Wettervorhersage Juli 2026: Skandinavientief gegen Azorenhoch - Sommerwetter oder Sommerfrische
Ein Tiefdruckgebiet zieht heute weiter in Richtung Skandinavien und dreht sich bis zum Wochenende dort ein. Gleichzeitig versucht ein Keil des Azorenhochs sich nach Mitteleuropa auszudehnen. Deutschland, Österreich und die Schweiz gerät zwischen die Fronten der beiden Wettersysteme und damit in eine nordwestliche Kaltströmung. Der Süden wird stärker vom Hochdruckgebiet beeinflusst, während der Norden häufiger unter maritimen Einflüssen liegt. Dies wird sich nicht nur beim Wind, bei der Bewölkung und beim Niederschlag bemerkbar machen, sondern auch bei den Temperaturen.

Ein schwaches Wolkenband zieht heute nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen über Deutschland hinweg und bringt vereinzelt ein paar Regentropfen mit sich. Verbreitet bleibt es jedoch trocken. Weiter nach Süden bleibt es überwiegend sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen über dem Nordwesten +17 bis +21 Grad, während es südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Usedom deutlich wärmer wird: Hier sind sommerliche +25 bis +30 Grad möglich. Der Wind kommt über dem Norden stark böig aus überwiegend westlichen Richtungen und weht an den Küsten von Nord- und Ostsee zum späten Nachmittag und den Abendstunden phasenweise stürmisch. Nach Süden hin lässt der Wind merklich nach.
Am 3. Juli wird es zweigeteilt - Norden mit Regen, Süden sommerlich warm
Am 3. Juli (Freitag) ändert sich das Wetter über Deutschland gegenüber dem Vortag nur wenig. Bei wechselnder Bewölkung sind etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden einzelne Regentropfen möglich, verbreitet bleibt es jedoch trocken. Weiter nach Süden nehmen die sonnigen Abschnitte zu, wobei sich über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern ein paar Wolkenfelder den Sonnenschein eintrüben können. Besonders über dem Alpenvorland und den Alpen sind dann einzelne Schauer nicht gänzlich auszuschließen. Über dem Norden weht der Wind kräftig aus nordwestlichen Richtungen und kann entlang der Nord- und Ostseeküste zu stürmischen Böen führen. Nach Süden hin lässt der Wind spürbar nach. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie Köln–Bayerischer Wald Werte zwischen +17 und +23 Grad und über dem Süden sind bis zu +25 Grad möglich.
4. Juli, überwiegend sonniges und trockenes Juliwetter
Etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin ziehen am 4. Juli (Samstag) immer wieder Wolkenfelder durch und trüben den Sonnenschein gelegentlich ein. Ganz vereinzelte Regentropfen sind entlang der Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nicht völlig auszuschließen, verbreitet bleibt es jedoch trocken. Südlich dieser Linie lockern die Wolken komplett auf und vielerorts ist die maximal mögliche Sonnenscheindauer zu erwarten. Der Wind weht im Norden böig aus westlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden auch nordwestlichen Richtungen kommend ab. Die Temperaturen erreichen an den Küsten +20 bis +23 Grad, steigen nach Süden auf +20 bis +25 Grad und im Südwesten sowie Westen auf bis zu +29 Grad an.
5. bis 7. Juli, wechselhafter Norden, sommerlicher Süden
Im Zeitraum vom 5. bis 7. Juli (Sonntag bis Dienstag) dehnt sich das Tiefdruckgebiet über Skandinavien weiter nach Süden aus und verstärkt dadurch den Druckgradienten gegenüber dem Azorenhoch. Der böige Wind aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen bleibt über Deutschland bestehen und kann über den Küstenregionen der Nord- und Ostsee erneut stürmische Böen hervorbringen. Über dem Norden zeigt sich der Himmel häufiger stark bis wechselnd bewölkt und nördlich einer Linie Münster–Dresden ist immer wieder mit Niederschlägen zu rechnen, die regional auch nennenswert ausfallen können. Anders die Situation über dem Süden: Dort lockert die Bewölkung zunehmend auf und es bleibt verbreitet sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen über dem Norden und Nordosten +17 bis +23 Grad und über dem Rest von Deutschland +20 bis +25 Grad. Über dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg sowie südlich der Donau sind +24 bis +28 Grad möglich.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose Sommer - Showdown im Siebenschläferzeitraum - Skandinavientief oder Azorenhoch?











