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Wetter Juli 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Hitzewelle endet im Juli: Jetzt +42 Grad, dann Unwetter und Temperaturrückgang

| M. Hoffmann

Die Großwetterlage über Deutschland stellt sich in den kommenden Tagen grundlegend um und beendet damit die historische Hitzewelle vom Juni. Bevor es jedoch so weit ist, können die Temperaturen heute noch einmal kräftig ansteigen - auf +35 bis +40 Grad, über dem Osten örtlich sogar auf bis zu +43 Grad, was einem neuen Allzeitrekord entsprechen würde. Die Luftmasse gilt dabei als instabil und mit zunehmender Schwüle brodelt es besonders zu den Nachmittagsstunden, was kräftige und teils unwetterartige Gewitter über weiten Teilen Deutschlands auslösen kann. An dieser instabilen Luftmasse ändert sich zum Start in die neue Woche nichts und weitere kräftige Unwetter sind zu erwarten. Die Temperaturen verbleiben vorerst auf einem hohen Niveau und erreichen insbesondere über Süddeutschland nochmals die hochsommerliche +30-Grad-Marke. Im Verlauf der zweiten Wochenhälfte gehen die Temperaturen zurück und ermöglichen längere Durchlüftungsphasen.

Teils unwetterartige Gewitter beenden die historische Hitzewelle und lassen die Temperaturen im Juli zurückgehen
Teils unwetterartige Gewitter beenden die historische Hitzewelle und lassen die Temperaturen im Juli zurückgehen

Die Großwetterlage stellt sich um und das macht sich bereits heute über Deutschland bemerkbar. Die einströmenden Luftmassen weisen einen Taupunkt von +15 bis +23 Grad auf - sie sind damit nicht nur zunehmend schwül, sondern auch hochgradig labil geschichtet. Ab den Nachmittagsstunden können sich daher über weiten Teilen Deutschlands aus mächtigen Quellwolken kräftige Gewitter entwickeln. Regional können Superzellen unwetterartige Ausmaße annehmen und neben Platzregen und Starkregen auch Blitz- und Hagelschlag, Sturzfluten, Überflutungen sowie stürmische Windböen mit sich bringen. Da die Atmosphäre zudem außergewöhnlich energiereich ist, lassen sich vereinzelt auch tornadoähnliche Ereignisse nicht vollständig ausschließen (Warnlagenbericht || (Gewitterradar || Gewitterprognose).

Die Temperaturen erreichen verbreitet +30 bis +35 Grad. Entlang eines Streifens zwischen dem Saarland und Berlin sind +35 bis +40 Grad möglich, während über Teilen von Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin Extremwerte von bis zu +42 Grad und örtlich sogar darüber nicht auszuschließen sind. Der Wind weht abseits der Gewitter meist schwach aus wechselnden und zum Abend aus nordwestlichen Richtungen.

Instabile und schwüle Luftmasse sorgt für weitere teils unwetterartige Gewitter

Zum Start in die neue Woche verbleibt die instabile und schwülwarme Luftmasse über Deutschland. Im Tagesverlauf türmen sich mächtige Quellwolken auf, die immer wieder für kräftige und regional auch unwetterartige Gewitter sorgen können. Der Schwerpunkt der Gewitteraktivität liegt am Montag über Teilen von Baden-Württemberg sowie über Thüringen, Sachsen, dem südlichen Sachsen-Anhalt und Brandenburg - ebenso über dem gesamten Alpenraum. Am Dienstag verlagert sich das Gewittergeschehen dann auf die Gebiete östlich einer Linie zwischen dem Saarland und Rostock. Abseits der Gewitter weht der Wind meist schwach aus nördlichen Richtungen, frischt in Gewitternähe jedoch stark böig bis stürmisch auf. Die Temperaturen erreichen am Montag südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin mit +25 bis +30 Grad noch sommerliche bis hochsommerliche Werte, gehen weiter nach Norden hin jedoch auf +20 bis +25 Grad zurück. Bis Dienstag pendeln sich die Werte dann auf +22 bis +27 Grad ein - über Teilen des Saarlandes, Rheinland-Pfalz und dem Südosten Bayerns kann dabei nochmals die +30-Grad-Marke erreicht werden.

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