Wetter Juni 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 27. Mai

Ob am letzte Tag im Mai die sommerliche +25 Grad Marke erreicht werden kann, bleibt abzuwarten, da es im Detail auf die genaue Position eines Tiefdrucksystems zwischen Island und England ankommen wird. Dieses Tiefdrucksystem wird mit höherer Wahrscheinlichkeit auch die ersten Juni-Tage noch mit beeinflussen können, wobei die Simulationen der Wettermodelle zwei wesentliche Varianten in Aussicht stellen. Zum einen kann die atlantische Frontalzone im Zeitraum 1./3. Juni nahezu ungehindert "durchrauschen" und Deutschland mit einen unbeständigen und relativ kühlen und windigen Wettercharakter beeinflussen In der zweiten Variante könne sich unter bestimmten Voraussetzungen der Hochdruckkeil des Azorenhochs behaupten, so dass die atlantische Frontalzone gebremst oder gar blockiert werden könnte. Bei einer verzögerten Überquerung könnten Vorderseitig am 1./2. Juni nochmals richtig warme Luftmassen nach Deutschland gelangen und erst im Zeitraum 2./3. Juni folgt die kühlere Rückseite nach. Bei einer Blockierung der atlantischen Frontalzone könnte sich über Mitteleuropa ein Hochdruckkeil von den Azoren über Deutschland bis nach Skandinavien aufbauen. Welches der Varianten ist am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe tendieren im Zeitraum 1./3. Juni mehrheitlich zu einem wechselhaften Grundcharakter bei einem Temperaturspektrum bspw. am 2. Juni von +10/+26 Grad bei einem Mittelwert von +15/+16 Grad im Norden und Westen und +18/+19 Grad im Süden und Osten. Ob sich darüber hinaus der Sommer durchsetzen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.
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Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 26. Mai

Wann kommt der Sommer? Diese Frage ist und bleibt derzeitig die häufigste gestellte Frage, welche wir per E-Mail bekommen. Ist auch nicht weiter verwunderlich, sind die Temperaturen aktuell doch eher etwas unterkühlt und der Grundcharakter beim Wetter alles andere als sommerlich - aber es ist auch aus meteorologischer als auch astronomischer Sicht noch Frühling und nicht Sommer. Nichtsdestotrotz könnten am letzten Maiwochenende unter bestimmten Voraussetzungen im Süden sommerliche(ähnliche) Temperaturen von knapp +25 Grad möglich sein - ob das klapp, hängt von der Zugbahn eines Tiefdrucksystems ab, welches auch noch die ersten Juni-Tage beeinflussen kann. Dabei liegt die Tiefdruckrinne nach der Berechnung des amerikanische Wettermodells im Zeitraum 1./2. Juni zwischen Neufundland, Island/England und Skandinavien. Deutschland liegt dabei auf der überwiegend warmen Vorderseite der Tiefdrucksysteme, was aber dennoch einen wechselhaften Grundcharakter zur Folge haben kann, welcher bei Südwestwetterlage im Nordwesten grundsätzlich stärker als im Südosten ausgeprägt ist. Im Zeitraum 2./3. Juni "tropft" über England ein Tiefdrucksystem über Frankreich ab und entwickelt sich unter Umständen zu einem neuerlichen Mittelmeertief, welches wiederum über den südlichen Landesteilen für vermehrten und länger andauernden Regen sorgen kann. Das europäische Wettermodell simuliert die Wetterlage Anfang Juni etwas anders als das amerikanische Wettermodell. Die atlantische Frontalzone kann demnach nicht blockiert werden, so dass diese sich immer wieder bis nach Deutschland durchsetzen kann. In Folge daraus sind die Tagestemperaturen auf der entsprechende Vorderseite am 1./2. Juni noch mild bis warm einzustufen, während auf der nachfolgenden Rückseite mäßig milde bis milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Blickt man auf die sog. Kontrollläufe der Wettermodelle, so wird ein wechselhafter Grundcharakter in den ersten Juni-Tagen weiterhin favorisiert, wobei das Temperaturspektrum bspw. am 2. Juni mit +10/+24 Grad (Mittelwert: +14 Grad im Norden, sonst +16/+17 Grad) sich überwiegend im Jahreszeit-typischen Bereich befindet. Das Langfristmodell simuliert für den Juni ein leichtes Niederschlagsdefizit bei einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+1 Grad welcher im überwiegend normalen bis leicht zu warmen Bereich liegt. Insofern geht das Langfristmodell im Juni von einer längeren und warmen Hochdruckphase aus. Ob so eine Hochdruckphase im ersten Juni-Drittel möglich ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 25. Mai

Die letzten Tage im Mai zeigen sich wechselhaft und zeitweilig leicht "unterkühlt", erst zum Wochenende kündigt sich nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle ein "Temperatursprung" in Richtung sommerliche Verhältnisse an. Der Grund hierfür ist ein Tiefdrucksystem, welches sich zwischen Island, England und Skandinavien positionieren kann und auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen nach Deutschland führt. Passend zum Start in den meteorologischen Sommer am 1. Juni gibt es - zum heutigen Stand - eine höhere Wahrscheinlichkeit für sommerliche Temperaturwerte, wenngleich die Wettermodelle noch unterschiedliche Ansätze simulieren. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so schiebt die atlantische Tiefdruckrinne ein Tiefdrucksystem nach dem anderen nach, so dass die atlantische Frontalzone in den ersten Juni-Tagen auch Deutschland erreichen kann. In Folge daraus können auf der Vorderseite des Tiefdrucksystems - am 1. Juni - noch sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden und nachfolgend kann es in der "Überquerungsphase" zu teils kräftigen Niederschlägen können, wobei Unwetterpotential nicht auszuschließen ist. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Zugbahn der Tiefdruckrinne eine ähnliche, jedoch verläuft diese in abgeschwächter Form über Deutschland. In Folge daraus können die Temperaturen nicht so kräftig ansteigen, was gleichzeitig aber auch eine geringere Unwetterwahrscheinlichkeit nach sich zieht. Aber auch nach dem europäischen Wettermodell zeigt sich in den ersten Juni-Tagen eine erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit. Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich auch hier noch eine durchwachsene und unbeständige Wetterstruktur, wenngleich das Temperaturniveau eine ansteigende Tendenz aufweist. So liegt das exemplarische Temperaturspektrum am 2. Juni zwischen +10/+26 Grad bei einem Mittelwert von +19/+21 Grad im Süden, Westen und Osten und +17 Grad im Norden. Ob dieser Trend für typisch stabiles Sommerwetter im ersten Juni-Drittel ausreichend sein kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 24. Mai

Wie sich in den letzten Tagen zum Wetter im Sommer in den Simulationen der Wettermodelle herauskristallisiert hat, zeigt sich im Bereich zwischen Island/England und Skandinavien zum Ende Mai / Anfang Juni ein gut ausgeprägtes Tiefdrucksystem. Das Azorenhoch weicht im gleichen Zeitraum nach Westen aus , so dass zum Start in den Juni der Wettercharakter mit höherer Wahrscheinlichkeit noch wechselhaft ausfallen kann, die Temperaturen aber eine ansteigende Tendenz aufweisen. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so zeigt sich die Konstellation der Großwetterlage in den ersten Juni-Tagen mit einem Hochdrucksystem über den Azoren, einem Tiefdruckkern bei Grönland mit abtropfenden Tiefdruckpotential vor Mitteleuropa nach Süden, so dass über Mitteleuropa selbst ein Hochdrucksystem entstehen kann. In Folge daraus könnte sich zum 2./3. Juni eine sommerliche - in Teilen auch hochsommerliche - Wetterlage ergeben, da im Zusammenspiel mit dem Tiefdruckpotential und dem Hoch über Mitteleuropa sehr warme Luftmassen aus dem Süden über die Alpen nach Deutschland herangeführt werden können. Das europäische Wettermodell simuliert zum Monatswechsel einen ähnlichen Ansatz wie das amerikanische Wettermodell, jedoch kann die atlantische Frontalzone bis zum 3. Juni weiter nach Skandinavien vorrücken, so dass eine mögliche sommerliche Wetterperiode nur von kurzer Dauer wäre. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen wechselhaften Wettercharakter im Zeitraum 1./3. Juni bei einem breiten Spektrum in der Temperaturentwicklung. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 2. Juni zwischen +8/+25 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad im Norden, sonst +17/+18 Grad - so richtig sommerlich ist das noch nicht. Das Langfristmodell simuliert für den Juni mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad ein gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine weitgehend normale Temperaturentwicklung. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich gegenüber dem Soll ein leichtes bis deutliches Defizit, was auf ein länger andauerndes Hochdrucksystem im Juni schließen lässt. Bemüht man die Statistik, so ist ein warmes und gut ausgeprägtes Hochdrucksystem für Anfang Juni nichts ungewöhnliches und beeinflusst das Wetter häufig vor der im zweiten Juni nachfolgenden Wettersingularität der sog. Schafskälte.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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