Wettervorhersage: Extreme Wetterlagen sind nicht auszuschließen

| M. Hoffmann
Turbulente und zu Unwettern neigende Großwetterlage über Deutschland

Turbulentes und in Teilen chaotisches Wetter ist in den kommenden Tagen zu erwarten. Insbesondere zum Start in die neue Woche steigt das Unwetterpotential an.

Westlich der Linie von Hamburg und München zeigt sich der Himmel heute stark bewölkt und mit zeitweiligen Schauern und Gewittern ist zu rechnen (Gewitterradar), die regional unwetterartig ausfallen und binnen kürzester Zeit zu erheblichen Regenmengen führen können. Details: Unwetter Deutschland. Zum Nachmittag und in den Abendstunden verlagern sich der Schwerpunkt der Schauer und Gewitter über Bayern und zieht nachfolgend nach Osten ab. Östlich der Linie von Hamburg und Leipzig bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen schwül-warme +20 bis +25 Grad und können über dem Osten hochsommerliche +30 Grad erreichen.

Sommerwetter

Ein Zwischenhoch dominiert das Wetter am 25. Juni (Sa.). Die letzten Schauer ziehen nach Osten ab und von Westen lockert die Bewölkung auf. Verbreitet ist mit Sonnenschein und einem trockenen Wetter zu rechnen. Die Temperaturen erreichen bei schwachen Winden aus unterschiedlichen Richtungen +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad.

Aufziehende Gewitter

Am 26. Juni (So.) gelangen feuchtwarme Luftmassen nach Deutschland. Die Temperaturen steigen auf +24 bis +28 Grad an und können über den östlichen Landesteilen hochsommerliche +32 Grad erreichen. Ab den Nachmittagsstunden schießen über dem Westen Quellwolken hoch und können sich in regionalen Schauern und Gewittern entladen (Gewitterprognose). Östlich der Linie von Hamburg und Ulm bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Wetterwarnung

Unwetter

Die Wetterlage ist am 27. Juni (Mo.) als aktiv-dynamisch zu bewerten. Details bleiben grundsätzlich abzuwarten und mit Veränderungen ist zu rechnen. Zum aktuellen Stand der Wetterprognosen schiebt sich in der Nacht auf den Montag eine Unwetterfront von Westen über Deutschland hinweg und dehnt sich bis zum Nachmittag westlich einer Linie von Hamburg und Stuttgart aus. Mit extremen Wetterereignissen ist zu rechnen, die im Schwerpunkt über dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zu erwarten sind. Zum Nachmittag lässt die Intensität der Unwetter nach, setzt aber von Südwesten nach, was südlich der Linie von Köln und Dresden bis zum Abend für weitere unwetterartige Wetterereignisse sorgen kann. In der Nacht dehnen sich die Unwetter weiter über den Nordosten aus, bevor diese in der zweiten Nachthälfte Deutschland nach Osten verlassen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen über dem Westen +20 bis +25 Grad und über dem Osten bis +34 Grad.

Wetterberuhigung

Die letzten Gewitter ziehen am 28. Juni (Di.) nach Osten ab und bei wechselnder Bewölkung ist mit einem verbreitet trockenen und sonnigen Juni-Tag zu rechnen. Zum Nachmittag verdichtet sich die Bewölkung von Süden und in der Nacht auf den Mittwoch setzen über Baden-Württemberg und Bayern die nächsten unwetterartigen Schauer und Gewitter ein. Der Wind weht aus unterschiedlichen Richtungen daher und die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad.

Gewittercluster

Eine weitere Unwetterfront zieht am 29. Juni (Mi.) von Süd nach Nord und sorgt für heftige Regenfälle, die regional für Starkregenereignisse samt Überflutungsgefahr sorgen kann. Entsprechend hoch ist das Unwetterpotential einzustufen. Der Wind kommt stark böig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen innerhalb des Clusters +16 bis +22 Grad und an den Rändern - und somit über dem Norden, Westen, Osten und Süden - bis +28 Grad.

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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