Wetter Juli 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Historische Hitzewelle endet mit Unwettern - Temperatursturz Anfang Juli
Aktuelle Berechnungen zeigen für das Wochenende Maximaltemperaturen von +40 bis +42 Grad - Werte, die sowohl den bisherigen Juni-Rekord als auch den deutschen Allzeitrekord einstellen würden. Mit den extremen Temperaturen steigt jedoch auch der Taupunkt deutlich an, was die Hitze zunehmend schwüler und drückender macht und so zu einer extremen Wärmebelastung führt. Da die Luftmasse hochgradig energiegeladen ist, nimmt bereits heute die Gefahr lokaler Hitzegewitter zu. Ab Sonntag weitet sich die Gewitteraktivität dann großräumig aus: Unwetterfronten ziehen über Deutschland hinweg und können auch zu Beginn des Juli noch wirksam sein. Mit ihrem Durchzug gehen die Temperaturen spürbar zurück – die historische Hitzewelle findet damit ihr Ende.
Die Hitze über Deutschland intensiviert sich bis Samstag weiter. Die Grundströmung dreht auf südliche Richtungen und verfrachtet schwülheiße und energiegeladene Luftmassen weit nach Norden. So steigen die Temperaturen heute verbreitet auf +33 bis +38 Grad und über den westlichen und südwestlichen Landesteilen örtlich auf bis zu +40 Grad - am Samstag können lokal sogar Temperaturen von bis zu +41 Grad erreicht werden. Jeweils zu den Nachmittagsstunden schießen mächtige Quellwolken hoch, welche am Freitag über den westlichen Landesteilen regional für erste Hitzegewitter sorgen können. Am Samstag können sich diese vor allem über den Alpen, dem Westen sowie etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin in teils unwetterartigen Gewittern entladen. Neben Platzregen und Starkregen sind dabei auch Blitz- und Hagelschlag sowie stürmische Windböen und lokal auftretende Sturzfluten und Überflutungen zu erwarten.
+42 Grad am Sonntag: Unwetter beenden Deutschlands historische Hitzewelle
Im Zusammenspiel des Sommerhochs, welches sich am Sonntag weiter nach Osten verlagert und sich zum Start in die neue Woche nach Süden zurückzieht, und Tiefdrucksystemen über dem Atlantik nimmt die Instabilität der Luftmasse über Deutschland weiter zu. So kommt es am Sonntag vor allem östlich einer Linie zwischen Hamburg und der Zugspitze ab den Nachmittagsstunden zu teils unwetterartigen Gewittern, die lokal zu einem erhöhten Schadpotenzial führen können. Diese Gewitteraktivität verlagert sich am Montag in Richtung Süden und erfasst die Gebiete südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin, bevor diese sich am Dienstag südlich der Linie zwischen Köln und Berlin zu schweren Unwettern weiter entwickeln können.
Dabei sind Platzregen, anhaltender Starkregen, Blitz- und Hagelschlag sowie stürmische Windböen, lokale Sturzfluten und Überflutungen möglich. Aufgrund der hochenergetischen Luftmasse lassen sich vereinzelt auch tornadoähnliche Ereignisse nicht ausschließen.
Die Temperaturen erreichen am Sonntag mit Werten zwischen +30 und +37 Grad verbreitet sommerliche Höchstwerte - über Teilen von Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind sogar Temperaturen von bis zu +42 Grad möglich. Damit werden nicht nur der bisherige Juni-Rekord aus dem Jahr 2019 mit +39,6 Grad, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der deutsche Allzeitrekord vom Juli 2019 mit +41,2 Grad eingestellt oder übertroffen. Im weiteren Verlauf gehen die Temperaturen bis Dienstag deutlich zurück und liegen dann zwischen +17 und +23 Grad, lediglich über Teilen des Saarlandes, Rheinland-Pfalz, Baden-Württembergs und Bayerns sind noch bis zu +29 Grad möglich.















