Wetter Juni 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Juni 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 19.06.2019 - Hitze, dann sorgen Schauer und Gewitter für Abkühlung

  • M. Hoffmann

Hitze, Schauer, Gewitter mit örtlich erhöhtem Unwetterpotential. Nachfolgend sinkt das Temperaturniveau ab. Ein stabiler Wettercharakter ist in den kommenden Tagen nicht zu erwarten.

Wetter im Juni 2019: Schauer und Gewitter blieben stete Begleiter
Wetter im Juni 2019: Schauer und Gewitter blieben stete Begleiter

In einem gradientenschwachen Wetterumfeld kommt es heute zu wiederholten Schauern und Gewittern, welche über dem Westen und entlang der Alpen zahlreicher und auch kräftiger in Erscheinung treten können. Ab den späten Nachmittags- bis in die Abendstunden hinein kann die Intensität der Schauer und Gewitter etwa westlich der Linie von Hamburg und Stuttgart noch weiter zunehmen (Gewitterradar). Ein örtliches Unwetterpotential ist dort nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen +25 bis +30 Grad und können mancherorts auf bis +34 Grad ansteigen - Hitzetag!

Krawallwetter über dem Osten

Schaut man sich die Gewitterprognose für den 20. Juni (Do.) an, so ist ab den Nachmittagsstunden über den östlichen Landesteilen mit einem vermehrten aufkommen kräftiger Schauer und Gewitter zu rechnen. Sonst kommt es bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung zu zeitweiligen Schauern und Gewittern, welche nach Süden auch länger andauernd ausfallen können. Der Wind frischt auf westliche Richtungen drehend böig auf und führt mit +17 bis +23 Grad über dem Westen kühlere Luftmassen nach Deutschland. Über dem Osten aber können mit +25 bis +30 Grad erneut sommerlich warme Temperaturen erreicht werden.

Der Juni bleibt unbeständig

Bei starker bis wechselnder Bewölkung (Wolkenradar) kommt es am 21. Juni (Fr.) im Schwerpunkt über Bayern und Baden-Württemberg zu wiederholten Schauern und Gewittern, welche in Richtung der Alpen kräftiger und länger andauernd ausfallen können. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung ab und die Sonnenscheindauer zu - entsprechend gering fällt dort die Niederschlagsneigung aus. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen+20 bis +25 Grad und über dem Süden sind örtlich bis +27 Grad möglich.

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Über dem Süden immer wieder Schauer und Gewitter

Der Wettercharakter ist am 22. Juni (Sa.) ähnlich dem Vortag. Bevorzugt über dem Süden - etwa südlich der Linie von Köln und Berlin - kommt es immer wieder zu Schauern und Gewittern, welche örtlich kräftiger ausfallen können. Entsprechend hoch ist das Unwetterpotential einzustufen. Weiter nach Norden zeigt sich der Himmel ebenfalls stark bewölkt, doch nimmt die Neigung zu Schauern und Gewittern deutlich ab. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt in Schauernähe stark bis mäßig auf. Die Temperaturen gehen auf +17 bis +23 Grad zurück und können über dem Osten örtlich +25 Grad erreichen.

Mischwetter

Die sonnigen Lücken können am 23. Juni (So.) zahlreicher in Erscheinung treten, das verhindert jedoch nicht, dass im Tagesverlauf immer wieder mit Schauern gerechnet werden muss, welche örtlich von Gewittern begleitet werden können. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +16 bis +21 Grad absinken.

Sommerwetter

Am 24. Juni (Mo.) gelangt Deutschland in eine südliche Grundströmung, was die Temperaturen über dem Südwesten und Westen auf +25 bis +30 Grad ansteigen lassen kann. Etwas kühler bleibt es vorerst mit +20 bis +25 Grad etwa östlich der Linie von Hamburg und München. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen bis östlichen Richtungen und bei aufgelockerter Bewölkung ist verbreitet mit Sonnenschein zu rechnen.

Auf den Punkt gebracht:

Die Hitze findet ihren vorläufigen Höhepunkt zur Wochenmitte, bevor es zum Donnerstag von Westen etwas kühler werden kann. Das Temperaturniveau aber bleibt für die Jahreszeit zu warm. Schauer und Gewitter werden zu steten Begleitern, welche Regional jedoch sehr unterschiedlich in Erscheinung treten können. Das Unwetterpotential ist über dem Süden höher als über dem Norden zu bewerten.

Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Juli 2019.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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