Wetter Juli 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage
Hitze endet: Luftmassenaustausch bringt Gewitter und Temperatursturz
Die Hochdruckzone verlagert sich bis Mitte der Woche von Island und England weiter in Richtung Skandinavien, kann sich jedoch mit ihrem südlichen Gradienten nicht in Richtung der Mittelmeerregion durchsetzen. Der Grund ist ein kleinräumiger Störimpuls, welcher von Osteuropa unter das sich im Uhrzeigersinn drehende Hochdrucksystem gezogen wird und das Hochdruckgebiet an seinem südlichen Gradienten unterwandert. Das hat über Deutschland eine Destabilisierung der Luftmassen zur Folge, was die Temperaturen zwar in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich ansteigen lassen kann, jedoch nimmt die Schwüle zu, die Quellwolken steigen hoch und die Gewitteraktivität steigt an. Teils unwetterartige Schauer und Gewitter sind zu erwarten, bevor zum Wochenende der Störimpuls die Hochdruckzone aufspaltet und von Skandinavien aus einen Trogvorgang in Richtung Mitteleuropa einleitet. Damit endet die Hitzewelle zum Beginn des Hochsommers.
Bereits am Vormittag kommt es östlich einer Linie zwischen dem Saarland und Hamburg bei starker bis wechselnder Bewölkung zu zeitweiligen Schauern und örtlichen Gewittern, die zum Nachmittag nach Osten abziehen beziehungsweise in sich zusammenfallen und zu den späten Nachmittagsstunden mit erneut hochschießenden Quellwolken, insbesondere südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin, wieder an Intensität gewinnen und regional zu unwetterartigen Gewittern führen können. Neben Starkregen und Platzregen ist auch mit Blitzschlag und Hagelschlag sowie stürmischen Windböen zu rechnen. Lokal können auch unwetterartige Regensummen zu Sturzfluten und Überflutungen führen (Gewitterradar || Warnlagenbericht). Weiter nach Norden bleibt es weitgehend sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen +27 bis +32 Grad und gehen in Gewitternähe auf bis zu +20 Grad zurück.
15. Juli: Erhöhte Gewitteraktivität über Süddeutschland
Am 15. Juli (Mittwoch) ändert sich beim Wetter über Deutschland nur wenig. Über dem Norden scheint bei aufgelockerter Bewölkung häufiger die Sonne und mit nennenswertem Niederschlag ist nicht zu rechnen. Verbreitet bleibt es trocken. Etwa südlich einer Linie zwischen Köln und Berlin nimmt die Quellbewölkung ab den Nachmittagsstunden weiter zu und es können sich regionale Gewitter entladen, die zu den späten Nachmittagsstunden insbesondere über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern mit Starkregen, Platzregen, Blitz- und Hagelschlag sowie stürmischen Windböen regional unwetterartig ausfallen können. Der Wind kommt meist schwach aus östlichen Richtungen und kann in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen +27 bis +32 Grad und gehen in Schauernähe bis auf +20 Grad zurück.















