Wettervorhersage: Dauerfrost und Schneeschauer im Januar - Winterluft breitet sich weiter aus
Der Winter setzt sich im Januar über Deutschland mit Frost und Schneefall durch. Die Polarluft hat Deutschland erreicht und durchmischt sich mit einem böigen Wind bis auf die tieferen Lagen, was die Temperaturen verbreitet in den Dauerfrostbereich absinken lassen kann. Zeitweiliger Schneefall ist zu erwarten, dessen Schwerpunkt über dem Norden liegen wird und zu den Küsten hin auch als Schneeregen oder Regen niedergehen kann. In den Nächten ist mäßiger bis strenger Frost möglich.
Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es heute zu wiederholten Schauern, welche ihren Schwerpunkt nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin und im Speziellen zwischen Bremen und etwas nördlich von Berlin haben. Die Temperaturen gehen auf -2 bis +0 Grad über dem Süden und auf -1 bis +3 Grad über dem Norden zurück, wobei die höheren Werte entlang der Küsten zu erwarten sind. So geht der Niederschlag über dem Norden teils als Schnee, teils aber auch als Schneeregen oder Regen nieder. Weiter nach Süden ist bis auf tiefere Lagen herab mit Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauern zu rechnen (Schneeprognose). Der Wind kommt böig aus südwestlichen Richtungen. Zwischen den Schauern sind auch sonnige Momente möglich.
Lake-Effect über dem Norden mit etwas Schnee, sonst ruhiges und trockenes Winterwetter
Die über die vergleichsweise warme Nordsee streichende Polarluft nimmt die Feuchtigkeit auf und lädt diese am 4. und 5. Januar (So. und Mo.) über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ab. Bei Temperaturen von -1 bis +2 Grad überwiegend in Form von Schnee oder Schneeregen, sodass sich eine Schneedecke ausbilden kann. Weiter über dem Landesinneren lösen sich die Schauer zügig auf und es sind verbreitet zwei sonnige und trockene Januartage zu erwarten. Die Temperaturen gehen über dem Landesinneren auf -5 bis +0 Grad zurück und können in den Nächten über dem Norden um den Gefrierpunkt schwanken und nach Süden auf -4 bis -10 Grad absinken. Über Schnee können bis -14 Grad möglich sein.
Weitere Schneeschauer über dem Norden - Schneefall über dem Süden
Am 6. Januar (Mi.) ändert sich beim Wetter nur wenig. Der Lake-Effect bringt über dem Norden noch einige Schauer, welche bei Werten von -1 bis +1 Grad überwiegend in Form von Schnee oder Schneeregen niedergehen. Weiter nach Süden bleibt es trocken und verbreitet auch sonnig. Im Tagesverlauf verdichtet sich von Süden die Bewölkung und trübt den Sonnenschein südlich einer Linie vom Bodensee und Dresden ein. Zum Nachmittag setzt über den Alpen Schneefall ein, der sich in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie zwischen dem Bodensee und Bayerischen Wald nach Norden ausdehnt. Die Temperaturen erreichen verbreitet -6 bis -1 Grad und sinken in der Nacht auf -10 bis -3 Grad ab.
Zeitweiliger Schneefall
Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es am 7. und 8. Januar (Mi. und Do.) immer wieder zu Schauern, welche am Mittwoch östlich einer Linie zwischen der Zugspitze und Dresden sowie am Donnerstag südlich einer Linie zwischen Bremen und Dresden niedergehen können. Bei Temperaturen von -6 bis +0 Grad ist der Niederschlag bis auf tiefere Lagen herab als Schnee zu erwarten. Die Ausnahme können die westlich gelegenen Ballungsgebiete sein, wo bei leichten Plusgraden der Schnee auch in Schneeregen oder Regen übergehen kann. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen. In den Nächten kühlt es auf -10 bis -2 Grad ab und bei Aufklaren und über Schnee können bis -15 Grad erreicht werden.

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Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 15,1 Müllheim (Baden-Württemberg) 14,8 Emmendingen-Mundingen (Baden-Württemberg) 14,8 Ohlsbach (Baden-Württemberg) 14,5 Freiburg (Baden-Württemberg) 14,2 Rheinstetten (Baden-Württemberg) -
Temperatur (°C) Station -8,2 Zugspitze (Bayern) -4,1 Kiefersfelden-Gach (Bayern) -4,1 Karlshagen (Mecklenburg-Vorpommern) -3,7 Feldberg - Mecklenburg (Mecklenburg-Vorpommern) -3,7 Piding (Bayern) -
Niederschlag (mm) Station 8,9 Lautertal - Odenwald-Reichenbach (Hessen) 8,1 Neckargemünd-Kleingemünd (Baden-Württemberg) 7,2 Fichtelberg - Oberfranken-Hüttstadl (Bayern) 6,3 Birkenau (Hessen) 6,2 Markt Bibart (Bayern) -
Windböe (km/h) Station 76,7 Brocken (Sachsen-Anhalt) 64,1 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 63,4 Fichtelberg (Sachsen) 54,4 Trier-Petrisberg (Rheinland-Pfalz) 53,6 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) -
Sonnenschein (h) Station 6,5 Zugspitze (Bayern) 6,2 Hohenpeißenberg (Bayern) 6,2 Stötten (Baden-Württemberg) 6,1 Kempten (Bayern) 6,1 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg)

