Wetter Juni 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 29. Mai

  • M. Hoffmann
Mit einen auf südwestlich drehenden Wind gelangen heute wärmere aber auch feuchtere Luftmassen nach Deutschland, so dass bei Temperaturen zwischen +13/+18 Grad im Nordwesten und Westen und +17/+21 Grad im Süden - örtlich auch bis +23 Grad - mit einer regen Schaueraktivität zu rechnen ist. Örtlich auftretende Gewitter sind insbesondere im Süden nicht gänzlich auszuschließen. Am Samstag dreht der Wind auf westliche Richtungen und treibt weitere - zumeist leichte, an den Alpen und an der Küste auch kräftigere - Niederschlagsfelder von West nach Ost. Die Temperaturen steigen im Nordwesten auf +12/+16 Grad, sonst sind zumeist +15/+20 Grad zu erwarten. Am Sonntag dreht der Wind erneut auf südwestliche Richtungen und führt recht warme Luftmassen über die Alpen nach Deutschland, so dass mit Sonnenschein die Temperaturen auf +18/+23 Grad, örtlich auf bis +25 Grad ansteigen können. Ab den Nachmittagsstunden kann sich über dem Westen und Süden die Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit erhöhen. Am Montag kommt es voraussichtlich zu einer markanten Wetterlage, bei der im Westen aus nördlichen Richtungen recht kühle und über der Osthälfte aus südlichen sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. So sind im Westen kaum mehr als +9/+14 Grad zu erwarten, während über der Osthälfte +25/+30 Grad möglich sein können. Zwischen den unterschiedlichen temperierten Luftmassen ist mit teils unwetterartigen Niederschlägen zu rechnen. Solche markanten Grenzwetterlagen bedeuten in der Meteorologie immer einen komplexen Vorgang, welcher sich im Entwicklungszeitraum noch verändern kann, insofern können sich in der Detailprognose für Montag durchaus noch Änderungen ergeben. Am Dienstag und Mittwoch bleibt die Wetterentwicklung aktiv-dynamisch und reicht von kühlen Extremwettereignissen bis hin zu sehr warmen Temperaturen bei einem ruhigen Wettercharakter. Aus dem Grund der hohen Wahrscheinlichkeit zu Veränderungen verschiebt sich ein Teil der Wettervorhersage in die Wetterprognose, welche gegen 13:00 Uhr zum Wetter im Sommer aktualisiert wird.

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Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 28. Mai

  • M. Hoffmann
So ganz einig waren sich die Wettermodelle über die Wetterentwicklung Anfang Juni in den letzten Tagen nicht. Der Grund hierfür lag nicht in einer unterschiedlich simulierten Großwetterlage, sondern darin, dass ein Tief bei England in unterschiedlichen Positionen berechnet wurde. Nun gib es mehr Übereinstimmungen bzgl. der Position, so dass davon ausgegangen werden kann, als dass sich der in Richtung sommerliche Temperaturen bewegende Trend von Ende Mai auch in den ersten Juni-Tagen noch fortsetzen kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so können die Temperaturen am 1. Juni auf +22/+26 Grad, örtlich auch bis 28 Grad erreichen. Verantwortlich hierfür ist ein typisches Vorderseitenwetter, welches durch das Tief bei England hervorgerufen wird. Seine Position verlagert sich nur sehr langsam weiter nach Osten, wobei seine Nähe zu Deutschland ausreichend ist, um im Tagesverlauf die Schauer und Gewitteraktivität ansteigen zu lassen. Da die Temperaturen entsprechend hoch sind, ist - zum heutigen Stand - auch ein Unwetterpotential im Zeitraum 1./3. Juni nicht auszuschließen, wenn das Tiefdrucksystem Deutschland überqueren wird - auch Starkwindereignisse sind am 2. Juni über dem Nordwesten und Norden nicht unmöglich. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so überquert auch hier das Tiefdrucksystem Deutschland von Südwest nach Nordost, so dass nach einer kurzen sommerlichen Temperaturperiode vom 31.Mai /2. Juni zwischen dem 2./3. Juni wechselhaftes, windiges und deutlich kühleres Wetter nachfolgen kann. Zwar simulieren die Wettermodelle eine weitest gehende Übereinstimmung, jedoch ist die kommende Wetterentwicklung für Anfang Juni im Detail als komplex zu bezeichnen - Veränderungen sind noch möglich, bzw. wahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den sommerlichen Temperaturtrend Anfang Juni. So liegt das Temperaturspektrum bei einer leicht erhöhten Niederschlagsaktivität (Schauer und Gewitter) am 3. Juni zwischen +10/+26 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad im Norden, 18 Grad im Weste und +20/+21 Grad im Süden und Osten. Ob sich das darüber hinaus eine stabile Hochdruckwetterphase einstellen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 27. Mai

  • M. Hoffmann
Ob am letzte Tag im Mai die sommerliche +25 Grad Marke erreicht werden kann, bleibt abzuwarten, da es im Detail auf die genaue Position eines Tiefdrucksystems zwischen Island und England ankommen wird. Dieses Tiefdrucksystem wird mit höherer Wahrscheinlichkeit auch die ersten Juni-Tage noch mit beeinflussen können, wobei die Simulationen der Wettermodelle zwei wesentliche Varianten in Aussicht stellen. Zum einen kann die atlantische Frontalzone im Zeitraum 1./3. Juni nahezu ungehindert "durchrauschen" und Deutschland mit einen unbeständigen und relativ kühlen und windigen Wettercharakter beeinflussen In der zweiten Variante könne sich unter bestimmten Voraussetzungen der Hochdruckkeil des Azorenhochs behaupten, so dass die atlantische Frontalzone gebremst oder gar blockiert werden könnte. Bei einer verzögerten Überquerung könnten Vorderseitig am 1./2. Juni nochmals richtig warme Luftmassen nach Deutschland gelangen und erst im Zeitraum 2./3. Juni folgt die kühlere Rückseite nach. Bei einer Blockierung der atlantischen Frontalzone könnte sich über Mitteleuropa ein Hochdruckkeil von den Azoren über Deutschland bis nach Skandinavien aufbauen. Welches der Varianten ist am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe tendieren im Zeitraum 1./3. Juni mehrheitlich zu einem wechselhaften Grundcharakter bei einem Temperaturspektrum bspw. am 2. Juni von +10/+26 Grad bei einem Mittelwert von +15/+16 Grad im Norden und Westen und +18/+19 Grad im Süden und Osten. Ob sich darüber hinaus der Sommer durchsetzen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

Wetter im Juni 2015 - Wetterprognose vom 26. Mai

  • M. Hoffmann
Wann kommt der Sommer? Diese Frage ist und bleibt derzeitig die häufigste gestellte Frage, welche wir per E-Mail bekommen. Ist auch nicht weiter verwunderlich, sind die Temperaturen aktuell doch eher etwas unterkühlt und der Grundcharakter beim Wetter alles andere als sommerlich - aber es ist auch aus meteorologischer als auch astronomischer Sicht noch Frühling und nicht Sommer. Nichtsdestotrotz könnten am letzten Maiwochenende unter bestimmten Voraussetzungen im Süden sommerliche(ähnliche) Temperaturen von knapp +25 Grad möglich sein - ob das klapp, hängt von der Zugbahn eines Tiefdrucksystems ab, welches auch noch die ersten Juni-Tage beeinflussen kann. Dabei liegt die Tiefdruckrinne nach der Berechnung des amerikanische Wettermodells im Zeitraum 1./2. Juni zwischen Neufundland, Island/England und Skandinavien. Deutschland liegt dabei auf der überwiegend warmen Vorderseite der Tiefdrucksysteme, was aber dennoch einen wechselhaften Grundcharakter zur Folge haben kann, welcher bei Südwestwetterlage im Nordwesten grundsätzlich stärker als im Südosten ausgeprägt ist. Im Zeitraum 2./3. Juni "tropft" über England ein Tiefdrucksystem über Frankreich ab und entwickelt sich unter Umständen zu einem neuerlichen Mittelmeertief, welches wiederum über den südlichen Landesteilen für vermehrten und länger andauernden Regen sorgen kann. Das europäische Wettermodell simuliert die Wetterlage Anfang Juni etwas anders als das amerikanische Wettermodell. Die atlantische Frontalzone kann demnach nicht blockiert werden, so dass diese sich immer wieder bis nach Deutschland durchsetzen kann. In Folge daraus sind die Tagestemperaturen auf der entsprechende Vorderseite am 1./2. Juni noch mild bis warm einzustufen, während auf der nachfolgenden Rückseite mäßig milde bis milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Blickt man auf die sog. Kontrollläufe der Wettermodelle, so wird ein wechselhafter Grundcharakter in den ersten Juni-Tagen weiterhin favorisiert, wobei das Temperaturspektrum bspw. am 2. Juni mit +10/+24 Grad (Mittelwert: +14 Grad im Norden, sonst +16/+17 Grad) sich überwiegend im Jahreszeit-typischen Bereich befindet. Das Langfristmodell simuliert für den Juni ein leichtes Niederschlagsdefizit bei einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+1 Grad welcher im überwiegend normalen bis leicht zu warmen Bereich liegt. Insofern geht das Langfristmodell im Juni von einer längeren und warmen Hochdruckphase aus. Ob so eine Hochdruckphase im ersten Juni-Drittel möglich ist, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Sommer.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetter­werte für den Juni

  • Anfang Juni oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 10. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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