Wetter Juni 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Juni 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 15.06.2019 - Hitze über dem Osten

  • M. Hoffmann

Die Hitze wird über dem Osten von Deutschland zunehmend zu einem Problem. Aber auch sonst steigen die Werte zunehmend in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich an. Doch mit einem stabilen Wettercharakter ist bei zahlreichen Schauern und Gewittern nicht zu rechnen.

Sommerlich warme Temperaturen, dazu immer wieder Schauer und Gewitter
Sommerlich warme Temperaturen, dazu immer wieder Schauer und Gewitter

Die Schauer und Gewitter der Nacht sorgen am Vormittag über dem Norden noch für einen unbeständigen und örtlich unwetterartigen Wettercharakter. Südlich der Linie von Köln und Berlin lockert die Bewölkung auf und zunächst ist hier mit Sonnenschein zu rechnen. Ab den Nachmittagsstunden kehrt sich das Wetter um. Während über dem Norden häufiger die Sonne zum Vorschein kommt, ziehen über dem Süden Wolkenfelder auf und nachfolgend sind im Schwerpunkt über Bayern und Baden-Württemberg Schauer und örtliche Gewitter zu erwarten (Gewitterradar). In der Nacht auf Sonntag können sich die Schauer und Gewitter über dem Süden weiter intensivieren und unwetterartig ausfallen (Schwerpunkt im Bereich von Stuttgart und Nürnberg - Gewitterprognose. Die Temperaturen erreichen westlich der Linie von Hamburg und München +22 bis +27 Grad und weiter östlich davon sind bis +33 Grad möglich. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und kann über dem Norden zeitweilig böig auffrischen.

Schauer und Gewitter

Ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem liegt am 16. Juni (So.) über Deutschland und sorgt bei wechselnder Bewölkung für zeitweilige Schauer und Gewitter, welche örtlich auch kräftiger in Erscheinung treten können. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +22 bis +26 Grad. Mit einer längeren Sonnenscheindauer sind bis +30 Grad und mit einer entsprechenden Schaueraktivität sind +17 bis +23 Grad zu erwarten.

Ein Sommertag

Ein Zwischenhoch setzt sich am 17. Juni (Mo.) über Deutschland durch und lässt die Schaueraktivität abklingen. Ganz auszuschließen sind Schauer in einem Bereich von Münster und Berlin aber nicht. Mit Hilfe des Sonnenscheins und eines schwachen Windes aus unterschiedlichen Richtungen erreichen die Temperaturen sommerlich warme +23 bis +27 Grad und örtlich bis +29 Grad.

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Hitzetage

Die Quellwolken nehmen im Tagesverlauf vom 18. und 19. Juni (Di. & Mi.) zu und über dem Westen, Norden und Süden ist mit einer ansteigenden Schauer- und Gewitteraktivität zu rechnen. Sonst scheint verbreitet die Sonne für längere Zeit und es bleibt weitgehend trocken. Am Mittwoch verlagern sich die Schauer und Gewitter weiter über den Norden und Osten und können regional kräftiger in Erscheinung treten. Der Wind kann sich nicht entscheiden und kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen, was die Temperaturen auf +24 bis +28 Grad und örtlich auf bis +33 Grad ansteigen lassen kann, was für einen Juni viel zu warm ist.

Hitze mit Schauern und Gewittern

Der Wind aus westlichen Richtungen lebt am 20. Juni (Do.) aus westlichen Richtungen kommend böig auf und führt von Westen mit +23 bis +27 Grad geringfügig frische Luftmassen nach Deutschland. Weiter nach Osten bleiben die Werte mit +28 bis +34 Grad im Hitzebereich. Bei wechselnder Bewölkung nimmt zum Nachmittag die Schauer- und Gewitterneigung im Tagesverlauf zu. Im Schwerpunkt von Baden-Württemberg und Bayern können auch unwetterartige Wettererscheinungen möglich sein.

Auf den Punkt gebracht:

Die Hitze ist und bleibt - vor allem über den östlichen Regionen - ein Problem. Die Temperaturen pendeln sich auf +24 bis +28 Grad ein und können über dem Osten bis +34 Grad erreichen. Zudem sind die Luftmassen labil geschichtet, was in den kommenden Tagen immer wieder für Schauer und Gewitter sorgen wird - lokal auch unwetterartig ausfallend.

Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Juli 2019.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,63 +3,5 +2,73 220 l/m² - zu nass

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Anfang Juni oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 10. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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