Das Wetter im Juni normalisiert sich kurzzeitig, bevor Deutschland zum Wochenende von einem Tiefdruckausläufer beeinflusst wird.

Am 14. Juni verlagert sich ein schwacher Tiefdruckausläufer über Deutschland und sorgt von Nordwest nach Südost für zunehmende Bewölkung. Zwischendurch ist auch immer wieder Zeit für etwas Sonnenschein - vor allem östlich der Linie von Stuttgart und Berlin. Ab den späten Nachmittagsstunden setzt über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen leichter Niederschlag ein, welcher sich bis zum Abend nördlich einer Linie von Mannheim und Rostock ausdehnen kann. Viel an Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen +18 bis +23 Grad und örtlich bis +25 Grad. An den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann der Wind auch böig auffrischen.

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Leicht unbeständiges Juni-Wetter

Am 15. Juni verlagert sich das Tiefdrucksystem weiter nach Südosten und sorgt in einem breiten Streifen von Köln und Berlin immer wieder für vereinzelte Regentropfen. Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten. Über dem Nordwesten und Südosten zeigt sich noch häufiger die Junisonne, sonst ist es meist stark bis wechselnd bewölkt. Der Wind bleibt schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und können entlang des Rheingrabens auf bis +27 Grad ansteigen.

Leicht unbeständiges Juni-Wetter mit vermehrten Schauern und Gewittern am kommenden Wochenende
Leicht unbeständiges Juni-Wetter mit vermehrten Schauern und Gewittern am kommenden Wochenende

Das Juni-Wochenende mit Schauern und Gewittern

Am 16. und 17. Juni gelangt Deutschland in eine Vorderseitenanströmung eines Tiefdrucksystem bei England, welches bis zum Sonntag Deutschland überquert haben kann. So können am Samstag feucht-warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Temperaturwerte rasch auf sommerliche +24 bis +28 Grad und örtlich mit bis +30 Grad auf hochsommerliche Werte ansteigen lassen kann. Ab den Nachmittagsstunden nimmt über dem Westen und Norden die Neigung zu teils kräftigen Schauern und Gewittern zu, welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen können.

Am Sonntag verlagert sich die Schauer- und Gewitterfront weiter nach Osten, während über dem Westen Rückseitig etwas kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. So ist im Schwerpunkt östlich der Linie Hamburg - Bodensee mit gewittrigen Niederschlägen zu rechnen, während weiter nach Westen die Bewölkung mehr und mehr auflockern und die Niederschlagsneigung nachlassen kann. Die Temperaturen sinken bei einem strammen Wind aus westlichen Richtungen auf +17 bis +23 Grad ab und können über dem äußersten Osten nochmals Werte von bis zu +28 Grad erreichen.

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Sommerliches Wetter zum Start in die neue Juni-Woche

Am 18. und 19. Juni strebt ein Keil des Azorenhochs in Richtung Deutschland und sorgt bei aufgelockerter Bewölkung für vermehrt sonnige Anteile, kann aber zu den Nachmittagsstunden regionale Schauer nicht verhindern. Große Niederschlagsmengen sind nicht zu erwarten. Der Wind kommt am Montag noch frisch aus nördlichen Richtungen und verliert zum Dienstag an Intensität. Die Temperaturen erreichen mit +20 bis +25 Grad und örtlich bis +27 Grad für Juni typische Werte.

Gemäßigtes und durchwachsenes Sommerwetter im Juni. Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Vorhersage zum Wetter Sommer 2018.

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