Wettervorhersage: Eine Unwetterfront nähert sich Deutschland

Schauer und Gewitter ziehen auf und lassen das Unwetterpotential ansteigen

Ein Tief über England führt auf seiner Vorderseite schwül-warme Luftmassen nach Deutschland, was immer wieder zu Schauern und Gewittern führen kann, die über Pfingsten auch unwetterartig ausfallen können.

Schauer und Gewitter. Von Süden bewölkt sich der Himmel und schränkt den Sonnenschein südlich einer Linie von Köln und Berlin zunehmend ein. Ab den Nachmittagsstunden gibt es über Baden-Württemberg und Bayern die ersten Gewitter, die sich in den Abendstunden weiter intensivieren und südlich einer Linie von Köln und Dresden ausdehnen können (Gewitterradar). Örtlich können die Gewitter kräftiger ausfallen und mit einem erhöhten Potential unwetterartiger Wetterereignisse kann gerechnet werden. Weiter nach Norden bleibt es bei wechselnder Bewölkung überwiegend sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad und örtlich können bis +28 Grad möglich sein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Schauer und Gewitter über dem Süden

Am 4. Juni (Sa.) ändert sich nicht viel. Südlich einer Linie von Köln und Berlin tummeln sich viele Wolken und über Baden-Württemberg und Bayern sind zum Nachmittag Schauer und Gewitter zu erwarten. Weiter nach Norden bleibt es trocken und verbreitet kann mit Sonnenschein gerechnet werden. Der schwache Wind kommt anfangs aus unterschiedlichen Richtungen, dreht dann aber auf nördliche Richtungen und kann in Schauernähe stark böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad.

Unwetter an Pfingsten

Aus Südwesten gelangen am Pfingstsonntag und Pfingstmontag (So. und Mo.) schwül-warme und labil geschichtete Luftmassen nach Deutschland. Die ersten kräftigen Schauer und Gewitter ziehen bereits in den frühen Morgenstunden von Südwesten auf und dehnen sich in der Nacht auf Pfingstmontag nach Norden und Osten aus. Die Gewitter können regional heftiger ausfallen und in Form von Blitz- und Hagelschlag, Starkregen und stürmischen Windböen für unwetterartige Wetterereignisse sorgen.

Am Pfingstmontag ziehen die Schauer und Gewitter nach Osten ab, doch bleibt das Luftmassengemisch instabil und so sind im Schwerpunkt über dem Süden von Deutschland weitere Schauer und Gewitter zu erwarten, die regional erneut unwetterartig ausfallen können. Die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad. Über dem Osten sind örtlich bis +30 Grad möglich und gehen mit den Schauern auf +17 bis +23 Grad zurück.

Weitere Schauer und Gewitter

Details bleiben für den 6. und 7. Juni (Di. und Mi.) noch abzuwarten und vieles hängt davon ab, wie das Tiefdrucksystem über Deutschland hinwegziehen wird. Zum aktuellen Stand verlagert sich das Tief über Deutschland und beginnt abzuregnen, was insbesondere am Dienstag südlich einer Linie vom Saarland und Berlin zu länger andauerndem Niederschlag führen kann, der sich am Mittwoch weiter nach Osten verlagert und Deutschland zum Nachmittag verlässt. Nachfolgend lockert die Bewölkung über dem Westen wieder und ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken ist zu erwarten. Die Temperaturen pendeln sich auf +18 bis +23 Grad ein und können mit dem Regen auf +16 Grad zurückgehen und mit dem Sonnenschein auf bis +25 Grad ansteigen.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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