Wetter Juni 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Juni 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 09.06.2019 - Kräftige Schauer und Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential

  • M. Hoffmann

Unwetterartige Wetterereignisse sind in den kommenden 72 Stunden zu erwarten, welche sich im Schwerpunkt auf den Pfingstmontag konzentrieren können. Aber auch darüber hinaus ist die Großwetterlage alles andere als stabil zu bewerten.

Kräftige Schauer und Gewitter ziehen über Deutschland hinweg
Kräftige Schauer und Gewitter ziehen über Deutschland hinweg

Der Pfingstsonntag beginnt verbreitet sonnig und die Temperaturen steigen rasch auf +20 bis +25 Grad an und können über den östlichen Regionen bis +27 Grad erreichen. Der Wind kommt aus südwestlichen Richtungen und treibt Wolkenfelder nach Deutschland, was zum Nachmittag südlich der Linie von Münster und dem Bayerischen Wald für Schauer und Gewitter sorgen kann (Gewitterradar). Im weiteren Verlauf der Nacht dehnen sich die Gewitter auch über den Norden und Osten von Deutschland aus.

Kräftige Schauer und Gewitter am Pfingstmontag

Am 10. Juni kommt es bei überwiegend starker Bewölkung zu wiederholten Schauern und Gewittern, welche zum Nachmittag und zu den Abendstunden kräftiger ausfallen und unwetterartig einhergehen können. Besonders in der ersten Nachthälfte ist über den östlichen Regionen mit einem erheblichen Unwetterpotential zu rechnen. Die Temperaturen steigen über dem Westen auf +19 bis +24 Grad und können über dem Osten bis +30 Grad erreichen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Schauernähe stark böig bis stürmisch in Erscheinung treten.

Unbeständiges Juni-Wetter

Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es am 11. Juni (Di.) zu wiederholten Schauern, welche über dem Südwesten in der ersten Tageshälfte noch kräftiger ausfallen und sich zum Abend über den Mittelgebirgen weiter intensivieren können. Über dem östlichen Mittelgebirgsrand ist auch mit unwetterartigen Wettererscheinungen zu rechnen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und kann in Schauernähe stark böig auffrischen. Die Temperaturen gehen über dem Westen auf +17 bis +23 Grad zurück und erreichen über dem Osten bis +29 Grad.

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Vermehrter Sonnenschein

Die Tiefdruckaktivität zieht am 12. & 13 Juni (Mi. & Do.) nach Norden ab und nachfolgend kommt bei wechselnder Bewölkung häufiger die Sonne zum Vorschein. Eine leichte Schauerneigung bleibt bestehen und reicht in manchen Regionen sicherlich aus, um nass zu werden. Der Wind weht über der Südhälfte schwach und frischt über der Nordhälfte mäßig stark aus westlichen Richtungen kommend auf. Die Temperaturen verändern sich mit +17 bis +23 Grad über dem Westen und bis +28 Grad über dem Osten gegenüber dem Vortag kaum. Am Donnerstag können die Werte ganz allgemein auf sommerlich warme +24 bis +28 Grad ansteigen.

Hochsommerlich heiß, nachfolgend unwetterartige Wetterereignisse

Deutschland gelangt am 14. Juni (Fr.) in den warmen Einflussbereich einer Tiefdruckvorderseite. Die Temperaturen steigen über weite Teile auf +25 bis +30 Grad an und können über dem Osten bis +33 Grad erreichen. Bei wechselnder bis starker Bewölkung kommt es zum Tagesbeginn über dem Westen zu kräftigeren Schauern und Gewittern, welche sich ab den späten Nachmittagsstunden von Südwesten weiter intensivieren und sich in der ersten Nachthälfte über die östlichen Landesteile ausdehnen können. Ein örtlich erhöhtes Unwetterpotential ist zu erwarten.

Auf den Punkt gebracht:

Im Verlauf der Woche ist mit einem Auf und Ab der Temperaturen zu rechnen. Dazu gesellen sich über Pfingsten, am Dienstag und auch am Freitag kräftige Schauer und Gewitter mit einem örtlich erhöhten Unwetterpotential. Sonst ist der Wetterverlauf als gemäßigt und leicht wechselhaft zu bewerten.

Wann kommt der Sommer? Diese Frage bekommen wir häufiger gestellt und sicherlich ist damit eine stabile Wetterlage gemeint, denn bisher war der Juni gegenüber dem langjährigen Mittelwert viel zu warm. Gegen 13:00 Uhr gehen wir in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer 2019 dieser Frage einmal näher nach.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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