Der Sommer "schaut" am kommenden Wochenende kurz mal vorbei, bevor es am Montag und Dienstag wieder unbeständiger und kühler werden kann. Dieses Auf und Ab ist typisch für ein Tiefdrucksystem, welches zunächst warme Temperaturen auf seiner Vorderseite und nachfolgend kühle Temperaturen auf seiner Rückseite nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann. Meist hält der Kaltluftzustrom nicht lange an, da die Tiefdruckrinne schon das nächste Tiefdrucksystem in Richtung Mitteleuropa entsenden und das "Spiel" von vorne beginnen kann (s. Wetter Mai).

Kann sich im letzten Mai-Drittel der von den Wettermodellen seit Tagen simulierte hohe Luftdruck aufbauen und für stabile Wetterverhältnisse sorgen? Betrachtet man die Simulation des amerikanischen Wettermodells, so kann sich von der Mittelmeerregion aus eine Hochdruckbrücke über Deutschland bis nach Skandinavien aufbauen, so dass im Zeitraum vom 25./26. Mai - 2. Juni mit stabilen Wetterverhältnissen gerechnet werden könnte. Da der Achsverlauf des Hochdrucksystems von Süd nach Nord verläuft und gleichzeitig zwischen Portugal, England und den Azoren ein Tiefdrucksystem sich positionieren kann, gelangt Deutschland nach diesen Berechnungen in eine warme Südströmung, so dass der Beginn des Sommers zum 1. Juni auch von der Wetterseite her bestätigen könnte.

Wie wahrscheinlich wären sommerliche Wetterverhältnisse Anfang Juni? Die sog. Kontrollläufe bestätigen diesen warmen Temperaturtrend mehrheitlich, wenngleich die Niederschlagsneigung mäßig hoch bleibt. Das kann damit zusammenhängen, als dass die Luft aus der Mittelmeerregion auch feucht-warm sein kann und für eine entsprechende Schauer- und Gewitterneigung sorgen kann. Das Temperaturspektrum liegt am 1. Juni zwischen +15/+28 Grad bei einem Mittelwert von +19/+21 Gad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Sommer.

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