Neben ansteigenden Temperaturen, welche am Wochenende durchaus auch sommerliche Werte erreichen, steigt auch die Neigung zu Schauern und Gewittern, wobei örtliches Unwetterpotential am Samstag und Sonntag zum heutigen Stand nicht auszuschließen ist (s. Wetter Mai).

Der Grund für den Warmluftschub ist der Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen der Mittelmeerregion, Deutschland und Skandinavien, während sich zur gleichen Zeit zwischen England, den Azoren und Portugal ein Tiefdrucksystem etablieren kann. Im Verbund beider Systeme kommt es über Deutschland, Österreich und der Schweiz Ende Mai zu der Zufuhr warmer, aber auch feuchter Luftmassen aus südlichen Richtungen, welche die Schauer- und Gewitterneigung ansteigen lassen können.

Sowohl die Zugbahn des Tiefdrucksystems, als auch das Verhalten des Hochdrucksystems wird maßgeblich dafür verantwortlich sein, wie sich das Wetter Anfang Juni entwickeln kann.

Zum heutigen Stand gibt es für den Zeitraum vom 1./4. Juni noch drei wesentliche Wetterentwicklungen, bei der eine mehr und mehr wahrscheinlicher wird.

Das Hochdrucksystem über Skandinavien wird von dem Tiefdrucksystem "unterwandert" und weicht nach Westen aus, während das Tiefdrucksystem zum 1. Juni Deutschland und zum 4. Juni das östliche Europa erreichen kann. In Folge solch einer Wetterentwicklung wäre das Temperaturniveau als warm zu bezeichnen, wobei die Niederschlagsneigung - auch in Form von Schauern und Gewittern - als hoch einzustufen ist.

De Kontrollläufe stützen mehrheitlich nach den sehr warmen letzten Mai-Tagen ein sich normalisierendes Temperaturniveau Anfang Juni. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Juni zwischen +15/+27 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad) und am 4. Juni zwischen +12/+25 Grad (Mittelwert: +19/+20 Grad). Ob es darüber hinaus sommerlich warm werden kann, oder ob von Norden her kühlere Luftmassen bis nach Deutschland vorankommen können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Sommer.

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