Wetteraussichten: Azorenhoch übernimmt - Sommerwetter mit bis zu 34 Grad
Deutschland liegt aktuell noch immer zwischen den Fronten eines Tiefdruckgebiets über Skandinavien und eines Azorenhochs. So bleibt die Luftmassengrenze zunächst noch bis Mitte der Woche über Deutschland erhalten und sorgt über dem Norden und Nordosten zeitweiligen Niederschlag bei gemäßigten Temperaturen. Weiter nach Süden dominiert das Sommerhoch mit einer zunehmenden Sonnenscheindauer und teils hochsommerlichen Temperaturen das Wettergeschehen. Im weiteren Verlauf der Woche schwächt sich das Tiefdruckgebiet über Skandinavien allmählich ab und verlagert sich über Osteuropa, während sich das Azorenhoch weiter in Richtung Deutschland, Österreich und die Schweiz ausdehnt. Bis zum Wochenende kann auch über dem Norden und Osten mit einer zunehmenden Sonnenscheindauer zunehmend sommerlich warmes Wetter erwartet werden.

Der Himmel zeigt sich über Deutschland heute stark bis wechselnd bewölkt, wobei nördlich einer Linie zwischen Münster und Dresden zeitweise leichter Regen niedergehen kann. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung phasenweise auf, sodass auch längere sonnige Abschnitte möglich sind. Bei den Temperaturen zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Nördlich der Linie zwischen Münster und Berlin werden Höchstwerte von +17 bis +23 Grad erreicht, während weiter südlich mit +27 bis +32 Grad sommerliche bis hochsommerliche Werte möglich sein können. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und an den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann er zeitweise stürmisch aus nordwestlichen Richtungen auffrischen.
8. Juli: Skandinavien-Tief löst sich auf. Mehr Sonnenschein und weiter ansteigende Temperaturen
Das Tief über Skandinavien zieht am 8. Juli (Mittwoch) weiter über Osteuropa nach Süden und verliert allmählich seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland. So wabern entlang eines breiten Streifens zwischen Niedersachsen und Bayern Wolkenfelder umher welche etwa südlich der Donaulinie zu leichtem, aber bis in die Abendstunden hinein anhaltenden Niederschlag führen können. Über dem Rest von Deutschland bleibt es weitgehend trocken und die Wolken lösen sich im Tagesverlauf weiter auf, sodass insbesondere über dem Südwesten sowie über Norden und Osten der Sonnenschein am späten Nachmittag überwiegen kann. Der Wind kommt nördlich der Linie zwischen Bremen und Dresden zeitweise böig aus nordwestlichen Richtungen, schwächt sich jedoch weiter südwärts spürbar ab. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad, wobei im Westen und Südwesten Höchstwerte von bis zu +32 Grad zu erwarten sind.
9. bis 12. Juli: Ein Sommerhoch über Deutschland
Das ehemalige Tief über Skandinavien verlagert sich vom 9. bis 12. Juli weiter über Osteuropa und liegt mit seinem Kern zum 12. Juli über der Ukraine. Den freiwerdenden Raum nimmt das Azorenhoch ein, welches sich bis zum 12. Juli über West-, Mittel- und Nordeuropa erstreckt. Der Kern dieses Sommerhochs liegt dabei zwischen Island, Skandinavien und England. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen in den Einflussbereich des südöstlichen Hochdruckgradienten, was einen schwachen bis mäßigen Wind aus nordöstlichen Richtungen zur Folge hat.
Die Wolken lockern am 9. Juli (Donnerstag) weiter auf, sodass bis zum 12. Juli (Sonntag) vielerorts mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer zu rechnen ist. Niederschlag ist nicht mehr zu erwarten. Die Temperaturen erreichen tagsüber +26 bis +30 Grad und können über dem Südwesten und Westen auf bis +34 Grad ansteigen. Etwas frischer bleibt es an den Küsten von Nord- und Ostsee mit +20 bis +25 Grad. In den Nächten kühlt es auf +14 bis +19 Grad ab, wobei zum Wochenende hin über Teilen West- und Süddeutschlands mit Werten über der +20 Grad-Marke auch tropische Nächte möglich sind.

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