Wetter Juli - Wettervorhersage vom 25.07.2021: Immer wieder Schauer und Gewitter

Örtlich kräftige und unwetterartige Schauer und Gewitter
Örtlich kräftige und unwetterartige Schauer und Gewitter

Blitz- und Hagelschlag, stürmische Windböen und Platzregen. Feucht-warme und instabile Luftmassen lassen in der kommenden Woche keine Langeweile aufkommen.

Wetterwarnung

Westlich der Linie von Hamburg und Stuttgart scheint heute häufiger die Sonne, während weiter nach Osten die Wolken das Himmelsbild dominieren. Zwischendurch sind immer wieder Schauer und Gewitter zu erwarten, die in ihrer Intensität regional unterschiedlich ausfallen und meist punktuell auftreten können. Der Schwerpunkt der Gewitteraktivität liegt über Baden-Württemberg und Bayern - mit einem örtlich erhöhten Potential unwetterartiger Wetterereignisse ist zu rechnen (Gewitterradar || Unwetterwarnung || Warnlagenbericht). Zum Abend verlagert sich die Gewitteraktivität über das östliche Bayern und den östlichen Bundesländern. Der Schwerpunkt liegt in der ersten Nachthälfte rund um den Bayerischen Wald. Die Temperaturen erreichen bei schwachen Windbewegungen +22 bis +27 Grad und mit etwas Sonnenschein sind bis +29 Grad möglich. In Schauernähe frischt der Wind stark böig auf und die Temperaturen sinken auf bis +20 Grad ab.

Schauer und Gewitter über dem Osten unwetterartig

Das Gemisch aus einer hohen Luftfeuchtigkeit, labil geschichteten Luftmassen und vergleichsweise hohen Temperaturen von +22 bis +26 Grad und örtlich bis +28 Grad bleibt am 26. Juli (Mo.) erhalten. Über dem Westen dominiert der Sonnenschein, der über dem Norden, Osten und Süden häufiger eine Eintrübung erfährt. Hin und wieder sind Schauer und Gewitter zu erwarten, die regional kräftiger und über den östlichen Landesteilen - und dort im Schwerpunkt über Sachsen und Brandenburg - zum Abend unwetterartig ausfallen können (Gewitterprognose). Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt in Gewitternähe stark böig auf.

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Viele Wolken und immer wieder Gewitter

Die Wolken überwiegen am 27. Juli (Di.) und beschränken die sonnigen Momente auf ein Minimum. Mit einer längeren Sonnenscheindauer kann nördlich einer Linie von Hamburg und Dresden gerechnet werden. Immer wieder kommt es zu Schauern und Gewittern, die regional kräftiger ausfallen können. Ein örtlich erhöhtes Potential unwetterartiger Wetterereignisse ist nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen +22 bis +27 Grad und können über dem Osten örtlich bis +30 Grad erreichen.

Auffrischender Wind

Der aus westlichen Richtungen kommende Wind gewinnt am 28. Juli (Mi.) an Kraft und wird nördlich einer Linie von Köln und Usedom die eine oder andere Frisur durcheinander bringen können. Weiter nach Süden schwächt sich der Wind ab. Sonne und Wolken wechseln sich ab, wobei der Schwerpunkt des Sonnenscheins über dem Westen und Süden zu finden sein wird. Hin und wieder kommt es zu Schauern und regionalen Gewittern. Viel an Niederschlag ist bei Temperaturen von +20 bis +25 Grad und über dem Osten von bis +28 Grad nicht zu erwarten.

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Sommerlich durchwachsen

Ein Tiefdrucksystem streift mit seinen Ausläufern am 29. und 30. Juli (Do. und Fr.) Deutschland. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es immer wieder zu Schauern und Gewittern, die regional kräftiger ausfallen und am Freitag südlich der Linie von Köln und Dresden in konzentrierter Form in Erscheinung treten können. Ein örtlich erhöhtes Potential unwetterartiger Wetterereignisse ist nicht auszuschließen. Der Wind kommt über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kräftig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und kann am Freitag über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee mit stürmischen Böen auf sich aufmerksam machen. Die Temperaturen erreichen +22 bis +27 Grad und in Schauernähe kühlt es auf +17 Grad ab.

Die Temperaturen bleiben im Verlauf der kommenden Woche im sommerlichen Bereich, doch werden die Luftmassen nicht nur feuchter, sondern auch instabil. Bei einem schwül-warmen Temperaturcharakter kommt es so immer wieder zu Schauern und Gewittern, die Regional unwetterartig ausfallen können. Wann und ob sich der Sommer stabilisieren kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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