Sommerhoch intensiviert sich - Hitze über Teilen Deutschlands
Das Sommerhoch dehnt sich über und auch nach dem Wochenende weiter über Mitteleuropa aus und festigt seine Position über Deutschland zunehmend. Die Störeinflüsse des ehemaligen Skandinavientiefs, welches sich mittlerweile über Osteuropa zurückgezogen hat, sind nur noch minimal und äußern sich allenfalls in Form von hochschießenden Quellwolken und vereinzelten gewittrigen Regenschauern über den östlichen Landesteilen. Ansonsten dominiert warmes bis heißes Sommerwetter über weiten Teilen Deutschlands, was insbesondere über dem Westen und Südwesten zu weiteren Hitze- und Wüstentagen sowie tropischen Nächten führen kann.

Verbreitet präsentiert sich heute die Sonne über Deutschland von einem nahezu komplett wolkenfreien Himmel, sodass vielerorts die maximal mögliche Sonnenscheindauer möglich ist. Lediglich östlich einer Linie zwischen Rostock und Dresden sowie über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ziehen einzelne Wolkenfelder durch, die für etwas Schatten sorgen können. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen verbreitet auf sommerliche +24 bis +28 Grad an. Über dem Südwesten sowie entlang des Rheingrabens sind bis zu +32 Grad möglich. Etwas frischer bleibt es mit Temperaturen auf +20 bis +24 Grad entlang der Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
11. und 12. Juli: Hochsommerliches Wochenendwetter über Deutschland
Im Zeitraum vom 11. bis 12. Juli (Samstag und Sonntag) dehnt sich das ehemalige Azorenhoch weiter über Mitteleuropa aus und dominiert nahezu vollständig das Wetter über Deutschland. So präsentiert sich der Himmel überwiegend in strahlendem Blau und vielerorts mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer, die über dem Nordosten, dem äußersten Osten und dem äußersten Südwesten am Nachmittag durch hochschießende Quellwolken gelegentlich eingetrübt werden kann. Mit Niederschlag ist jedoch nicht zu rechnen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen mit +25 bis +30 Grad und über dem Südwesten mit bis zu +34 Grad nicht nur sommerliche, sondern auch hochsommerliche Werte.
13. und 14. Juli: Hitze-, Wüstentage, tropische Nächte und regionale Gewitter
Das Hochdruckgebiet liegt mit seinem Kern am 13. und 14. Juli (Montag und Dienstag) zwischen Deutschland, England und Skandinavien. Deutschland liegt jedoch noch am südöstlichen Gradienten, was den Wind von Nord auf Ost drehen lässt und instabile Luftmassen des ehemaligen Skandinavientiefs über Osteuropa in Richtung Deutschland führt. Zwar überwiegt der Sonnenschein, jedoch ist zu den Nachmittagsstunden mit aufquellender Bewölkung zu rechnen, welche lokal begrenzte Schauer und Gewitter auslösen können. Verbreitet aber bleibt es sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen bis Dienstag verbreitet Höchstwerte zwischen +29 bis +36 Grad und über dem Westen und Südwesten bis +39 Grad. Manch ein Modell berechnet sogar das Erreichen und Überschreiten der +40-Grad-Marke. Die Schwüle spielt über der Südhälfte so gut wie keine Rolle, kann sich jedoch mit Taupunkten von +12 bis +18 Grad über der Nordhälfte in manchen Regionen bemerkbar machen.
15. Juli: Intensivierende Hitze und ansteigende Gewitteraktivität
Im Grundsatz ändert sich am 15. Juli (Mittwoch) über Deutschland nur wenig. Das Sommerhoch dominiert weiterhin das Wettergeschehen über Deutschland, was verbreitet einen sonnigen Juli-Tag erwarten lässt. Zum Nachmittag kann sich durch hochschießende Quellwolken regional der Sonnenschein eintrüben. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen und kann phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen steigen auf +31 bis +36 Grad an und können über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg auf bis zu +38 Grad ansteigen. Zum Abend organisieren sich die Quellwolken über den westlichen Landesteilen und so lassen sich örtlich kräftige Schauer oder Gewitter über dem äußersten Westen nicht auszuschließen.

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