitz- und Hagelschlag, Sturzfluten und Überfluten weiter ansteigen lassen (Gewitterradar || Warnlagenbericht). Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auf. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und können über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern örtlich auf bis +30 Grad ansteigen, während in Gewitternähe die Werte auf bis +16 Grad absinken können.

1. Juni: Kurze Wetterberuhigung mit Sonne und einzelnen Schauern

Die Unwetterfront zieht zum 1. Juni (Montag) nach Osten ab und hinterlässt über Deutschland wechselnde Bewölkung und zeitweiligen Sonnenschein, wobei über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg, Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zum Nachmittag einige Schauer und örtliche Gewitter nicht auszuschließen sind. Weiter nach Süden bleibt es bei einem schwachen bis mäßigen Wind aus westlichen Richtungen kommend trocken. Die Temperaturen erreichen +18 bis +24 Grad.

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

Weitere Wetterprognosen Juni 2026