Wetter im Juli - Wetterprognose vom 28. Juni
Nach den teils unwetterartigen Niederschlägen vom Wochenende und der nachfolgenden Abkühlung zeigt sich die kommende Woche durchaus sommerlich, in Konstellation der Wetterlage aber weiterhin wenig stabil. Dabei liegt im Zeitraum zwischen dem 1./5. Juli ein schwaches Tiefdrucksystem über Portugal/Spanien und über dem östlichen Mittelmeerraum kann ein Hochdrucksystem entstehen. Im Verbund des schwachgradientigen Vorgangs beider Systeme können warme Luftmassen nach Norden transportiert werden. Auf dem Atlantik entsteht am Sonntag zwischen Grönland und Island ein Tiefdruckkomplex mit deutlich mehr Dynamik und positioniert sich bis zum 4. Juli nach dem amerikanischen Wettermodell im Kern über Island, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine warme Südwestwetterlage initialisieren wird. Nach dem europäischen Wettermodell verlagert sich der Kern rasch von Island nach England, so dass die Einflussnahme des Tiefdrucksystems auf das Wetter in Deutschland demnach tendenziell höher ist. Im Grunde handelt es sich bei diesem Vorgang um eine Wiederholungsneigung, bei der warmes Vorderseitenwetter in den ersten 5. Juli Tagen möglich ist. Der simulierte Temperaturanstieg ist im Wochenverlauf beachtlich. So werden am Montag noch Tageswerte zwischen +15/+20 Grad erwarten und könnten bis zum Freitag auf +26/+33 Grad ansteigen. Die Niederschläge lassen zum 1. Juli hin nach, jedoch steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit parallel zu den Temperaturen bis zum Wochenende wieder an. Ist das die "Kehrtwende" oder folgt im weiteren Verlauf wieder eine kühlere Phase? Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Sommerwetter.








