Wetter Januar: Kräftiger Schneefall, dann setzt Tauwetter ein
Die Großwetterlage stellt sich um. Das Blockadehoch über Nordeuropa wird an seinem südlichen Gradienten von der atlantischen Frontalzone unterwandert. Niederschlag setzt ein, der am Wochenende nur sporadisch und im Schwerpunkt über dem Westen für etwas Abwechslung sorgen kann. Interessanter wird es von Sonntagnachmittag bis Montagabend, wenn vielerorts über Deutschland mit nennenswertem Schneefall, Schneeregen oder Regen zu rechnen ist. Winterliche Wetter- und Straßenverhältnisse sind bis teils über die tieferen Lagen zu erwarten. Im weiteren Verlauf der Woche setzt von Westen Tauwetter ein, während es über dem Osten mit Schneefall weiterhin zu winterlichen Wetterverhältnissen kommen kann.
Der leichte Schneefall oder Regen mit teils gefährlicher Glätte der Nacht verlagert sich zum Nachmittag weiter nach Norden und löst sich entlang einer breiten Linie zwischen Münster und Dresden auf. Von Süden lockert die Bewölkung auf, was südlich der Linie zwischen Köln und Nürnberg noch einen sonnigen Nachmittag möglich macht. Die Temperaturen erreichen über dem Westen und Südwesten +3 bis +6 Grad, sonst sind -4 bis +0 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen und kann über den Norden auch böig auffrischen.
Aufkommender Schneefall
Das Wetter am 25. Januar (So.) startet bei starker Bewölkung zunächst noch trocken. Zum Nachmittag setzt bei Temperaturen von -2 bis +2 Grad von Süden Schneefall ein, der sich zum Abend rasch nach Norden ausdehnt und sich am 26. Januar (Mo.) über Deutschland eindreht. Über tieferen Lagen über dem Westen, Südwesten und auch über Teilen von Bayern kann der Niederschlag in Schneeregen oder Regen übergehen, sonst ist bis Montagabend verbreitet mit winterlichen Straßen- und Wetterverhältnissen zu rechnen. Regional kann der Schneefall länger andauernd und auch ergiebig ausfallen. Der Wind kommt phasenweise böig aus unterschiedlichen Richtungen.
Deutschland zwischen den Fronten - Aufkommender Regen, Schneeregen und Schneefall
Das Schneefeld zieht am 27. Januar (Di.) nach Osten ab und von Westen nähert sich schon die nächste Front. In der Übergangsphase sind kurze sonnige Momente möglich, bevor zum Nachmittag es über dem Südwesten beginnt zu regnen. Der Niederschlag dehnt sich in der ersten Nachthälfte über Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und dem südlichen Niedersachsen aus. Bei leichten Plusgraden über dem Westen und Südwesten geht der Niederschlag als Regen oder Schneeregen nieder und kann mit jedem Kilometer nach Osten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend als Schnee oder Schneeregen niedergehen. Östlich einer Linie Münster-München ist bei Werten von -4 bis +0 Grad verbreitet mit Dauerfrost und zunächst noch trockenem Wetter zu rechnen. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt über dem Norden stark böig aus östlichen Richtungen kommend auf. Über den Küstenregionen der Nordsee sind stürmische Windböen möglich.
Regen über dem Westen, Schnee über dem Osten
Die Front dehnt sich am 28. und 29. Januar (Mi. und Do.) weiter nach Osten aus und sorgt über ganz Deutschland bei starker Bewölkung für unbeständiges Wetter. Westlich einer Linie Münster-Ulm steigen die Temperaturen auf +1 bis +5 Grad an und der Niederschlag geht unterhalb etwa 500 bis 800 Meter in Schneeregen oder Regen über. Weiter nach Osten schwanken die Werte mit -2 bis +2 Grad um den Gefrierpunkt, was den Niederschlag verbreitet als Schnee niedergehen lässt. Am Donnerstag verlagert sich der Schneefall mehr über Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen sowie dem östlichen Bayern. Weiter nach Westen lockert die Bewölkung auf und ein paar sonnige Momente sind bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad möglich.

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Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 9,7 Emmendingen-Mundingen (Baden-Württemberg) 9,5 Müllheim (Baden-Württemberg) 8,9 Freiburg (Baden-Württemberg) 8,8 Elzach-Fisnacht (Baden-Württemberg) 8,8 Neunkirchen-Wellesweiler (Saarland) -
Temperatur (°C) Station -10,1 Zugspitze (Bayern) -5,4 Mittenwald-Buckelwiesen (Bayern) -5,4 Arnsberg-Neheim (Nordrhein-Westfalen) -4,9 Lennestadt-Theten (Nordrhein-Westfalen) -4,8 Garmisch-Partenkirchen (Bayern) -
Niederschlag (mm) Station 0,2 Strausberg (Brandenburg) 0,2 Wustrow (Brandenburg) 0,2 Neuhaus-Steinheid (Thür.) (Thüringen) 0,2 Jeßnitz (Sachsen-Anhalt) 0,2 Schneverdingen (Akademie) (Niedersachsen) -
Windböe (km/h) Station 49,7 Brocken (Sachsen-Anhalt) 48,6 Spiekeroog (SWN) (Niedersachsen) 47,2 Kall-Sistig (Nordrhein-Westfalen) 46,4 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) 46,4 Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) -
Sonnenschein (h) Station 7,8 Zugspitze (Bayern) 7,3 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 6,7 Werl (Nordrhein-Westfalen) 6,4 Garmisch-Partenkirchen (Bayern) 6,3 Essen-Bredeney (Nordrhein-Westfalen)

