Ein Tiefdrucksystem zwischen Frankreich, Deutschland und dem östlichen Europa sorgt bis Ende Mai für einen unbeständigen Wettercharakter, welcher örtlich mit kräftigen Schauern und Gewittern einhergehen kann - wobei Unwetterpotential nicht auszuschließen ist (s. Wetter Mai).

Für Anfang Juni verlagert sich ein Hochdrucksystem über Skandinavien mit seiner Achse von Skandinavien in Richtung Island und positioniert seinen Hochdruckkern zum 2. Juni über Island. Somit wird das Hochdrucksystem stärker als in den vergangenen Tagen berechnet und auch die Achsausrichtung verläuft von Ost nach West und nicht wie ursprünglich simuliert von Süd nach Nord (meridional). In Folge dieser Entwicklung ändert sich im weiteren Wetterverlauf bis zum 4. Juni relativ wenig.

Die Grundströmung kommt aus östlichen Richtungen und sorgt dafür, dass das Tiefdrucksystem, welches Deutschland bis Ende Mai nach Osten überquert hat, wieder nach Westen in Richtung England verschoben wird. So bleibt der Temperaturcharakter über Deutschland bis zum 4. Juni warm (+20/+25 Grad), wenngleich der Wettercharakter mit zahlreichen Schauern und Gewittern unbeständig bleiben kann.

Die Kontrollläufe bestätigen den unbeständigen, aber weitgehend warmen Wettercharakter Anfang Juni. So ist insbesondere über dem Süden und Osten mit einer deutlich erhöhten Niederschlagsneigung zu rechnen, welche nach Norden und Westen hin sich abschwächen kann (Aufgrund zur Nähe zum Hochdrucksystem). Die wahrscheinlich neue Positionierung des Hochdrucksystems hat jedoch maßgebliche Auswirkungen auf den Zeitraum nach dem 4. Juni - welche das sein können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Sommer.

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