Wetter Juli 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Juli 2013 - Wetterprognose vom 29. Juni

Bereits am Sonntag spürt man die Veränderung der Großwetterlage - die Sonne kommt vermehrt zum Vorschein und die Temperaturen steigen ebenfalls langsam aber stetig an. So ist auch der Wettertrend der kommenden Woche, wobei der Norden zunächst noch in den Einflussbereich eines Tiefdrucksystems bei England kommt. Im Süden ist hingegen mit sommerlichem Wetter zu rechnen. Der Montag zeigt sich mit Temperaturen zwischen +20/+25 Grad wechselhaft mit Schauern, die örtlich auch mit Gewittern durchsetzt sein können. Am Dienstag gelangt nochmals ein Schwall frischer Meeresluft in den Norden, so dass dort die Tageshöchstwerte um die +20 Grad liegen werden - mit jedem Km in Richtung Süden wird es wärmer (+21/+27 Grad) und die Schauer und Gewitteraktivität nimmt zu. Darüber hinaus setzt sich nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle hoher Luftdruck von Südwesten her durch, es bleibt aber zunächst noch bei örtlichen Schauern und Gewittern, die bei Temperaturen zwischen +22/+28 Grad auch ganz "angenehm" sein können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer.
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Wetter im Juli 2013 - Wetterprognose vom 28. Juni

Mit der Positionsveränderung des Jetstream von der Mittelmeerregion in Richtung Island - Skandinavien stellt sich in den kommenden Tagen mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Südwestwetterlage ein, die bis zum 3. Juli auch als Winkelwestwetterlage (Ww) bezeichnet werden kann. Somit wird es von Süden her deutlich wärmer und trockener, im Nordwesten bleibt es tendenziell wechselhaft (erhöhte Schauerneigung) und kühler. Die Temperaturen können bis zum 3. Juli verbreitet auf +23/+27 Grad ansteigen, im Nordwesten ist es mit +19/+23 Grad kühler und mit vereinzelten Schauern, bzw. auch stärkerer Bewölkung muss gerechnet werden. Im Laufe der Woche nimmt im Allgemeinen ab den Nachmittagsstunden das Schauer- und Gewitterrisiko zu. Die Kontrollläufe stützen im Süden mehrheitlich den positiven Temperaturtrend und auch in der Niederschlagsprognose zeichnet sich bis zum 8. Juli eine relativ trockene Wetterphase ab. Die Durchschnittstemperaturen der Kontrollläufe liegen gegenüber dem langjährigen Mittel um +2 Grad darüber. Aber auch im Norden zeichnet sich eine trockene Wetterphase ab, wenngleich sich das Atlantikwetter zwischen dem 4./7. Juli noch einmal mit kühlerem Wetter bemerkbar machen kann. Aber auch im Norden ist der positive Temperaturtrend unverkennbar. Das Langfristmodell zeigt in seiner Wettervorhersage für Juli deutlich zu trockenes Wetter in Deutschland, wenngleich die Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittel als normal simuliert werden. Blickt man auf Europa, so ist der Kern rund um England deutlich zu trocken berechnet. Das deutet auf ein überwiegend wetterbestimmendes Hochdrucksystem von den Azoren über England bis hin nach Skandinavien reichend hin. Deutschland liegt dabei auf der Ostseite, was grundsätzlich trockenes Wetter, aber eben auch "normale" Temperaturen zwischen +22/+27 Grad zur Folge hat. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer.

Wetter im Juli 2013 - Wetterprognose vom 27. Juni

Auch wenn das Wetter noch bis Samstag kühl und wechselhaft bleibt, so ändert das nichts an der Tatsache, dass sich die Großwetterlage am kommenden Wochenende umstellt und damit maßgeblich die ersten Juli Tage beeinflussen wird. Zum aktuellen Stand simulieren sowohl das amerikanische, als auch das europäische Wettermodell eine nahezu einheitliche Wetterlage bis zum 3. Juli. Mit einem kräftigen Tiefdruckzentrum bei Island gelingt es dem Azorenhoch seinen Einfluss über Mitteleuropa auszuweiten. Im wesentlichen wird dabei zunächst eine "geknickte" Hochdruckbrücke (WW) zwischen den Azoren und dem westlichen Russland aufgebaut, so dass die atlantische Frontalzone bei England in "Schach" gehalten werden kann. Tendenziell wird der Nordwesten eher vom Tiefdruck beeinflusst, als der Südosten - zum aktuellen Stand sollte es überwiegend trocken bleiben, wobei in den Nachmittagsstunden örtliche Schauer und Gewitter möglich sind. Die Temperaturen sollten bis 3. Juli Werte zwischen +22/+26 Grad erreichen, während es im Nordwesten nur um +20 Grad zu erwarten sind. Darüber hinaus gehen die Simulationen der Wettermodelle wieder auseinander - aber mit spannenden Lösungen für die "Siebenschläferzeit". Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Sommer.

Wetter im Juli 2013 - Wetterprognose vom 26. Juni

Der zaghafte Versuch gegen Ende Juni eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufzubauen und nachhaltig zu etablieren, gewinnt in den letzten Tagen in den Simulationen der Wettermodelle immer mehr Unterstützer. So steht das europäische Wettermodell nicht mehr alleine da, sondern erhält vom amerikanischen Wettermodell zunehmend Zuspruch. Dabei zeigt sich insbesondere das Azorenhoch als entscheidender Faktor, welches seine Position zum 3./5. Juli langsam nach England verlagert und im Verbund mit dem Hoch bei Skandinavien eine Blockadehaltung gegen die atlantische Frontalzone einnimmt. Sollte diese Wetterlage tatsächlich so eintreten, dann hätte das sommerliches Wetter mit Temperaturen zwischen +21/+29 Grad zur Folge. Der positive Wettertrend der letzten Tage bestätigt sich auch heute und die Kontrollläufe ziehen mehrheitlich bis zum 6. Juli mit - das Temperaturspektrum liegt bspw. am 5. Juli zwischen +21/+28 Grad und das Mittel bei +25 Grad. Eine sommerliche Wetterphase im ersten Juli-Drittel ist damit sehr wahrscheinlich geworden (64%). Das sind relativ gute Voraussetzungen für die bevorstehende Siebenschläferregel. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Sommer.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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