Wettervorhersage - Weitere Unwetter - der Sommer kommt nicht zur Ruhe

Das Wetter im Juli bliebt vorerst von Schauern und Gewittern geprägt.
Das Wetter im Juli bliebt vorerst von Schauern und Gewittern geprägt.

Schwachgradientig Tiefdrucksysteme werden in den kommenden Tagen für reichlich Abwechslung sorgen können. Mancherorts mit unwetterartigen Wetterereignissen.

Zwischenhocheinfluss. Ein Tief zieht heute nach Nordosten ab und von Westen rückt das nächste Tief nach. Dazwischen sorgt ein kleinräumiges Hochdrucksystem für gelegentlichen Sonnenschein. Die letzte Niederschläge verlassen Deutschland bis zum Nachmittag über den Nordosten trockene Phasen sind von längerer Dauer. Zum Nachmittag verdichten sich von Westen die Wolken und zum späten Nachmittag sind die ersten Schauer und Gewitter möglich, die sich noch in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie von Münster und Leipzig ausdehnen können (Gewitterradar). Mancherorts kräftiger ausfallend und in der Nacht regional auch unwetterartig ausfallend. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt in Schauernähe böig auf. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und örtlich bis +27 Grad.

Verbreitet sonniges Wetter

Südlich der Linie von Münster und Dresden lockert die Bewölkung am 11. Juli (So.) auf und verbreitet scheint die Sonne. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und mit wiederholten Schauern ist zu rechnen. Über Teile von Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern können die Schauer mit Gewitter kräftiger ausfallen. Nach Süden bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +20 bis +25 Grad ein. Über dem Osten können örtlich bis +27 Grad erreicht werden.

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Wetterwarnung

Sommerwetter mit Unwetter

Der 12. Juli (Mo.) beginnt mit viel Sonnenschein, bevor zum Nachmittag von Westen Wolken aufziehen und zum Abend die ersten Schauer und Gewittern verursachen. In der ersten Nachthälfte intensivieren sich die Gewitter und können örtlich unwetterartig ausfallen. Starkniederschlag, Platzregen, Blitz- und Hagelschlag, sowie stürmische Windböen sind zu erwarten. Bis um Mitternacht dehnen sich die Gewitter westlich einer Linie von Hamburg und Ulm aus. Weiter nach Osten bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen mit +22 bis +27 Grad und örtlich bis +30 Grad sommerlich warme Werte.

Wetterwarnung

Luftmassengrenze über Deutschland

Von Westen ziehen am 13. Juli (Di.) weitere Schauer und Gewitter auf, die auf ihrem Weg nach Osten an einer Linie von Hamburg und München blockiert werden. Örtlich können die Gewitter kräftiger ausfallen und ein regional erhöhtes Potential unwetterartiger Wetterereignisse ist nicht auszuschließen (Gewitterprognose). Weiter nach Osten scheint noch verbreitet die Sonne, bevor zum Abend auch dort Schauer und Gewitter einsetzen. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen bis mäßigen Wind aus westlichen Richtungen +14 bis +18 Grad und können über dem Osten zwischen +22 bis +28 Grad und örtlich bis +32 Grad erreichen. Die Luftmassengrenze verläuft zum Nachmittag zwischen Hamburg und Berchtesgaden und verlagert sich zum Abend weiter nach Osten.

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Über dem Süden kräftiger Regen

Ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem dreht sich am 14. und 15. Juli (Mi. und Do.) zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien ein. Da Details sehr von der Zugbahn abhängig sind, ist noch mit Veränderungen zu rechnen. Zum aktuellen Stand regnet es am Dienstag südlich der Linie von Stuttgart und Regensburg länger andauernd und regional ergiebig. Der Regen dehnt sich bis Donnerstag südlich einer Linie von Münster und Dresden aus. Kurze Gewitter können nicht ausgeschlossen werden. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen bei Dauerregen +14 bis +18 Grad, sonst sind +18 bis +24 Grad möglich.

Stabiles Wetter hat der Sommer bislang nicht zu bieten. Wann sich das ändern kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer 2021.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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