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Wetter: Umstrukturierung der Großwetterlage - Schneefall bis auf tiefere Lagen herab

| M. Hoffmann

Die Polarfront dehnt sich in den kommenden Tagen weiter nach Süden aus. Die Bewölkung verdichtet sich und lediglich über den südlichen Baden-Württemberg und Bayern kann sich die Sonne noch bis Sonntag behaupten. Zur Mitte der Woche baut sich über Deutschland eine Luftmassengrenze mit unwetterartigem Regen und Schneefall auf.

Etwas Schneefall am Wochenende, der sich nach Süden ausdehnt © Martin Bloch
Etwas Schneefall am Wochenende, der sich nach Süden ausdehnt © Martin Bloch

Die starke Bewölkung kommt heute weiter nach Süden voran und wird den Sonnenschein nördlich einer Linie von Mannheim, München und Regensburg eintrüben können. Leichter Niederschlag von der Mitte bis über den Norden in Form von Nebelnässe oder Schneegriesel mit - teils erheblicher Glättebildung - möglich. Im Tagesverlauf dann Entspannung der Glättesituation. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen südlich einer Linie von Köln und Berlin -4 bis +0 Grad und nach Norden sind in Richtung der Küsten bis +6 Grad möglich.

Sonniger Süden, etwas Niederschlag über dem Norden

Am 13. und 14. Januar (Sa. und So.) gelingt es der Sonne sich südlich einer Linie von Stuttgart und München zu behaupten. Lediglich lokal agierende Nebel- und Hochnebelfelder können den Sonnenschein eintrüben. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung und nördlich einer Linie vom Saarland und Sachsen ist mit leichtem Niederschlag zu rechnen. Die Temperaturen steigen nördlich einer Linie von Köln und Berlin auf +2 bis +6 Grad an, sodass der Niederschlag überwiegend in Regen übergehen kann. Weiter nach Süden sinken die Temperaturen auf -3 bis +0 Grad ab, was in einem Streifen zwischen Essen und Berlin leichten Schneefall ermöglichen sollte. Weiter nach Süden bleibt es trocken. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus westlichen Richtungen und frischt nach Norden stark böig auf. Über den Küstenregionen von Nord und Ostsee sind zum Nachmittag stürmische Windböen möglich.

Polarfront erreicht Deutschland

Am 15. Januar (Mo.) dehnt sich von Skandinavien ein Polartief in Richtung Deutschland aus. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung kommt es nördlich einer Linie vom Saarland und Sachsen zu gelegentlichem Niederschlag. Insbesondere über Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann da Niederschlag kräftiger ausfallen. Die Temperaturen erreichen nördlich einer Linie von Köln und Dresden +0 bis +4 Grad, was den Niederschlag teils bis auf tiefere Lagen herab in Schnee übergehen lassen kann. Oberhalb etwa 100 bis 300 Meter ist durchweg mit Schneefall zu rechnen. Weiter nach Süden sinken die Temperaturen auf -2 bis +0 Grad ab. Der Wind kommt mäßig aus westlichen Richtungen und kann über den Mittelgebirgen phasenweise Böig auffrischen. Etwas Sonnenschein ist möglich, jedoch begrenzt sich dieser zum Nachmittag auf den Norden von Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Berlin, sowie über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern. Bis zu den Abendstunden dehnt sich der Schneefall - unter Abschwächung - bis an die Alpen aus Punkt

Ruhiges Januarwetter

Der 16. Januar (Di.) verläuft bei starker bis wechselnder Bewölkung verbreitet ruhig. Ein paar nennenswerte Schauer sind über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu erwarten, sonst bleibt es trocken. Nach Süden nehmen die sonnigen Anteile zu. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen und kann über den Küstenregionen phasenweise stark böig auffrischen. Die Temperaturen pendeln sich mit -2 bis plus 2 Grad um den Gefrierpunkt herum ein.

Luftmassengrenze - Unwetterartige Niederschläge, teils als Schnee, teils als Regen

Am 18. Januar verdichtet sich von Westen rasch die Bewölkung und mit Sonnenschein ist nicht zu rechnen. Dafür mit einsetzendem Niederschlag der sich bis zu den Abendstunden südlich einer Linie von Köln und Berlin nach Norden ausdehnt. Die Niederschlagsfront führt aus südlichen Richtungen milde Luftmassen nach Norden, was die Temperaturen südlich einer Linie vom Saarland und Nürnberg bis zum Abend auf +4 bis +8 Grad ansteigen lassen kann. Der anfängliche Schneefall geht rasch in Regen über.

Weiter nach Norden verweilen die Temperaturen im Dauerfrostbereich. Entsprechend geht der Niederschlag bis auf tiefere Lagen in Schnee über. Über Teile vom Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, dem südlichen Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, dem südlichen Brandenburg und Sachsen ist mit teils unwetterartigen Schneefall zu rechnen. Details bleiben hinsichtlich der Luftmassengrenze noch abzuwarten. Mit Verschiebungen und Veränderungen ist zu rechnen.

Die Großwetterlage und die Schneeprognose nach den deutschen Vorhersage-Modell
Die Großwetterlage und die Schneeprognose nach dem deutschen Vorhersage-Modell © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Winter

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