Wetter im Juli 2014 - Wettervorhersage vom 5. Juli
Heute kommt es bei meist wechselnder Bewölkung immer wieder zu Schauern und Gewittern, welche an Intensität über der Osthälfte zunehmen können. Der Schwerpunkt der Gewitteraktivität liegt dabei entlang eines Streifens zwischen Hamburg - Bay. Wald (Gewitterradar | Wetterwarnungen). Die Temperaturen steigen etwa südlich der Linie Bielefeld - Nürnberg auf +20/+25 Grad, während nördlich davon +25/+30 Grad, örtlich auch bis +33 Grad erreicht werden können. Am Sonntag können mit einer kurzweiligen Gradientenänderung nochmals heiße Luftmassen aus dem Süden nach Norden transportiert werden, so dass bei einem Wechselspiel von Sonne und Wolken die Temperaturen verbreitet auf +25/+30 Grad, örtlich auch bis +32 Grad ansteigen können. Mit steigenden Temperaturen nimmt auch das Schauer- und Gewitterrisiko zu und kann sich ab den späten Nachmittagsstunden von Westen her intensivieren (Niederschlagsanimation). Zum Start in die neue Woche schwächt sich das Tief bei England allmählich ab, kann aber zwischen Deutschland und dem Mittelmeer einen "Ableger" initialisieren, so dass zum heutigen Stand das Wetter bereits am Montag über der Westhälfte mit +20/+25 Grad kühler wird, als mit bis zu +34 Grad über der Osthälfte. Insbesondere entlang der Temperaturgrenze sind teils unwetterartige Gewitter nicht auszuschließen. Die Niederschlagssummen zeigen bis Montagabend die voraussichtlichen Schwerpunkte der Schauer und Gewitter. Bis zum Mittwoch entwickelt sich das Tiefdrucksystem über Deutschland weiter und liegt mit seinem Kern etwa über der Westhälfte von Deutschland. Unwetterartige Niederschläge sind auch nach den heutigen Simulationen der Wettermodelle am Dienstag und Mittwoch sehr wahrscheinlich. So liegen die zu erwartenden Niederschlagssummen bis Mittwochabend verbreitet zwischen 20-40 l/m², in entsprechenden Staulagen zwischen 40-70 l/m² und im Südwesten sind auch bis 100 l/m² möglich, was aber im Detail noch abgewartet werden muss. Warum? Es handelt sich hierbei um ein relativ kleinräumiges Tiefdrucksystem, welches auf seiner Ostseite sehr warme Luftmassen advehiert, während auf der Westseite kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Zwischen den unterschiedlich warmen Luftmassen sind kräftige, teils unwetterartige Niederschläge zu erwarten und im Detail kann sich diese Luftmassengrenze noch verschieben, so dass die Detailprognose zum heutigen Stand noch ungenau ist. Die Temperaturen können bei entsprechender Niederschlagsdauer und Intensität nur auf +11/+16 Grad ansteigen, während auf der Ostseite des Tiefs durchaus bis +30 Grad möglich sind. Bei einem Temperaturunterschied von bis zu 19 Grad auf engstem Raum sind unwetterartige Wetterereignisse sehr wahrscheinlich. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommerwetter.









