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Wetter Juli 2025 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Juli: Schwere bis extreme Unwetter leiten einen Wetterwechsel ein

| M. Hoffmann

Die Schwüle erreicht heute ihren Höhepunkt und treibt die Temperaturen über dem Osten und Südosten über die Marke von +30 Grad. Von Westen nähert sich eine Unwetterfront, die Deutschland von Sonntagnachmittag bis Montagabend überquert und dabei – im Schwerpunkt – über den östlichen Landesteilen nicht nur für schwere, sondern lokal auch für extreme Unwetter sorgen kann. Entsprechend hoch ist das mögliche Schadpotenzial. Diese Unwetterfront leitet einen Wetterwechsel ein, der die kommende Juliwoche wechselhaft prägt.

Eine Unwetterfront zieht über Deutschland hinweg und leitet einen markanten Wetterwechsel ein

Schwül‑warm und über dem Osten auch heiß präsentiert sich das Wetter heute über weite Teile von Deutschland. Beginnt der Tag über dem Osten noch mit Sonnenschein, schieben sich von Westen her zunehmend dichter werdende Wolkenfelder nach Deutschland und trüben den Himmel bis zum späten Nachmittag südlich einer Linie Hamburg–Dresden ein. Am Vormittag ziehen die letzten Schauer und Gewitter der Nacht über Niedersachsen und Schleswig‑Holstein ab, bevor sich zum Nachmittag über dem Westen weitere, teils kräftige Gewitter ausbilden können. Diese Gewitter gehören zu einer Unwetterfront, die sich zum Abend über dem Westen und in der Nacht auf Montag über dem Südwesten weiter intensiviert und zu schweren Unwettern führen kann (Gewitterradar || Warnlagenbericht). Die Temperaturen steigen auf +25 bis +30 Grad und können über dem Osten sowie über Teilen von Bayern bis auf +34 Grad klettern.

Schwere Unwetter ostwärts ziehend

Die Unwetterfront dehnt sich in der zweiten Nachthälfte auf den 21. Juli (Mo.) weiter nach Osten aus und erreicht am Nachmittag einen breiten Streifen zwischen Rostock und Dresden. Regional können schwere, lokal auch extreme Unwetter nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der geringen Zuggeschwindigkeit können Starkniederschläge länger andauern und neben Überschwemmungen auch zu Sturzfluten und volllaufende Keller führen. Erst in der Nacht zieht die Unwetterfront über Mecklenburg‑Vorpommern nach Nordosten ab. Ist die Unwetterfront durch, lockert für einen Moment die Wolkendecke auf, zieht sich jedoch rasch wieder zu und sorgt westlich der Linie Bremen–München für zahlreiche Schauer. Der Wind weht schwach aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen vor Eintreffen der Unwetterfront bis +33 Grad und sinken nachfolgend ab auf +20 bis +25 Grad. In Schauernähe sind bis +16 Grad möglich.

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