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Wettervorhersage - Turbulentes und in Phasen chaotisches Wetter

| M. Hoffmann

Ein schwül-warmes, labiles und energiegeladenes Luftmassengemisch sorgt über Deutschland in den kommenden Tagen für ein turbulentes und in Phasen auch chaotisches Wetter.

Weitere Störungen ziehen mit teils unwetterartigen Wettererscheinungen über Deutschland hinweg
Weitere Störungen ziehen mit teils unwetterartigen Wettererscheinungen über Deutschland hinweg

Die kräftigen Gewitter der Nacht ziehen zum Nachmittag nach Osten ab und von Westen mehren sich bei auflockernder Bewölkung die Sonnenstunden. Bis auf vereinzelte Schauer und örtlich agierenden Gewittern entlang einer Linie zwischen dem Saarland und Dresden, sowie dem östlichen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern einmal abgesehen, verläuft der restliche Tag verbreitet trocken. Die Temperaturen erreichen bei schwachen Winden aus unterschiedlichen Richtungen +22 bis +26 Grad und über dem Süden örtlich bis +28 Grad.

Schwere Unwetter nicht auszuschließen

Noch in der Nacht auf den 12. Juli (Fr.) dehnt sich eine Unwetterfront nach Deutschland aus und erreicht zu den Nachmittagsstunden die östlichen Landesteile. Mitunter können die Gewitter kräftiger ausfallen und mancherorts für Extremwetterereignisse sorgen - was im Schwerpunkt über den östlichen Landesteilen zu den Abendstunden ein erwartbares Ereignis sein kann. Neben Platzregen ist auch mit Blitz- und Hagelschlag, sowie stürmischen bis orkanartigen Winden zu rechnen. Lokal kann der Starkregen zu Überflutungen und Sturzfluten führen. Die Temperaturen erreichen vor Eintreffen der Unwetterfront bis +30 Grad, sinken während der Gewitter auf bis +20 Grad ab und ist die Front durch, so können die Temperaturen über dem Westen mit dem restlichen Sonnenschein auf bis +24 Grad ansteigen.

Störimpuls dreht sich über Norddeutschland ein

Am 13. und 14. Juli (Sa. und So.) verlagert sich die Unwetterfront weiter nach Norden und dreht sich in Form eines Störimpulses über dem südlichen Skandinavien ein. Ausläufer streifen Norddeutschland, sodass über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit wiederholt - teils länger andauernden und in Richtung der Küsten von Nord- und Ostsee - auch mit ergiebigem Dauerregen zu rechnen ist. Der Wind frischt in Küstennähe stark böig auf und kann in phasenweise zu stürmischen Windböen führen. Weiter nach Süden lockert die Bewölkung rasch auf und bis auf ein paar vereinzelte Schauer über dem Südosten von Bayern bleibt es verbreitet sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen +18 bis +22 Grad. Bei Dauerregen über dem Norden bleibt es mit bis +16 Grad frischer, während über dem Süden bis +24 Grad möglich sein können.

Der nächste Störimpuls dreht sich über Deutschland ein

Die kommende Woche startet mit dem 15. Juli (Mo.) mit viel Sonnenschein noch sommerlich, doch trübt sich der Sonnenschein rasch von Westen ein und ab Montagnachmittag dehnen sich von Westen kräftige Schauer und Gewitter nach Osten aus, welche noch in der ersten Nachthälfte eine Linie westlich von Hamburg und Ulm erreichen und am Dienstag sich zunächst nach Osten und im weiteren Verlauf über Norddeutschland eindrehen können. Eine fast identische Wetterentwicklung wie von Freitag bis Sonntag zeichnet sich ab. Mancherorts können die Gewitter unwetterartig ausfallen und regional zu ergiebigem Regen und örtlich zu unwetterartigen Regensummen führen können. Die Temperaturen erreichen am Montag sommerliche +24 bis +28 Grad und über dem Süden und Osten örtlich bis +30 Grad. Am Dienstag pendeln sich die Werte auf +22 bis +26 Grad ein und können in Gewitternähe auf bis +18 Grad abkühlen.

Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose nach dem deutschen Vorhersagemodell
Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose nach dem deutschen Vorhersagemodell © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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