Wetter Juni 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 08.06.2019 - Unwetterartige Schauer und Gewitter über Pfingsten

| M. Hoffmann
Unwetterartige Wetterereignisse über Pfingsten

Erhöhtes Schadpotential über Pfingsten. Kräftige Schauer und Gewitter ziehen über die Feiertage über Deutschland hinweg und sorgen für eine turbulente Wetterentwicklung. Anschließend bleibt der Wettercharakter unbeständig und es wird wieder kühler.

Die Schauer und Gewitter der Nacht ziehen bereits am Vormittag rasch nach Osten ab und nachfolgend ist mit einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken zu rechnen. Über dem Nordwesten gesellen sich zum Nachmittag noch vereinzelt leichte Schauer hinzu, sonst bleibt es trocken. Der Wind kommt über dem Norden stark böig aus westlichen Richtungen und kann über den Küstenregionen in Böen auch stürmisch ausfallen. Weiter nach Süden lässt der Wind spürbar nach. Der Wind treibt mit +17 bis +23 Grad kühlere Luftmassen nach Deutschland. Über dem Westen können örtlich noch nicht einmal mehr die +15 Grad erreicht werden.

Das Wetter am Pfingstsonntag

Mit einer mäßigen Südwestströmung gelangen am 9. Juni (Pfingstsonntag) feucht-warme Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen auf +24 bis +28 Grad ansteigen lassen und gleichzeitig im Tagesverlauf die Neigung zu Schauern und Gewittern erhöht. Der Schwerpunkt der Schauer- und Gewitteraktivität liegt bis zu den späten Abendstunden etwa westlich der Linie von Hamburg und München. Weiter nach Osten bleibt es weitgehend trocken.

Erhöhtes Unwetterpotential an Pfingstmontag

Die feucht-warmen Luftmassen dehnen sich am 10. Juni (Pfingstmontag) über ganz Deutschland aus und sorgen im Schwerpunkt etwa östlich der Linie von Hamburg und München für kräftige und unwetterartige Schauer und Gewitter (s. Gewitterprognose). Erreichen die Temperaturen über dem Osten +25 bis +30 Grad, so kühlt es über dem Westen auf +15 bis +20 Grad ab, örtlich können auch +23 Grad erreicht werden. Ganz ohne Schauer wird der letzte Pfingstfeiertag über dem Westen aber auch nicht über die Bühne gehen, jedoch ist durch die niedrigeren Temperaturen das Unwetterpotential deutlich abgesenkt. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Schauernähe stark böig bis stürmisch auffrischen.

Kräftiger Niederschlag

Ein schwaches Tiefdrucksystem liegt am 11. Juni (Di.) direkt über Deutschland und sorgt für zeitweilige Niederschläge, welche voraussichtlich über dem Westen und Süden länger andauernd und ergiebiger ausfallen können - örtlich auch unwetterartig. Weiter nach Nordosten lässt die Niederschlagsneigung generell nach, bevor ich in der ersten Nachthälfte auch dort die Niederschlagsneigung intensivieren kann. Der Wind kommt mäßig bis böig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen mit dem Regen +14 bis +18 Grad, während über dem Osten +24 bis +28 Grad erreicht werden können.

Latent erhöhte Schauerneigung

Bei wechselnder Bewölkung kommt es am 12. und 13. Juni (Mi. & Do.) immer wieder zu Schauern, welche über dem Westen und Südwesten kräftiger ausfallen können. Zwischendurch ist aber auch immer wieder Zeit für etwas Sonnenschein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +17 bis +23 Grad und örtlich bis +25 Grad.

Auf den Punkt gebracht:

Die deutlich zu kalten Varianten des amerikanischen Vorhersage-Modells der letzten Tage wurden etwas zurückgenommen und so pendeln sich die Temperaturen nach den unwetterartigen Wetterereignissen von Pfingsten mit +17 bis +23 Grad und örtlich bis +25 Grad auf ein Jahreszeit-typisches Niveau ein. Zwischendurch ist bei wechselnder Bewölkung der eine oder andere Schauer nicht auszuschließen

Ob sich darüber hinaus der Sommer wird stabilisieren können, oder ob doch noch die Schafskälte wird Einzug halten können, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer 2019.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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