Deutschland zwischen Hochdruck und Tiefdruck - Der Sommer mit einem Auf und Ab
Deutschland liegt im Moment noch zwischen den Fronten eines Hochdruckgebiets auf dem Atlantik und eines Troges, der sich über Osteuropa verlagert. So kommt der Wind zunächst noch aus nördlichen Richtungen und wird durch eine Randtiefentwicklung zur Wochenmitte verstärkt. Zum Wochenende dehnt sich ein Keil des Hochdruckgebiets auf dem Atlantik in Richtung Deutschland aus und lässt die Temperaturen bis Samstag in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich ansteigen, bevor sich zum Sonntag ein weiteres Tief über Skandinavien nach Deutschland ausdehnt und den nächsten Wetterwechsel einleitet.

Der Dienstag beginnt verbreitet mit Sonnenschein, der sich in der ersten Tageshälfte über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern und in der zweiten Tageshälfte entlang eines breiten Streifens zwischen dem Saarland und Sachsen durch starke Bewölkung phasenweise eintrüben lässt. Mit nennenswertem Niederschlag ist jedoch nicht zu rechnen und verbreitet ist ein sonniger und trockener Julitag zu erwarten. Der Wind kommt schwach und an den Küsten von Nord- und Ostseemäßig aus nördlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen +20 bis +24 Grad.
22. Juli: Eine Randtiefentwicklung mit Wolken, Wind und Regen
Eine Randtiefentwicklung rutscht am östlichen Hochdruckgradienten am 22. Juli (Mittwoch) vom europäischen Nordmeer in Richtung Deutschland. So nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf von Norden her zu und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich bis zu den Abendstunden etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden nach Süden ausdehnen kann. Viel Niederschlag ist jedoch nicht zu erwarten und der Schwerpunkt liegt voraussichtlich entlang eines breiten Streifens zwischen Köln und Berlin.
Weiter nach Süden hält sich der Sonnenschein noch bis zu den späten Nachmittagsstunden und ist das Niederschlagsfeld durch, so lockert auch über der Nordhälfte die Bewölkung auf und ermöglicht zum späten Nachmittag noch ein paar sonnige Momente. Der Wind kommt über der Südhälfte schwach aus nördlichen Richtungen und frischt nach Norden hin böig aus nordwestlichen Richtungen kommend auf und kann entlang der Küsten von Nord- und Ostsee auch für stürmische Winde sorgen. Die Temperaturen erreichen unter starker Bewölkung und mit Niederschlag +15 bis +20 Grad, während südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Nürnberg +20 bis +25 Grad und entlang des Rheingrabens bis +27 Grad möglich sein können.
23. Juli: Der Sommer zeigt sich von seiner wechselhaften Seite
Die Randtiefentwicklung dreht sich am 23. Juli (Donnerstag) über Polen ein und streift mit ihren östlichen Ausläufern noch den Nordosten von Deutschland. So ist in der ersten Tageshälfte bei wechselnder Bewölkung noch mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen, die zu den Nachmittagsstunden in sich zusammenfallen, während über Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und zu den Abendstunden auch über Sachsen zeitweiliger Niederschlag zu erwarten ist, der lokal durchaus auch nennenswert ausfallen kann. Über den Rest von Deutschland bleibt es weitestgehend sonnig und trocken.
Der Wind kommt schwach aus nordwestlichen Richtungen und kann an den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stark böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen +17 und +23 Grad und können entlang des Rheingrabens bis +25 Grad erreichen.
24. und 25. Juli: Sommerwetter über Deutschland
Ein Keil des Azorenhochs dehnt sich am 24. und 25. Juli (Freitag und Samstag) in Richtung Deutschland aus und schiebt den Trog weiter nach Osten weg. So lockert die Bewölkung am Freitag weiter auf und verbreitet ist ein trockener und sonniger Tag zu erwarten. Am Samstag verdichtet sich die Bewölkung von Nordwesten und trübt den Sonnenschein bis zum Nachmittag etwa nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin zunehmend ein. Mit Niederschlag ist jedoch noch nicht zu rechnen. Der Wind dreht auf südwestliche Richtungen und kann am Samstag über den Küsten böig auffrischen. Die Temperaturen steigen von Freitag mit +20 bis +25 Grad und über dem Südwesten mit bis zu +28 Grad zum Samstag auf +24 bis +28 Grad und über dem Südwesten auch bis zu +32 Grad in den hochsommerlich warmen Bereich an.
26. Juli: Wetterwechsel bringt Schauer und Gewitter
Noch in der Nacht auf den 26. Juli setzt von Nordwesten her Niederschlag ein, der sich im Tagesverlauf am Sonntag über ganz Deutschland ausdehnt und mitunter kräftiger und regional auch länger andauernd ausfallen kann. Lokal können die Schauer auch von Gewittern begleitet werden. Der Wind kommt schwach bis mäßig und phasenweise auch böig aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen gehen auf +17 bis +23 Grad zurück.

- 13:00 Uhr: Wetter August - Hochsommerlich warmes bis heißes Augustwetter?










