Wetter Juli 2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Juli 2012 - Wetterprognose vom 16. Juli

Das eher an den April erinnernde Wetter geht noch bis Dienstag so weiter, erst dann kann sich von Süden her allmählich ein Hochdruckkeil des Azorenhochs in den Süden von Deutschland ausbreiten. Die Temperaturen steigen somit am Mittwoch und Donnerstag rasch auf 24/28 Grad, im Nordwesten auf 19/22 Grad. Das Azorenhoch ist derzeit gut ausgebildet, allerdings sind die Tiefdruckausläufer auf dem Atlantik noch besser ausgeprägt. Zum heutigen Stand wird das wechselhafte Wetter und mit 16/21 Grad nur mäßig warme Wetter zum Wochenende wieder die Oberhand gewinnen. Positiv für alle Sommerwetterliebhaber ist, dass das Azorenhoch weiterhin stark ausgebildet bleibt. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um den 21./23. Juli herum für ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa.
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Wetter im Juli 2012 - Wetterprognose vom 15. Juli

Beide Wettermodelle zeigen in ihrer Simulation bereits zum Dienstag mit 15/19 Grad den "kältesten" Tag der kommenden Woche. Ab Mittwoch gehen - dank eines Azorenhochkeils - die Temperaturen kontinuierlich nach oben und können im Nordwesten 19/21 Grad, im Südwesten (südlich einer Linie Frankfurt - Berlin)) 23/28 Grad erreichen. Dieses Zwischenhoch ist in den Berechnungen der Wettermodelle zunächst noch eine kurze Phase, denn bereits zum kommenden Wochenende können die Temperaturen wieder auf 17/22 Grad zurückgehen (Wahrscheinlichkeit liegt bei rund 65%). Was sich nicht verändern wird, ist das wechselhafte Wetter mit täglichen Schauern und Gewittern, tendenziell im Süden - Aufgrund des Azorenhochkeils - etwas weniger, als im Norden. Wie geht es weiter? Wie bereits seit Tagen angekündigt, zeigt sich ab dem letzten Juli Drittel die Tendenz zu allmählichen Hochdruckaufbau über Mitteleuropa - auch die Kontrollläufe bestätigen den Trend zu etwas stabileren und wärmeres Wetter ab 21./23. Juli

Wetter im Juli 2012 - Wetterprognose vom 14. Juli

Das Strömungsmuster hat sich zwischenzeitlich auf westliche Richtungen eingestellt - deutlich spürbar an den niedrigeren Temperaturen. Daran wird sich auch in den kommenden Tagen bis zum Mittwoch erst einmal nichts ändern. Es bleibt "schaurig" und mit 17/22 Grad nur mäßig warm, bei länger andauerndem Regen werden auch nur 13/18 Grad erreicht. Zum Donnerstag hin könnte sich die Trogachse kurzzeitig verschieben und aus dem Südwesten erneut schwül-warme Luft nach Deutschland heranführen. Damit könnte die kühle Phase auch beendet sein, im weiteren Verlauf sehen die Simulationen der Wettermodelle gar nicht einmal so schlecht aus - beide Wettermodelle lassen zwischenzeitlich deutlich mehr Optionen für ein mitteleuropäisches Hochdrucksystem zum 21. Juli zu.

Wetter im Juli 2012 - Wetterprognose vom 13. Juli

Das Wetter am kommenden Wochenende wird äußerst durchwachsen. Mit dem Durchgang der Frontalzone kommt es von Freitag (19 Uhr) auf Samstag (12 Uhr) entlang einer Linie Saarbrücken - Usedom z.T. zu kräftigen Regenfällen und auch sonst ist das Wochenendwetter im Nordwesten bei 15/18 Grad und im Süden mit 18/22 Grad nur mäßig warm. Eine Wetterbesserung in der kommenden Woche ist nur für optimistische Meteorologen in Aussicht gestellt - mit hoher Wahrscheinlichkeit bleibt das Wetter bis zum Mittwoch wechselhaft und nur mäßig warm. Der Grund ist der langwellige Tiefdruckkern bei Skandinavien, um den sich alles dreht - in raschen Abständen kommen von Westen her Tiefdrucksysteme heran gerauscht und drehen sich über Mitteleuropa ein. Das europäische Wettermodell zeigt die optimistische Variante, bei der sich vom Azorenhoch her ein Hochdruckkeil zumindest in den Süden von Deutschland ausbreiten kann und dort für halbwegs trockenes Wetter sorgen kann. Spannend wird zum letzten Juli Drittel hin - beide Wettermodelle zeigen ein Ende des wetterbestimmenden Tiefdruckwirbels bei Skandinavien zum 17/18. Juli hin, so dass sich anschließend eine neue, wärmere Großwetterlage aufbauen kann.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab Mitte Juli läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. Juli (Hundstage)
  • Der Juli wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. Juli eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15. Juli
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22. Juli
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31. Juli

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