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Wetter im Juni 2012 - Wetterprognose vom 16. Juni

| M. Hoffmann
Das Wetter kann es keinem recht machen. Während es im Nordwesten bei Regen und nur 15 Grad eher herbstlich wirkt, schwitzt der Rest von Deutschland mehr oder minder in der feucht warmen Subtropikluft. Zumindest in der kommenden Woche steigen die Temperaturen auch im Nordwesten auf mäßig warme 19/24 Grad, während im restlichen Deutschland schwül-warme 24/28 Grad, örtlich auch 30 Grad erreicht werden können. Die sich nun einstellende Großwetterlage ist eine alte Bekannte: zyklonale Südwestwetterlage - anders Ausgedrückt - Tief Irland/England mit Hochdruck Azoren / Hochdruckrücken östliches Europa. Wenn man so will, profitiert der Süden und Osten von dieser Wetterlage mehr als der Westen und Norden. In regelmäßigen Abständen überqueren die Tiefausläufer den Nordwesten - Vorderseitig wird dadurch feucht-warme Subtropikluft nach Deutschland geführt. Das Tief zieht ab und Rückseitig wird es kurzfristig kühler, bis das neue Tief wieder bei England entsteht und das Spiel beginnt von vorne. Für den Süden bedeutet das tägliche Wahrscheinlichkeit auf Gewitter, im Nordwesten auf Regen. Ein Ende dieser Wetterlage ist zunächst nicht in Sicht.

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