Wettervorhersage - Zum Start in die Sommerferien gibt es Sommerwetter
In den kommenden Tagen ist mit einem Auf und Ab der Temperaturen zu rechnen. So steigen die Werte bis Samstag über der Südhälfte in den hochsommerlichen Bereich an, bevor zum Sonntag die nächste Störung von Skandinavien auf Deutschland übergreift und mit unwetterartigen Gewittern einen Temperatursturz einleitet. Zum Beginn der neue Woche beruhigt sich dann das Wetter, bevor sich zum Start in die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern ein Sommerhoch über Deutschland ausdehnen kann.

Am heutigen Freitag und Samstag dehnt sich ein Keil des Blockadehochs auf dem Atlantik in Richtung Deutschland aus und löst die Wolken weitestgehend auf. Zwar können zu den Nachmittagsstunden Quellwolken hochschießen und regional etwas Schatten spenden, doch ist verbreitet die maximal mögliche Sonnenscheindauer zu erwarten.
Der Wind kommt meist schwach aus südlichen Richtungen und kann an den Küsten von Nord- und Ostsee phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen steigen am Freitag nördlich einer Linie vom Saarland und Berlin auf +19 bis +23 Grad und südlich davon auf bis +28 Grad. Am Samstag sind +24 bis +28 Grad und etwa südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin +28 bis +32 Grad und örtlich bis +34 Grad möglich.
Ab den späten Nachmittagsstunden des Samstags verdichtet sich die Bewölkung von Südwesten und kann über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern noch bis in die erste Nachthälfte hinein für lokale Schauer und Gewitter sorgen, deren Schwerpunkt über dem Alpenraum und dem Alpenvorland liegen kann.
26. Juli: Gewitterfront beendet die Hochsommerwärme und leitet den Temperatursturz ein
Ein Tief über Skandinavien streift am 26. Juli (Sonntag) mit seinen südlichen Ausläufern Deutschland und drängt die sommerliche bis hochsommerlich heiße Luftmasse weit nach Süden zurück. In der Übergangsphase ziehen von Nordwesten her kräftige Schauer und Gewitter auf, die sich bis zum Nachmittag etwa westlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Rostock sowie entlang eines breiten Streifens zwischen der Zugspitze und dem Bayerischen Wald ausbreiten können. Bis zum späten Nachmittag sind dann über ganz Deutschland kräftige und regional auch unwetterartige Gewitter zu erwarten, die noch in der ersten Nachthälfte etwa nördlich einer Linie zwischen Münster und Usedom allmählich abklingen.
Neben Blitz- und Hagelschlag sind auch Stark- und Platzregen sowie lokale Überflutungen und Sturzfluten und stürmische Windböen möglich. Die Temperaturen erreichen vor der Gewitterfront noch +24 bis +28 Grad und gehen nachfolgend auf +15 bis +20 Grad zurück.
27. Juli: Nach der Gewitterfront - ein gemäßigter Sommertag mit viel Sonne
Die teils unwetterartigen Gewitter ziehen in der Nacht auf den 27. Juli (Montag) nach Südosten ab und initiieren nachfolgend eine Rückseitenströmung über Deutschland. Der Wind dreht auf nordwestliche Richtungen und kann phasenweise böig auffrischen. Entlang der Küsten von Nord- und Ostsee sind auch starke Windböen nicht auszuschließen. Bis zum Nachmittag hat der Niederschlag Deutschland nach Südosten verlassen und nachfolgen lockert die Bewölkung auf, was verbreitet einen sonnigen und trockenen Tag zur Folge hat. Die Temperaturen sind mit +18 bis +24 Grad gemäßigt.
28. und 29. Juli: Ein Hoch bringt zu den Ferien den Sommer zurück
Die Störung über Skandinavien verliert am 28. und 29. Juli ihren Einfluss auf das Wetter über Deutschland und ein Hochdruckkeil des Blockadehochs auf dem Atlantik schiebt sich in Richtung Mitteleuropa. Die Niederschlagstätigkeit über Deutschland lässt nach, die Wolkendecke reißt auf und verbreitet sind zwei sonnige und trockene Sommertage zu erwarten. Die Temperaturen erreichen am Dienstag, dem 28. Juli, +20 bis +25 Grad und über dem Südwesten und Westen bis +28 Grad und steigen zum Start in die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern auf +24 bis +28 Grad und über den Westen und Südwesten auf bis +32 Grad an.

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