Wetter Juni 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Juni 2013 - Wettervorhersage vom 29. Mai

Das Wetter bleibt aus meteorologischer Sicht (besonders) zum 1. Juni interessant, denn solch eine Wettererscheinung gibt es nicht alle Tage. Aber immer wenn das Wetter für Meteorologen interessant wird, ist es für die Menschen zunehmend lästig, unangenehm, teilweise aber auch gefährlich. So auch am Samstag - zum heutigen Stand gewinnt das Tief im Osten richtig Energie aus dem Temperatugefälle über Europa und "schüttet" sich regelrecht über dem Süden von Deutschland aus - mit allem was dazugehört. Wo genau das sein wird, ist auch zum heutigen Stand noch nicht sicher - die in einem Dreieck zwischen Bodensee, München und Leipzig befindlichen Regionen zählen zu den am wahrscheinlichsten betroffenen Gebieten. Binnen 24 Stunden können dort bis zu 60 l/m² Regen niedergehen und da es am Freitag dort auch schon regnet, sind bis zum Sonntagabend dort Regenmengen zwischen 40-100 l/m² zu erwarten. Man kann sich gut vorstellen, dass in einigen Regionen die Flusspegel deutlich ansteigen werden und es zu Hochwassersituationen kommen wird. Die Temperaturen steigen am Samstag im Dauerregen kaum über +11/+15 Grad an, während das Wetter nördlich der Linie Saarbrücken - Berlin bei Temperaturen zwischen +17/+22 Grad trocken bleiben wird - eine nicht alltägliche Wetterlage! Am Sonntag lassen die Niederschläge im Süden langsam nach, sonst kommt bei wechselnder Bewölkung zunehmend auch die Sonne wieder zum Vorschein. Die Temperaturen steigen am Sonntag auf +15/+18 Grad, im Südosten bei starker Bewölkung nur auf +8/+13 Grad. Ob nun das Sommerwetter in der neuen Woche mit Hochdruckwetter und sommerlichen Temperaturen Einzug halten wird, klären wir gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Sommer.
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Wetter im Juni 2013 - Wetterprognose vom 28. Mai

Ein neuerliches Tiefdrucksystem "dreht" sich zum Beginn des Juni über Deutschland ein und sorgt besonders im Süden für örtlich ergiebigen Niederschlag. Wo genau dieser Regen am Samstag und Sonntag niedergehen wird, ist zum heutigen Stand noch unklar, wahrscheinlich sind aber östlich der Linie Bodensee - Berlin Regenmengen zwischen 20-100 l/m² möglich. Im Norden und Westen bleibt es bei diesem Verlauf relativ trocken und die Temperaturen können am Samstag auf +17/+24 Grad und am Sonntag auf +14/+18 Grad ansteigen. Östlich der oben beschriebenen Linie bleibt es bei starker Bewölkung und Temperaturen zwischen +10/+15 Grad relativ frisch - nach Norden hin sind auch bis +18 Grad möglich. Wie bereits in den letzten Wetterprognosen für den Juni erläutert, setzt sich auch heute der Wettertrend zu Hochdruckgebieten über Mitteleuropa ab dem 3./4. Juni fort, so dass das Wetter in der kommenden Woche trockener wird. Die Temperaturen können bei wechselnder Bewölkung - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +16/+21 Grad erreichen. Im weiteren Verlauf simulieren die Wettermodelle noch unterschiedliche Lösungen, wobei sie eines gemeinsam haben - die Hochdruckbrücke, welche mehr oder minder stabil simuliert wird. Nimmt man die wahrscheinlichste Variante, so ist mit den ersten Sommertagen über 25 Grad zwischen dem 4./8. Juni zu rechnen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so kommt es zum 7. Juni zu einer Wiederholungsneigung der aktuellen Wetterlage - die Hochdruckbrücke ist nicht stabil genug, dass Hoch über Skandinavien lässt sich nach Osten hin abdrücken, was den Weg für Tiefdrucksysteme aus dem Nordwesten frei macht - was wohl die Schafskälte zu Folge haben wird. Das amerikanische Wettermodell "zementiert" das Hoch über Mitteleuropa, was die Temperaturen mit einer südlichen bis östlichen Strömung durchaus in den Bereich der 30 Grad steigen lassen kann. Die Kontrollläufe stützen grundsätzlich den positiven Temperaturtrend im ersten Juni-Drittel, so dass das Temperaturspektrum zum 5. Juni zwischen +16/+23 Grad und das Mittel bei +19 Grad liegt. Das Langfristmodell bleibt hingegen bei seiner Wetterprognose - im Süden leicht zu kalt, sonst normal, im Osten etwas zu nass, im Nordwesten etwas zu trocken.

Wetter im Juni 2013 - Wetterprognose vom 26. Mai

Wechselhaftes und nur langsam wärmer werdendes Wetter in den letzten Mai Tagen - immerhin, es wird wieder etwas wärmer. Der Start in Juni könnte zum heutigen Stand vor allem in der Südhälfte noch wechselhaft ausfallen, sonst geht der Wettertrend weiterhin in Richtung Hochdruckwetter. Beide Wettermodelle haben das Hochdrucksystem zum 2./4. Juni über Skandinavien in ihren Simulationen, so dass der Trog über Mitteleuropa schon bald Geschichte sein sollte. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist noch im ersten Juni-Drittel mit den ersten Sommertagen mit Temperaturen über +25 Grad zu rechnen. Der Grund ist eine sich langsam aufbauende (noch labile) Hochdruckbrücke zwischen dem Skandinavien- und Azorenhoch. Etwas verhaltener ist dagegen das europäische Wettermodell, welches das Hoch auf dem Atlantik nochmals aufkeilen lässt, somit muss die warme Luft aus dem Osten den "Umweg" über die Ost- und Nordsee nehmen, aber auch das sollte für Temperaturen um die 20 Grad reichen. Die Umstellung der Großwetterlage beginnt in der kommenden Woche und sollte bis zum 4. Juni abgeschlossen sein. Der Blick auf konstellation der Wettersysteme zeigt im weiteren Verlauf jedoch die gestörte Zirkulation, so dass ein Trogrückfall nicht auszuschließen ist - bekanntermaßen nennt man diese Wettersingularität die Schafskälte. Die Kontrollläufe unterstützen auch heute den positiven Wettertrend, so zeigt das Temperaturspektrum zum 3. Juni Werte zwischen +13/+22 Grad, wobei der Mittelwert bei +18 Grad liegt. Das Langfristmodell simuliert das Wetter im Juni im Süden zwischenzeitlich leicht zu kühl, sonst normal. In der Niederschlagsprognose wird der Juni im Nordwesten als leicht zu trocken, im Südosten etwas zu nass simuliert. Anscheinend geht das Langfristmodell von einer länger andauernden Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Skandinavien aus.

Wetter im Juni 2013 - Wetterprognose vom 25. Mai

Die Tendenz zu einer Hochdruckbrücke zwischen einem Hoch über Skandinavien und den Azoren ist auch heute in beiden Wettermodellen deutlich hervorgehoben und hat somit eine höhere Wahrscheinlichkeit als andere Wettervarianten. Grundsätzlich wird mit solch einer Konstellation der Wettersysteme teils feuchte, aber relativ warme Luft aus dem Osten nach Deutschland geleitet. Temperaturen um +20 Grad mit Schauern und Gewittern sind zum heutigen Stand die wahrscheinlichste Variante ab dem 2./4. Juni. Ab dem 4./7. Juni zeigt sich im weiteren Verlauf durchaus die Ausprägung eines nordeuropäischen Hochdrucksystems, was - besonders im Norden - auch beständigeres Wetter zur Folge haben kann. Der Wettertrend zeigt sich positiv, wenngleich auch (noch) nicht überragend, so dass von einer Umstellung der Großwetterlage im ersten Juni-Drittel ausgegangen werden kann (Übergangswetter).

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten im Juni

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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