Das Wetter im Juni 2018 wird zunehmend von labilen und feucht-warmen Luftschichten beeinflusst, was die Neigung zu Schauern und Gewittern ansteigen lässt.

Südlich der Linie von Köln und Dresden liegt am heutigen Donnerstag ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem und sorgt zu den Nachmittags- und Abendstunden für eine ansteigende Schauer- Und Gewitterneigung - ein örtliches Unwetterpotential ist im Schwerpunkt über dem Südwesten nicht auszuschließen (Gewitterradar). Weiter nördlich der Linie kommt häufig die Junisonne zum Vorschein und es bleibt trocken. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +24 bis +28 Grad an und können vor allem über den Ballungsgebieten mit bis zu +33 Grad auch wärmer ausfallen. Etwas kühler kann es mit +18 bis +24 Grad über dem Nordosten bleiben.

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Die Schauer und Gewitter weiten sich nach Norden aus

Ganz ähnlich ist das Wetter auch am 8. Juni. Die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewittern nimmt von Süden her zu und sorgt in manchen Regionen für ein erhöhtes Unwetterpotential. Die Gewitterlinie kommt im Tagesverlauf etwas weiter nach Norden voran und sorgt südlich von Münster und Berlin ab den Nachmittagsstunden für eine erhöhte Schauer- und Gewitteraktivität. Weiter nach Norden bleibt es trocken und über weite Teile von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg scheint fast ungehindert die Sonne. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +33 Grad für einen Juni viel zu warme Werte.

Wetter Juni: Schauer und Gewitter breiten sich von Süd nach Nord aus und können im manchen Regionen für unwetterartige Wetterereignisse sorgen
Wetter Juni 2018: Schauer und Gewitter breiten sich von Süd nach Nord aus und können im manchen Regionen für unwetterartige Wetterereignisse sorgen

Am kommenden Juniwochenende häufiger Schauer und Gewitter

Im Zeitraum vom 9. bis 10. Juni dominiert das schwache Tiefdrucksystem weiterhin das Wetter und mit Hilfe einer subtropischen Luftmasse steigt zu den Nachmittagsstunden die Schauer- und Gewitterneigung an, welche örtlich auch mit Unwettern einhergehen können. Die Schauer und Gewitter fallen sehr unterschiedlich in ihrer Intensität aus. Der Schwerpunkt der Gewitteraktivität liegt am Samstag noch südlich der Linie von Köln und Berlin und am Sonntag ist entlang eines breiten Streifens von Münster und dem Bayerischen Wald mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung zu rechnen. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich bis +33 Grad für einen Juni weiterhin viel zu warme Werte. Der Wind kommt überwiegend schwach aus nördlichen bis östlichen Richtungen.

Wetterwechsel zum Start in die neue Juniwoche möglich

Im Zeitraum vom 11. und 12. Juni verstärkt sich die Tiefdruckaktivität über Deutschland und so sind bereits am Montag über ganz Deutschland kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten, welche örtlich wieder für Unwetter sorgen können und auch am Dienstag noch ihr Unwesen treiben können. Die Bewölkung nimmt insgesamt zu und trübt die Junisonne mehr und mehr ein. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen Werte zwischen +24 bis +28 Grad und örtlich bis +31 Grad, wobei die Temperaturen am Dienstag über dem Nordwesten auf +14 bis +18 Grad zurückgehen können.

Die Temperaturwerte bleiben in der Wettervorhersage für einen Juni viel zu warm, doch nimmt mit feucht-warmen Luftmassen und einer instabilen Großwetterlage die Neigung zu Schauern und Gewittern zu - örtlich auch mit erhöhtem Potential für Unwetter. Ob sich der Wetterwechsel im Juni durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Sommer 2018.

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