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Wetter im Juli 2014 - Wettervorhersage vom 3. Juli

| M. Hoffmann
Heute ziehen im Nordosten noch ein paar lockere Wolkenfelder vorüber, sonst ist es verbreitet sonnig und die Temperaturen steigen auf verbreitet +22/+26 Grad, örtlich auch auf bis +29 Grad an. Am Freitag nimmt von Westen her die Bewölkung zu und im Tagesverlauf sind im Schwerpunkt etwa südlich der Mittelgebirge die ersten Schauer- und Gewitter möglich. Die Temperaturen können mit Wind aus südlichen Richtungen noch weiter ansteigen und erreichen mit +26/+30 Grad verbreitet sommerliche, örtlich mit bis zu +34 Grad auch hoch sommerliche Werte. Am Samstag können sich im Tagesverlauf bei wechselnder bis starker Bewölkung die Schauer und Gewitter auch über die Osthälfte ausweiten. Dabei sinken im Westen die Temperaturen auf +20/+25 Grad ab, können aber etwa östlich der Linie Hamburg - München nochmals auf bis zu +33 Grad ansteigen - entsprechend kräftige Schauer und Gewitter sind dort ab den Nachmittagsstunden zu erwarten (Niederschlagsanimation | zu erwartende Niederschlagssummen). Am Sonntag liegt die Gradientenstruktur zwischen hohem Luftdruck über dem Osten und tiefen Luftdruck über dem Westen voraussichtlich quer über Deutschland, so dass der Grundcharakter wechselhaft mit zahlreichen Schauern und Gewittern erhalten bleibt. Die Temperaturen verteilen sich - wie am Samstag bereits - unterschiedlich, so dass die Werte im Westen mit +20/+25 Grad entsprechend niedriger sind, als mit +24/+29 Grad im Osten. Am Montag und Dienstag bleibt der tiefe Luftdruckgradient zwischen Island und England bestehen, wird jedoch weiter "eingekeilt" zwischen hohem Luftdruck über dem östlichen Skandinavien und den Azoren. Zum heutigen Stand kann sich die Lücke zwischen den Hochdrucksystemen nicht schließen, so dass die Luftmassengrenze zwischen Island, England, Deutschland und dem Mittelmeer verlaufen wird. Positioniert sich die Luftmassengrenze etwas weiter nach Westen, so wird der Erhalt der überwiegend sommerlichen Temperaturen zum Beginn der neuen Woche wahrscheinlich sein, verlagert sich die Luftmassengrenze etwas weiter nach Osten, so kann ein wechselhafter und mäßig warmer Wochenstart in Aussicht gestellt werden. Zum aktuellen Stand befindet sich die Luftmassengrenze am Montag und Dienstag direkt über Deutschland und kann sich zum Dienstag hin etwas weiter nach Osten voranarbeiten, was teils unwetterartige Niederschläge zur Folge haben kann. Anders ausgedrückt ist zum Wochenstart noch ein breites Spektrum an Möglichkeiten gegeben - der Trend geht jedoch nach den Kontrollläufen in Richtung wechselhaftes und mäßig warmes Wetter. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer.

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