Wettervorhersage: Der Januar mit etwas Schneefall und einer Ostwetterlage
Eine schwache Störung versucht ein Blockadehoch über Skandinavien zu unterwandern und trübt mit seinen Wolkenfeldern über dem Westen den Sonnenschein allmählich ein. Ab Samstag setzt Niederschlag ein - erst über dem Westen und dann auch über dem Norden und Osten - teils als Schnee, teils aber auch als Schneeregen oder Regen. Ein zweites Niederschlagsfeld zieht in der Nacht auf Montag über den Südosten auf und kann zum Berufsverkehr für nennenswerten Schneefall sowie für winterliche Wetter- und Straßenverhältnisse sorgen.
Zwar können am 22. und 23. Januar (Do. und Fr.) über dem äußersten Westen vereinzelte Regentropfen beim Niedergang beobachtet werden, doch bleibt es verbreitet trocken. Ist am Donnerstag östlich einer Linie von Münster-Stuttgart noch verbreitet die maximal mögliche Sonnenscheindauer zu erwarten (Ausnahme Nebelgebiete in Gewässernähe), so trübt sich die Sonne weiter nach Westen allmählich ein. Am Freitag dehnt sich die Bewölkung weiter nach Osten aus, was ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken zur Folge hat. Die Temperaturen erreichen über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg Werte zwischen +4 und +8 Grad und können über den westlich gelegenen Ballungsgebieten bis +10 Grad erreichen. Weiter nach Osten kühlt es sich mit -5 bis +2 Grad weiter ab, sodass sich vielerorts Dauerfrost einstellen kann. Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen und frischt in Küstennähe von Nord- und Ostsee teils stark böig auf. Stürmische Windböen lassen sich nicht ausschließen.
Etwas Regen und Schnee
In der Nacht auf den 24. Januar (Sa.) verdichtet sich die Bewölkung und nachfolgend setzt von Süden Niederschlag ein. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend kann der Niederschlag über dem Westen von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zunächst noch als Schnee niedergehen. Im Verlauf des Vormittages verlagert sich das kleinräumige Niederschlagsfeld weiter in Richtung Nordrhein-Westfalen und streift dabei auch Teile von Hessen. Während die Temperaturen zum Nachmittag über Nordrhein-Westfalen und dem Saarland auf +2 bis +6 Grad ansteigen, verweilen die Temperaturen rund um das Niederschlagsfeld am Gefrierpunkt. So ist über weite Teile von Nordrhein-Westfalen mit Schneefall, Schneeregen und über tieferen Lagen auch mit Regen zu rechnen. Drumherum geht der Niederschlag teils bis auf tiefere Lagen als Schnee oder Schneeregen nieder. Zum Abend verlagert sich das kleinräumige Niederschlagsfeld über den Osten von Nordrhein-Westfalen und bringt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend etwas Schneefall, der auch über den Süden von Niedersachsen sowie den Westen von Sachsen-Anhalt und Thüringen übergreifen kann. Über dem Rest von Deutschland bleibt es trocken und zum Nachmittag lockert die Bewölkung über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern auf und ermöglicht noch ein paar Sonnenstunden. Mit dem Sonnenschein sind über dem Süden bis +4 Grad möglich, sonst schwankt das Temperaturspektrum zwischen -5 und +2 Grad.
Etwas Schneefall über dem Norden und Osten
Das kleinräumige Niederschlagsfeld zieht am 25. Januar (So.) nach Nordosten ab und kann in der zweiten Nachthälfte und am Vormittag über Teilen von Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein leichten Schneefall bringen. Über dem Rest von Deutschland stellt sich bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung ruhiges Januarwetter ein. Der Wind kommt schwach aus überwiegend östlichen Richtungen. Die Temperaturen schwanken mit -2 bis +2 Grad um den Gefrierpunkt und können über den westlich gelegenen Ballungsgebieten auf bis +5 Grad ansteigen.
Schnee über dem Südosten und Osten
Eine weitere kleinräumige Störung zieht in der Nacht auf den 26. Januar (Mo.) von Südosten auf und zieht im Tagesverlauf über den Bayerischen Wald in Richtung Sachsen und Brandenburg. So ist östlich einer Linie Bodensee und Berlin mit zeitweiligem Schneefall zu rechnen, der bis zum Nachmittag im Schwerpunkt über Bayern auch kräftiger ausfallen und insbesondere im Berufsverkehr für Behinderungen sorgen kann. Bis zum Nachmittag zieht das Schneefeld aus Bayern ab und verlagert sich weiter nach Norden. Über dem Rest von Deutschland bleibt es bei überwiegend starker Bewölkung trocken, wobei sich zum Nachmittag nördlich einer Linie zwischen Köln und Hamburg ein paar Sonnenstrahlen genießen lassen. Der Wind kommt weiterhin schwach aus östlichen Richtungen und die Temperaturen schwanken mit -2 bis +2 Grad weiterhin um den Gefrierpunkt und können nach Westen auf bis +5 Grad ansteigen.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt: Sonne, Wolken und dichte Nebelfelder
Der Wind intensiviert sich am 27. Januar (Di.) aus östlichen Richtungen und führt eine hochnebelartige Bewölkung nach Deutschland. So ist verbreitet mit trübem Wetter zu rechnen, wobei sich südlich einer Linie Münster und Bayerischer Wald die Nebel- und Wolkenfelder lichten und so etwas Sonnenschein möglich machen können. Verbreitet bleibt es trocken und die Temperaturen erreichen -2 bis +2 Grad. Über dem Westen und Südwesten können die Temperaturen auf +3 bis +6 Grad ansteigen.

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Temperatur (°C) Station 9,7 Emmendingen-Mundingen (Baden-Württemberg) 9,5 Müllheim (Baden-Württemberg) 8,9 Freiburg (Baden-Württemberg) 8,8 Elzach-Fisnacht (Baden-Württemberg) 8,8 Neunkirchen-Wellesweiler (Saarland) -
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Niederschlag (mm) Station 0,2 Strausberg (Brandenburg) 0,2 Wustrow (Brandenburg) 0,2 Neuhaus-Steinheid (Thür.) (Thüringen) 0,2 Jeßnitz (Sachsen-Anhalt) 0,2 Schneverdingen (Akademie) (Niedersachsen) -
Windböe (km/h) Station 49,7 Brocken (Sachsen-Anhalt) 48,6 Spiekeroog (SWN) (Niedersachsen) 47,2 Kall-Sistig (Nordrhein-Westfalen) 46,4 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) 46,4 Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) -
Sonnenschein (h) Station 7,8 Zugspitze (Bayern) 7,3 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 6,7 Werl (Nordrhein-Westfalen) 6,4 Garmisch-Partenkirchen (Bayern) 6,3 Essen-Bredeney (Nordrhein-Westfalen)

